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TESTBERICHT: NEC PA301W-BK Teil 26


Signal Unverzerrte Wiedergabe
Ja (CUSTOM)
Ja (CUSTOM)
Ja (auch pixelgenau)
Ja (auch pixelgenau)

Der NEC PA301W führt die erfreuliche Tradition von NEC fort, eine benutzerdefinierte Skalierung zu implementieren. Mit ihr kann jedes Eingangssignal korrekt dargestellt werden. Für Signale mit quadratischem Pixelseitenverhältnis reicht das "Aspect"-Preset.

Unterstützte Farbmodelle und Signallevel

Die Wichtigkeit des abgestimmten Signallevels in der Zuspielung wird gerne unterschätzt, dabei ist das ein entscheidendes Kriterium für die korrekte Darstellung. Kommt es hier zu Abstimmungsproblemen, resultiert dies entweder in einem stark reduzierten Tonwertumfang oder einem ausgewaschenen, matten Bild ohne volles Weiß und Schwarz.

Der NEC PA301W geht, unabhängig vom zugespielten Signal, immer von einem RGB-Signal mit PC-Leveln aus (Wertebereich pro Kanal von 0-255). Das ist absolut sinnvoll. Bei Zuspielung über einen externen Player muss das Signal daher auf PC-Level gespreizt werden. Den DisplayPort-Anschluss konnten wir nicht überprüfen, aber ein davon abweichendes Verhalten ist sehr unwahrscheinlich.

Fazit

Der NEC PA301W löst den in die Jahre gekommenen 3090WUXi erfolgreich ab. Die positiven Eigenschaften sind erhalten geblieben, während das Featureset noch einmal erweitert wurde.

Die hervorragende Neutralität ist auf eine sorgfältige Werkskalibration zurückzuführen. Zusammen mit der leistungsstarken Elektronik und den umfangreichen Bordmitteln erreicht man damit schon mit einer Softwarekalibrierung kaum verbesserungsfähige Ergebnisse. Darüber hinaus ist das Reaktionsverhalten des großen P-IPS Panels sehr gefällig.

Überzeugen kann auch die flexible Farbraumemulation. Sie liefert die gewohnt guten Ergebnisse. Pfiffig ist die Umsetzung eines Gamut-Mapping bei der Simulation von Farbräumen, die über den Bildschirmfarbraum hinausgehen. Besonders erfreulich ist die nun endlich vollständige Umsetzung der Farbraumemulation in SpectraView II. Es ist zu hoffen, dass auch SpectraView Profiler dieses Feature noch für Bildschirme aus der SpectraView-Reihe anbieten wird.

Natürlich hat auch der NEC PA301W etwas mit den derzeit unvermeidlichen Aufhelleffekten des P-IPS Panels von LG zu kämpfen. In diesem Zusammenhang vermissen wir den A-TW Polarisator stark. Trotzdem sind die Blickwinkeleigenschaften in Summe sehr gut.

Die Signalverarbeitung bleibt abseits einer Zuspielung in 60Hz problematisch. Das hatten wir schon bei den beiden kleineren Modellen aus der PA-Reihe bemängelt. Auch wenn SpectraView II in Europa nicht offiziell von NEC vertrieben wird, wäre die Implementierung von Korrekturen für die unterstützten Colorimeter sinnvoll. Eizo bietet dies seit geraumer Zeit in Color Navigator an.

Mit einem Straßenpreis von etwa 2.000,00 Euro ist der NEC PA301W absolut preiswert und verdient sich die sehr gute Bewertung redlich.

Gesamturteil: SEHR GUT

Technische Spezifikationen: NEC PA301W

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