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TESTBERICHT: LG Flatron IPS231P Teil 5


Ein Problem von IPS-Panels ist die relativ geringe Lichtausbeute, soll heißen: vom Licht, welches das Backlight aussendet, kommt weniger auf der Paneloberfläche an als bei anderen Paneltypen. Um die gleiche effektive Helligkeit zu erzielen, muss also im Allgemeinen das Backlight heller leuchten und somit wird mehr Strom benötigt.

LG hat das Problem beim IPS231P durch die Verwendung energiesparender LEDs im Backlight umschifft; dadurch kann das Gerät beim Stromverbrauch immerhin mit Kaltkathoden-beleuchteten TN-Panels in vergleichbarer Größe mithalten. 21,1 Watt für 140 cd/m² auf 23 Zoll Bildschirmdiagonale sind ein angemessener Wert.

Der vom Hersteller angegeben Maximalwert von 35 Watt wird knapp unterschritten. Die ohnehin sehr geringen Angaben für Standby und Aus (jeweils < 0,3 W) werden vom IPS231P nochmals unterboten und bewegen sich auf einem Niveau, das im Rahmen der Genauigkeit des verwendeten Strommessgeräts kaum noch erfasst werden kann.

Übers OSD lässt sich ein "Energy Saving Mode" aktivieren, der laut Hersteller im typischen Einsatz den Energieverbrauch um 20 Prozent reduzieren soll. Dieser Modus arbeitet im Prinzip wie eine dynamische Kontrastschaltung. Bei dunklem Bildinhalt wird die Backlighthelligkeit reduziert und dadurch natürlich der Stromverbrauch gesenkt. Damit die absolute Schirmhelligkeit dadurch jedoch nicht sinkt, werden alle Pixel im Ausgleich etwas heller angesteuert – in Folge dessen leidet natürlich der Kontrast extrem. Beim IPS231P erfolgt die Umschaltung zudem etwas verzögert und relativ auffällig, so dass die Funktion schnell nervig wird. Da die Ersparnis im typischen Betrieb kaum der Rede wert ist, wird man diese Option in der Praxis wohl deaktiviert belassen.

Anschlüsse

Bildsignale können dem IPS231P entweder analog per VGA oder digital per DVI zugespielt werden. Auf eine HDMI-Schnittstelle, die hauptsächlich im Video-Bereich zum Einsatz kommt, verzichtet LG; ein weiterer Beleg dafür, dass das Gerät mehr auf produktives Arbeiten als auf Zeitvertreib ausgelegt ist. HDMI-Geräte lassen sich über handelsübliche HDMI-DVI-Adapterkabel dennoch ohne Weiteres anschließen.

Der 3,5 mm-Klinke-Eingang dient der Einspeisung eines analogen Audiosignals für die internen Lautsprecher.

Die Anschlussbuchsen sind auf der Rückseite untergebracht und weisen nach unten. Dies verhindert zwar, dass eingesteckte Kabel nach hinten abstehen, macht das Einstecken von Kabeln aber entweder zum Blindflug oder zum Akrobatik-Akt.

Die Anschlüsse des IPS231P.

Eine Kabelführung ist nicht vorhanden; da die Kabel aber wie bereits erwähnt nach unten abstehen, hält sich der Kabelsalat dennoch in Grenzen. Ein Kensington-Lock-Schlitz zum "Anketten" des Monitors ist vorhanden.

Bedienung und OSD

Die Steuerung des OSD erfolgt beim IPS231P über fünf Drucktasten am rechten unteren Bildschirmrand. Diese sind recht schmal geraten, was die Bedienung bisweilen etwas fummelig macht. Zudem weichen sie dem Fingerdruck etwas aus, was das Navigieren durch das Menü insbesondere für Personen mit kräftigeren Fingern erschwert.

Dass LG den Tasten keine eigene Beschriftung spendiert hat, ist dabei auch nicht gerade hilfreich. Die Funktionen der einzelnen Tasten werden erst dann auf der Bildschirmfläche angezeigt, wenn eine davon betätigt wurde. Dabei erscheinen die Tastenbezeichnungen stets auf Englisch, auch wenn das OSD ansonsten auf Deutsch eingestellt ist.

Die Beschriftungen der OSD-Tasten hat LG in die Bildschirmfläche ausgelagert.

Ansonsten sind die Bezeichnungen der Menüpunkte logisch und weitgehend selbsterklärend. Auch die Übersetzung ins Deutsche ist hier gelungen.

Ins Hauptmenü gelangt man über den ganz linken Knopf. Von hier aus geht es dann in fünf Unterpunkten weiter:

Im Unterpunkt "Bild" werden die grundlegenden Bild-Einstellungen Helligkeit, Kontrast und Schärfe vorgenommen.

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