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TESTBERICHT: Iiyama ProLite X2472HD Teil 2


Beim Zubehör vermisst man ein ausführliches Handbuch, das insbesondere die OSD-Funktionen im Detail beschreibt. Iiyama legt dem Monitor lediglich einen Quick Start Guide und ein Heftchen mit Sicherheitshinweisen bei, weiterführende Informationen finden sich nicht einmal in digitaler Form: Weder ist ein Datenträger im Lieferumfang inbegriffen, noch wird man auf der Hersteller-Website diesbezüglich fündig. Wie sich später im Abschnitt "Bedienung und OSD" noch herausstellen wird, hätte man ein ausführliches Handbuch, das die OSD-Einstellungen im Detail beschreibt, bitter nötig; die Menüpunkte sind teilweise kryptisch bezeichnet und obendrein noch schlecht eingedeutscht.

Ansonsten wird alles notwendige Zubehör mitgeliefert: Ein D-Sub- und ein DVI-Kabel sorgen für analoge und digitale Konnektivität, außerdem findet sich ein externes Netzteil samt Kaltgerätekabel. Für den Anschluss an den PC ist man somit in den meisten Fällen gerüstet; wer jedoch zum Beispiel einen Bluray-Player per HDMI anschließen will, muss sich ein entsprechendes Kabel gesondert kaufen.

Der X2472HD mit seinem kompletten Lieferumfang.

Ein wenig störend fällt auf, dass das Anschlusskabel zwischen Netzteil und Monitor mit ca. einem Meter relativ kurz geraten ist. Dadurch kann es je nach Aufstellung vorkommen, dass das Kabel nicht bis zum Boden reicht und somit das Netzgerät in der Luft baumelt und somit an der Buchse Monitor hängt.

Der X2472HD ist in seiner Verpackung durch große Styroporteile geschützt, außerdem wird die empfindliche Hochglanzoberfläche durch Klebefolien geschützt. Transportschäden sollten damit weitgehend ausgeschlossen sein.

Optik

Mit einer LED-Hintergrundbeleuchtung assoziieren die meisten Kunden extrem schlanke und schicke Gehäuse. Auch Iiyama will die potentiellen Käufer nicht enttäuschen und hat den X2472HD in ein Gehäuse gepackt, das an den Randbereichen nur etwa 2 Zentimeter tief ist. Zur Mitte hin verdickt sich das Gehäuse etwas.

Für eine edle Optik soll außerdem der Hochglanzlack sorgen, mit dem der Gehäuserahmen und der Standteller überzogen sind. Ob das gefällt ist weitgehend Geschmackssache, eines jedoch steht fest: Die Klavierlackoptik bedarf einer regelmäßigen Reinigung und sollte, buchstäblich gemeint, nur mit Samthandschuhen angefasst werden, da sie Staub und Fingerabdrücke nahezu magisch anzieht.

Schon die erste Berührung hinterlässt ihre Spuren auf der Hochglanzoberfläche.

Das Gehäuse des X2472HD ist komplett in Schwarz gehalten, auf der vorderen Seite in Hochglanz und auf der Rückseite matt.

Die Vorder- und Rückseite des X2472HD.

Leider ist die Paneloberfläche nur teilweise entspiegelt. Dadurch wirkt die Darstellung zwar einen Hauch schärfer als bei komplett matter Oberfläche, bei dunklem Bild und heller Umgebung hat dieser Umstand jedoch äußerst störende Reflexionen zur Folge. Schade, da gerade die Darstellung dunkler Bildinhalte zu den klaren Stärken des verbauten VA-Panels gehört. Beim Arbeiten am X2472HD wird man somit wohl die Vorhänge geschlossen halten müssen.

Die Paneloberfläche ist leider nicht komplett entspiegelt.

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