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TESTBERICHT: LaCie 324i + Blende + Colorimeter (131083) Teil 6


Die Ausleuchtung ist gut. Entlang der oberen Bildschirmkante gab es leichte Aufhellungen, die aber im Normalbetrieb nicht auffallen. Erst Aufnahmen mit langer Belichtungszeit machen sie sichtbar. Wolkenbildungen bleiben aus.

Ausleuchtung des Monitors bei kurzer Belichtungszeit (links) und langer Belichtungszeit (rechts).

Der Schwarzpunkt liegt in der Werkseinstellung bei 0,22 cd/m². Zusammen mit der Helligkeit von knapp 173 cd/m² ergibt das ein Kontrastverhältnis von etwa 800:1. Die Werksangabe wird zwar ein wenig nach unten hin verfehlt, allerdings konnten wir dem LaCie 324i seinen nativen Weißpunkt über das OSD nicht entlocken. Das liegt an der gewöhnungsbedürftigen Umsetzung der Weißpunkteinstellung: Die RGB-Gain-Regler sind im "User"-Bildmodus stets verfügbar und ergänzen die Vorgabe der Farbtemperatur in Kelvin. Unabhängig von dieser Einstellung stehen sie zunächst immer in Mittelstellung. Immerhin wird das Kontrastverhältnis über den gesamten Helligkeitsbereich gehalten. Die Regelung erfolgt also ausschließlich über die Hintergrundbeleuchtung. Der Weißpegel wird nicht abgesenkt.

Mit D50 als Weißpunkt sinkt die Helligkeit in der Werkseinstellung auf 166 cd/m². Das Kontrastverhältnis fällt damit auf rund 750:1. Das ist völlig normal. Da nur bei einer RGB-LED Hintergrundbeleuchtung der Weißpunkt direkt über die Hintergrundbeleuchtung angepasst werden kann, sinkt durch Variationen über das Panel auch der Kontrast.

Bei einer Helligkeitseinstellung von 0 % ermitteln wir einen Schwarzpunkt von noch 0,13 cd/m². Die Helligkeit erreicht gut 102 cd/m². Kein absoluter Spitzenwert, aber unter Berücksichtigung der ausschließlichen Regelung über die Hintergrundbeleuchtung im grünen Bereich.

Die erreichten Kontrastwerte liegen auf dem Niveau von Bildschirmen, die das gleiche Panel und eine Kompensationsschaltung zur Verbesserung der Bildhomogenität einsetzen. Ob auch LaCie eine entsprechende Elektronik implementiert, werden wir im nächsten Abschnitt überprüfen.

Helligkeits- und Kontrastverlauf des LaCie 324i.

Helligkeitsverteilung und Bildhomogenität

Wir untersuchen Helligkeitsverteilung und Bildhomogenität an einem weißen Testbild, das wir an 15 Punkten vermessen. Daraus resultieren die Helligkeitsabweichung in Prozent und das DeltaC (d.h. die Buntheitsdifferenz) in Bezug auf den zentral gemessenen Wert.

Offensichtlich verzichtet LaCie auf eine Kompensationsschaltung oder misst diese nicht exakt genug ein. Dabei liegt die Bildhomogenität mit einem durchschnittlichen DeltaC von unter 1,5 noch auf gutem Niveau. Dafür zeigt unser Testgerät unschöne Helligkeitsabweichungen: Während der NEC PA241W mit ColorComp eine mittlere Abweichung von etwa 1,7 Prozent erreichte, ermitteln wir beim LaCie 324i deutlich höhere 7,6 Prozent. Das liegt sogar noch knapp über den Werten, die wir beim Test des DELL U2410 gemessen hatten. Angesichts der Markpositionierung ist das Ergebnis daher etwas enttäuschend.

An 15 Messpunkten wurde die Helligkeitsverteilung (linkes Bild) und Bildhomogenität (rechtes Bild) überprüft.

Blickwinkel

Die Werksangabe für den maximalen Blickwinkel liegt bei 178 Grad in der Horizontalen und Vertikalen. Die Angaben beruhen auf einem Restkontrast von 10:1. Das sind die für moderne IPS- und VA-Panels typischen Werte. Allerdings fließen farbmetrische Veränderungen höchstens unzureichend in die Angabe ein.

Wichtiger als die Blickwinkelangabe unter Einbeziehung des Restkontrastes ist daher die tatsächliche, subjektive Blickwinkelstabilität ohne sichtbare Farbverfälschungen, Negativeffekte oder Veränderung anderer Bildparameter.

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