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TESTBERICHT: NEC SpectraView 231 Teil 7


Menüpunkt 5
Über die Option "EXPANSION" kann das Interpolationsverhalten beeinflusst werden. Mit der Auswahl "CUSTOM" ist eine individuelle Anpassung möglich. Die hier hinterlegten Werte werden auch für die entsprechende Auswahl im Standard-Menü übernommen.

Screenmanager

Dem NEC SpectraView 231 liegt keine Screenmanager-Software bei. Das ist bei einem Hardware kalibrierbaren Bildschirm auch nicht notwendig. Zusätzlich kann der Benutzer kostenlos die Software "MultiProfiler" herunterladen. Sie eignet sich besonders zur bequemen Steuerung der Farbraumemulation.

Bildqualität

NEC verbaut im SpectraView 231 kein P-IPS Panel von LG. Stattdessen setzt man auf die e-IPS Variante des Herstellers. Auch wenn dieser Ausführung der Ruf vorauseilt, nur eine abgespeckte Variante der größeren IPS-Versionen zu sein, konnten wir in unserem Test keine sichtbaren Unterschiede feststellen.

Die vor dem Panel liegende Elektronik ist von den Eckdaten her identisch: Die 14bit 3D-LUT bürgt, zusammen mit der internen Rechengenauigkeit von 16bit pro Kanal, für verlustfreie und exakte Transformationen des Eingangssignals.

Der DisplayPort-Eingang verarbeitet auch Signale mit 10bit pro Kanal. Wir müssen uns hier auf diese Angabe von NEC verlassen, da wir keine Möglichkeit hatten, ein entsprechendes Signal zuzuspielen. Das Panel wird am Ende mit 8bit pro Kanal angesteuert. Zur Vermeidung von Tonwertverlusten, egal ob in einem 8bit oder 10bit Workflow, wird eine FRC-Dithering-Stufe verwendet. Sie ist, im Unterschied zu den größeren Modellen mit P-IPS Panel, nicht im Panel selbst (das von außen in diesem Fall wie ein 10bit Panel angesprochen wird), sondern davor angeordnet.

Für den Benutzer spielt diese Abweichung in der Implementierung keine Rolle. NEC setzt das FRC-Dithering gut um. Im Vergleich zu den bereits getesteten Modellen der PA-Reihe können wir allenfalls ein etwas verstärktes Grieseln bzw. Rauschen dunkler Tonwerte wahrnehmen. Ohne direkten Vergleich ist das aber keine wirklich belastbare Feststellung. Unschöne spatiale Artefakte bleiben in jedem Fall aus.

Testbild um Grauverläufe zu überprüfen.

Die Kenndaten der Elektronik ließen es bereits erahnen: Banding in Farb- und Grauverläufen konnten wir mit keiner Einstellung im OSD erzwingen. Die Darstellung war stets einwandfrei. Das gilt auch für den Zustand nach Soft- und Hardwarekalibrierung.

Tonwerte sind in der Werkseinstellung (sRGB Gradation) ab der ersten Stufe sichtbar (die Testbilder werden ohne Farbmanagement angezeigt). Am anderen Ende des Helligkeitsspektrums sind nur die zwei letzten Tonwerte nicht mehr differenzierbar.

Die Differenzierung heller und dunkler Graustufen wurde mittels entsprechender Testbilder überprüft.

Die Ausleuchtung ist insgesamt noch auf gutem Niveau. Allerdings gibt es besonders im oberen rechten Bereich ein paar Aufhellungen, die auch abseits eher synthetischer Fotoaufnahmen mit hoher Belichtungszeit sichtbar sind. Hier hätten wir uns für ein Modell dieser Preisklasse eine etwas bessere Ausleuchtung gewünscht.

Ausleuchtung des Monitors bei kurzer Belichtungszeit (links) und langer Belichtungszeit (rechts).

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5 Kommentare vorhanden


Guten Abend!

Nachdem ich den Eizo SX2262WH punktgenau verpasst habe, ich wollte ihn heute erwerben, er ist aber aktuell nicht mehr lieferbar, habe ich mich - auch und insbesondere nach Durchsicht dieser Seite (inkl. Kaufberatung)- für diesen NEC-Monitor entschieden, nun gibt es aber auch diesen kaum noch im Angebot, also wäre es der der Nachfolger NEC Spectraview 232 - und ich möchte nun fragen, ob es denn da überhaupt einen nennenswerten Unterschied zwischen 231 und 232 gibt, mir als Laien scheinen 231 und 232 eigentlich nahezu ident zu sein

Danke für eine Info!


P.S.: auf der Kaufberatungsseite (S. 6) fehlt übrigens bei diesem Monitor der Link zum Test
Der wohl größte Unterschied ist die Hintergrundbeleuchtung. Der SpectraView 231 nutzt nach meiner Kenntnis CCFL und der SpectraView 232 LED. Ich würde deshalb zum SpectraView 232 raten.
bitte löschen
Wohl wahr ;-) Habs editiert, sollte SpectraView heißen.
Vielen Dank für den Rat! werde ihn (den 232) also bestellen

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