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TESTBERICHT: NEC EX231Wp Teil 7


DVD und Video

Da der NEC EX231Wp keinen HDMI-Anschluss besitzt, haben wir ihn für die nachfolgenden Tests per Adapter und einem DVI-Kabel mit einem Blu-Ray-Player verbunden. Dass so keine Tonsignale übertragen werden können, macht bei diesem Monitor keinen Unterschied, da er weder Lautsprecher besitzt, noch Audiosignale über einen Kopfhörer ausgeben kann.

Der Monitor besitzt aber einen Filmmodus, der dunkle Farbtöne verstärken und sich so besonders für Videos eigenen soll. Im Test konnten wir aber eher einen gegenteiligen Effekt beobachten. Im Filmmodus wirkten die Farben blasser, so dass die Standardeinstellung bevorzugt werden sollte.

Die restlichen Eigenschaften sprechen eigentlich ganz klar für einen Monitor, der sich gut zum Filmegucken eignen sollte. Er besitzt ein 16:9 Format, keine Lichthöfe, einen sehr hohen Kontrast und durch das PVA-Panel auch einen guten Blickwinkel. Werden DVD oder Blu-Ray Filme im 2,35:1 Kinoformat abgespielt, wirken die dann eingeblendeten schwarzen Balken sehr dunkel und nicht wie bei anderen Monitore eher grau. Allerdings spielt dabei der Blickwinkel eine entscheidende Rolle. Weicht man zu sehr von der Mittelposition ab, verwandelt sich auch hier das schwarz eher in einen Grauton, der hohe Kontrast geht bei steigendem Blickwinkel also schnell verloren.

Videosignalverarbeitung

Deinterlacing

Monitore die halbbildbasiertes Quellmaterial wiedergeben können, müssen dieses in Vollbilder umwandeln, wofür ein Deinterlacer vorhanden sein muss. Weitere Informationen gibt es dazu in unserer Reportage: "Aus 2 mach 1" – Deinterlacing.

Über den Player konnten 480i/576i oder 720i nicht an den Monitor weitergegeben werden, der Monitor verweigerte in diesen Einstellungen den Betrieb und zeigte nur ein schwarzes Bild an. Das Deinterlacing muss daher dem externen Zuspieler überlassen werden.

Unterstützte Refreshraten

Trotz den schlechten Erfahrungen beim Test des Deinterlacing ließen sich über die Grafikkarte 50 Hz erzwingen und der Juddertest ruckelfrei abspielen. 24, 48 oder 72 Hz konnten über die Grafikkarte nicht eingestellt werden.

50 Hz waren über die Grafikkarte einstellbar.

Skalierung

Wichtig ist die Darstellung mit korrektem Seitenverhältnis. Im Videobereich liegt nur bei HD-Material ein quadratisches Pixelseitenverhältnis vor. Verfügt der Bildschirm im OSD über eine explizite "4:3" und "16:9" Einstellung in den Skalierungseinstellungen, stehen die Chancen gut, entsprechendes Material korrekt anzeigen zu können. Der NEC EX231Wp besitzt die beiden Einstellmöglichkeiten "Vollbild" und "Format".

Unsere Testbildreihe basiert auf einem anamorphen Video mit Kreisen, die bei korrekter Beachtung des Seitenverhältnisses absolut rund sein müssen. Mit entsprechenden Einstellungen am Blu-Ray-Player können wir alle möglichen Zuspielungen simulieren.

Zuspielung 480p/576p und 16:9, Wiedergabe im Vollbild.

Eine Zuspielung von 480p/576p/720p/1080p Material im 16:9 Format kann im Vollbildmodus mit absolut runden Kreisen wiedergegeben werden. Ein Overscan war in keiner Einstellung beobachtbar.

Zuspielung 480p/576p und 4:3 Letterboxed, Wiedergabe im Vollbild (links) und Proportional (rechts).

Bei einem 4:3 Format werden im Vollbildmodus oben und unten schwarze Balken eingeblendet und die Kreise in die Länge gezogen, wodurch sie nicht mehr absolut rund sind. Beseitigt wird der Effekt im Format-Modus, wodurch auch an den Seiten schwarze Balken eingeblendet werden und die Kreise wieder vollständig rund angezeigt werden.

Der NEC EX231Wp kann daher Material im 16:9 als auch 4:3 Format in mindestens einer Einstellung korrekt wiedergeben.

Farbmodelle und Signallevel

Für die korrekte Darstellung des Materials ist die Abstimmung des Videolevels ebenfalls sehr wichtig. Abstimmungsprobleme können hier zu starkem Clipping in helleren und dunkleren Farben oder zu flauem Bild mit reduziertem Tonwertumfang ohne volles Schwarz und Weiß führen.

Der Monitor erwartet über den DVI-Eingang immer den vollen Signalumfang von 0-255 pro Kanal. Da er keinen HDMI-Anschluss besitzt, werden YCbCr-Signale zudem mit stark verfälschten Farben wiedergegeben. Der NEC EX231Wp kann in diesem Bereich daher nicht punkten.

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