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TESTBERICHT: LG Flatron E2770V-BF Teil 4


Warmlauf

Nach dem Einschalten beobachten wir zunächst eine ausgeprägte Warmlaufphase.

Ausgeprägtes Warmlaufverhalten.

Im kalten Zustand fällt vor allem die um 12 Prozent erhöhte Helligkeit auf. Bei den Farben benötigt Blau viel Zeit um sich zu stabilisieren. Erst nach 100 Minuten ist die Warmlaufphase soweit abgeschlossen, dass die Farbtemperatur bis auf 10K stabil bleibt.

Graustufen und Schwarzbild

Die Graustufenauflösung gelingt dem E2770V gut. Weder Dithering noch Banding ist zu erkennen. Auch konnten keine Farbverfälschungen der einzelnen Graustufen ausgemacht werden.

Graustufen und -verlauf.

Bei der Anzeige der hellsten und dunkelsten Werte schlägt sich der E2770V ebenfalls ordentlich. Dunkle Werte sind ab der Stufe 3 klar zu differenzieren. Die hellen Werte erkennt man immerhin bis 252 gut. Eine Justierung der Helligkeit hat hier keinen nennenswerten Einfluss, egal ob man die Werkseinstellung 100 oder den kalibrierten Wert 26 wählt.

Der Test bei komplett abgedunkeltem Bild zeigt keine nennenswerten Negativeffekte. Zwar erkennt man minimale Einstrahlungen aus den unteren beiden Ecken, diese sind aber in kalibriertem Zustand nur schwer auszumachen. Clouding oder Bleeding ist ansonsten nicht erkennbar. Insgesamt wirkt der subjektive Schwarzwert durchschnittlich.

Beim Reset stellt der Monitor folgende Werte ein: Helligkeit 100, Kontrast 70, Gamma 2, Bildmodus Normal, Farbeinstellung Warm. Diese Werte wurden für die nachfolgende Beurteilung der Werkseinstellung verwendet.

Helligkeit, Kontrast und Schwarzwert

Helligkeits- und Kontrastverlauf.

Der nutzbare Helligkeitsbereich ist mit 86 bis 255 cd/m² sehr günstig ausgelegt. Der unterste Wert könnte in einem nachtdunklen Raum vielleicht schon etwas zu hoch liegen. Für taghelle Räume ist bei maximaler Einstellung genug Reserve vorhanden.

Die gemessenen Schwarzwerte sind nur zufriedenstellend, bei maximaler Helligkeitseinstellung messen wir 0,39 cd/m². Der daraus errechnete Kontrastwert von 650:1 steigt mit abnehmender Helligkeitseinstellung noch auf rund 700:1 an.

Die Schwarzwertmessungen waren zunächst nicht ganz einfach, denn nach einer Sekunde Schwarzbild schaltete der Monitor automatisch das Backlight ab. So erreichten wir vorübergehend auch den fantastischen Datenblatt-Kontrast in Millionenhöhe.

Helligkeitsverteilung und Farbhomogenität

Messwerte des weißen Testbilds; links: Helligkeitsverteilung, rechts: Farbhomogenität.

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