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TESTBERICHT: Iiyama ProLite X2472HD Teil 4


Der Standteller ist geradezu winzig geraten; da er aber kaum Verstellmöglichkeiten bietet, trägt er den X2472HD gerade noch sicher. Das Verbindungsstück zwischen Monitor und Standteller fällt hingegen etwas zierlich aus und hat deutliches Spiel nach vorne und nach hinten. Ansonsten geht die Verarbeitungsqualität durchaus in Ordnung: Die Spaltmaße sind gering und gleichmäßig, der Gehäuse wirkt auch bei näherem Hinsehen noch hochwertig.

Der Standteller wirkt im Vergleich zum Monitor winzig; insgesamt ist die Konstruktion etwas wacklig.

Der X2472HD und sein externes Netzteil geben keinerlei hörbare Geräusche von sich, auch mit speziellen Testbildern lässt sich keinerlei Pfeifen oder Fiepen provozieren.

Bei der Befestigung des Standfußes setzt Iiyama auf ein proprietäres System. VESA-Bohrungen sind nicht vorhanden, was die Montage eines alternativen Standfußes beziehungsweise einer Wandhalterung ausschließt. Somit lässt sich das Gerät nicht noch nachträglich auf größere mechanische Freiheiten hin aufrüsten.

Stromverbrauch

  Herstellerangabe Gemessen
34 W 34,3 W
k.A. 24,8 W
k.A. 21,4 W
k.A. 18,9 W
k.A. 15,5 W
< 1 W 0,5 W
k.A. 0,4 W

Der Stromverbrauch des X2472HD fällt dank der LED-Hintergrundbeleuchtung erfreulich gering aus. Ähnlich große Monitore mit TN-Panel und LEDs verbrauchen zwar nochmals deutlich weniger, für ein VA-Gerät geht der Verbrauch aber in Ordnung.

Die Herstellerangabe zum Maximalverbrauch wird exakt eingehalten. Beim Standby, wo Iiyama "maximal 1 Watt" angibt, begnügt sich der X2472HD mit nur 0,5 Watt, im ausgeschalteten Zustand mit noch 0,1 W weniger. Dies ist bereits erfreulich wenig und akzeptabel; andere aktuelle Monitore können diesen Wert aber teilweise noch weiter unterbieten.

Über eine Direktwahltaste kann der "Eco Mode" aktiviert werden. Dieser spart Strom, indem er die Displayhelligkeit fix auf 20 % einstellt. Derselbe Effekt kann auch erzielt werden, indem man die Helligkeit manuell herunter regelt, sodass dieser Modus nicht wirklich nötig gewesen wäre. Schaden tut er jedoch freilich nicht.

Anschlüsse

Was die Anschlussvielfalt anbelangt, kann der X2472HD überzeugen: Neben dem obligatorischen analogen VGA-Eingang wartet das Gerät mit zwei digitalen Schnittstellen (DVI und HDMI) auf. Dies macht den abwechselnden Betrieb an zwei digitalen Zuspielern (z.B. PC und Bluray-Player) ohne lästiges Umstecken möglich.

Wie bei den meisten Monitoren mit sehr flachen Gehäusen weisen die Anschlussbuchsen des X2472HD nicht, wie sonst üblich, nach unten, sondern waagrecht nach hinten. Eingesteckte Kabel stehen also von Gehäuse ab und verhindern eine Aufstellung direkt an der Wand. Andererseits fällt jedoch das Einstecken so deutlich leichter.

Die Anschlüsse des X2472HD weisen nach hinten.

An der Rückseite des Standfußes befindet sich eine einfache Kabelführung. Da jedoch die Anschlusskabel nach hinten abstehen, lassen sich die steifen DVI-, HDMI- und VGA-Kabel jedoch kaum in diese Vorrichtung einfädeln. Für das flexiblere Stromkabel hingegen ist die Kabelführung praktisch: Wie bereits erwähnt ist dieses Kabel so kurz geraten, dass das Netzteil in der Luft hängt - durch das Einhängen in die Kabelführung wird dann immerhin die Belastung auf die Anschlussbuchse reduziert.

Die Kabelführung im Standfuß lässt sich nur für das Stromkabel nutzen.

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