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TESTBERICHT: NEC PA301W-BK Teil 7


Screenmanager

Dem NEC PA301W liegt keine Screenmanager-Software bei. Über die Homepage von NEC kann der Nutzer kostenlos die Software "MultiProfiler" herunterladen. Sie erlaubt die Anpassung wichtiger Parameter und ist besonders für die Steuerung der Farbraumemulation geeignet.

Bildqualität

Das P-IPS Panel des NEC PA301W unterscheidet sich nicht von der in diversen Bildschirmen verwendeten H-IPS Variante von LG (LM300WQ5). Die einzige Abweichung zu einigen älteren Bildschirmen dürfte das nun panelinterne FRC-Dithering sein, mit dem sich das Panel für die Elektronik als 10bit fähig präsentiert. Die Anzeige erfolgt weiter mit 8bit pro Kanal. Für den Benutzer ist die konkrete Positionierung der FRC-Dithering-Stufe transparent: Unschöne Tonwertverluste werden im Zusammenspiel mit der potenten Elektronik in jedem Fall vermieden. Über den DisplayPort-Eingang profitiert man auch vom erhöhten Tonwertumfang von Signalen mit 10bit pro Kanal. Die Negativeffekte des FRC-Dithering fallen beim NEC PA301W nur gering aus: Erst bei geringem Abstand ist ein minimales Rauschen in dunklen Tonwerten festzustellen. Deutliche spatiale Muster bleiben aus.

Mit der 14bit 3D-LUT und einer internen Rechengenauigkeit von 16bit pro Kanal erwarten wir uns, unabhängig von den getroffenen OSD-Einstellungen, keine sichtbaren Tonwertverluste. Gleiches sollte für den Zustand nach der Softwarekalibrierung gelten: Die umfangreichen Bordmitteln lassen, sofern der Bildschirm sich neutral verhält, auf nur sehr geringe Korrekturen über die Grafikkarten-LUT hoffen.

Testbild um Grauverläufe zu überprüfen.

Tatsächlich können wir in keinem Szenario unschönes Banding in Farb- und Grauverläufen ausmachen. Der NEC PA301W präsentiert ein stets einwandfreies Bild. Das gilt selbst nach der Kalibrierung mit einer L*-Gradation. Sie kann direkt über das OSD ausgewählt werden und wird auch sehr exakt (siehe die Ergebnisse der farbmetrischen Tests) erreicht. Eine Softwarekalibrierung ist damit im Ergebnis kaum bis gar nicht schlechter als eine Hardwarekalibrierung über SpectraView II.

Tonwerte sind in der Werkseinstellung (Gamma 2.2) ab der zweiten Stufe sichtbar. Am anderen Ende des Helligkeitsspektrums sind nur die zwei letzten Tonwerte nicht mehr differenzierbar. Mit der sRGB-Gradation werden Tonwerte ab der ersten Stufe sichtbar (die Testbilder werden ohne Farbmanagement angezeigt).

Die Differenzierung heller und dunkler Graustufen wurde mittels entsprechender Testbilder überprüft.

Die Ausleuchtung ist nicht ganz perfekt aber dennoch gut. Es kommt nur zu leichten Aufhellungen im oberen Bereich, die aber im normalen Betrieb kaum stören. Unschöne Wolkenbildungen treten nicht auf.

Ausleuchtung des Monitors bei kurzer Belichtungszeit (links) und langer Belichtungszeit (rechts).

Der Schwarzpunkt liegt in der Werkseinstellung (Bildmodus: High Bright, Weißpunkt: Nativ, ColorComp: Aus) bei 0,24 cd/m². Die Helligkeit erreicht knapp 219 cd/m². Das entspricht einem Kontrastverhältnis von gut 900:1 und ist etwa im Bereich der Werksangabe von maximal 1000:1. Da wir mit nativem Weißpunkt, hoher Leuchtdichte und deaktiviertem ColorComp (NECs Kompensationsschaltung zur Verbesserung der Bildhomogenität ) gemessen haben, sind weitere Steigerungen nicht zu erwarten. Für einen Bildschirm mit EBV-Ausrichtung und IPS-Panel ist der erreichte Wert aber bereits sehr gut. Der NEC PA301W liegt hier auf dem Niveau des etwas kleineren PA271W.

Die Spannbreite der Helligkeitseinstellung ist sehr hoch, allerdings wird nicht der gesamte Bereich von der Hintergrundbeleuchtung abgedeckt. Ohne ColorComp wird sie ab etwa 135 cd/m² nicht mehr stärker gedimmt. Weitere Absenkungen bis auf etwa 39 cd/m² reduzieren dann nur noch den Weißpegel. Der Schwarzwert (0,15 cd/m²) bleibt entsprechend unverändert und das Kontrastverhältnis sinkt auf minimal knapp 280:1. Der NEC PA301W ist in seinem Verhalten hier gut mit dem Eizo CG303W vergleichbar, sofern man berücksichtigt, dass der "DUE" (Eizos Variante von ColorComp) nicht abgeschaltet werden kann und die Helligkeit nicht über den Weißpegel weiter reduziert wird.

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