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TESTBERICHT: NEC SpectraView 231 Teil 8


Der Schwarzpunkt liegt in "unserer" Werkseinstellung (Bildmodus: Full, Weißpunkt: Nativ, ColorComp: Aus) bei 0,18 cd/m². Die Helligkeit erreicht gut 140 cd/m². Das entspricht einem Kontrastverhältnis von knapp 800:1. Ein guter Wert, auch wenn die Werksangabe von 1000:1 nicht ganz erreicht wird. Der NEC SpectraView 231 ordnet sich damit minimal hinter dem von uns getesteten PA241W ein. Weitere Steigerungen sind nicht zu erwarten, da bereits ohne ColorComp (NECs Kompensationsschaltung zur Verbesserung der Bildhomogenität) und mit nativem Weißpunkt gemessen wurde.

Der Regelungsbereich der Hintergrundbeleuchtung endet etwas vor der niedrigsten Helligkeitseinstellung. Danach wird nur noch der Weißpegel abgesenkt, was sich negativ auf das Kontrastverhältnis auswirkt. Wir erreichen diesen Punkt ohne ColorComp bei etwa 15 Prozent. Der minimale Schwarzpunkt liegt bei 0,07 cd/m². Das ist deutlich niedriger als bei NEC PA241W und PA271W.

Die maximale Helligkeit (Farbtemperatur: nativ) ermitteln wird mit rund 257 cd/m². Das liegt nur wenig unter der Werksangabe (270 cd/m²). Obwohl die Regelung nicht absolut in cd/m² erfolgt, wird diese Helligkeit auch mit der höchsten Einstellung von ColorComp, das den Weißpegel zwangsweise reduziert, erreicht. Entsprechend kommt es zu einer schrittweisen Verringerung, bis die Funktion ganz deaktiviert ist. Dabei wird die tatsächlich anliegende Stufe (0-5) im OSD leider nicht angezeigt. Kann die ausgewählte Kompensationsstufe aufgrund der gewählten Helligkeitseinstellung nicht erreicht werden, wird die Zahl allerdings rosa dargestellt.

Ein Weißpunkt von 6500K führt zu einer Reduzierung der maximalen Helligkeit auf knapp 241 cd/m². Bei 5000K bleiben noch rund 212 cd/m² übrig. Das ist völlig normal. Da nur bei einer RGB-LED Hintergrundbeleuchtung der Weißpunkt direkt über die Hintergrundbeleuchtung angepasst werden kann, sinkt bei Variationen über das Panel auch der Kontrast. Er beträgt bei einer minimalen Helligkeit von gut 18 cd/m² (und den bereits erwähnten Einstellungen) etwa 260:1. Innerhalb des Regelungsbereichs der Hintergrundbeleuchtung erreicht er mit maximaler Einstellung von ColorComp (Stufe 5) rund 560:1. Auch diese Werte sind gut mit dem NEC PA241W vergleichbar.

Die beiden Grafiken unten zeigen das Verhalten von Helligkeit und Schwarzpunkt (deren Quotient das Kontrastverhältnis definiert) für ausgeschaltetes und maximal aktiviertes ColorComp (Stufe 5). Gut zu erkennen ist die Schrittweise Verringerung der Kompensationsschaltung mit steigender Helligkeit.

Helligkeits- und Kontrastverlauf des NEC PA271W (links: ColorComp aus, rechts: ColorComp Stufe 5).

Helligkeitsverteilung und Bildhomogenität

Wir untersuchen Helligkeitsverteilung und Bildhomogenität an einem weißen Testbild, das wir an 15 Punkten vermessen. Daraus resultieren die Helligkeitsabweichung in Prozent und das DeltaC (d.h. die Buntheitsdifferenz) in Bezug auf den zentral gemessenen Wert.

Ohne ColorComp liegen die farblichen Abweichungen über die Fläche nur auf ausreichendem Niveau. Die Helligkeit sinkt besonders zum linken Rand deutlich ab. Allerdings haben diese Werte nur statistischen Wert. Auch wenn es zu einem spürbaren Kontrastverlust kommt, sollte man ColorComp unbedingt nutzen. Eizo lässt dem Anwender in den höherwertigen Geräten daher erst gar keine Wahl und aktiviert seine Lösung (DUE) automatisch.

Mit ColorComp (hier: Stufe 5) ist das Ergebnis deutlich gefälliger. Die farblichen Abweichungen sinken auf ein sehr gutes Niveau ab. Störende Farbstiche verschwinden damit faktisch vollständig. Die Helligkeitsverteilung profitiert ebenfalls sichtbar. Der starke Helligkeitsabfall zur linken Seite wandelt sich sogar in eine leichte Helligkeitszunahme, die aber absolut innerhalb vernünftiger Grenzen bleibt.

An 15 Messpunkten wurde die Helligkeitsverteilung (linkes Bild) und Bildhomogenität (rechtes Bild) überprüft - ColorComp aus.

An 15 Messpunkten wurde die Helligkeitsverteilung (linkes Bild) und Bildhomogenität (rechtes Bild) überprüft - ColorComp 5.

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5 Kommentare vorhanden


Guten Abend!

Nachdem ich den Eizo SX2262WH punktgenau verpasst habe, ich wollte ihn heute erwerben, er ist aber aktuell nicht mehr lieferbar, habe ich mich - auch und insbesondere nach Durchsicht dieser Seite (inkl. Kaufberatung)- für diesen NEC-Monitor entschieden, nun gibt es aber auch diesen kaum noch im Angebot, also wäre es der der Nachfolger NEC Spectraview 232 - und ich möchte nun fragen, ob es denn da überhaupt einen nennenswerten Unterschied zwischen 231 und 232 gibt, mir als Laien scheinen 231 und 232 eigentlich nahezu ident zu sein

Danke für eine Info!


P.S.: auf der Kaufberatungsseite (S. 6) fehlt übrigens bei diesem Monitor der Link zum Test
Der wohl größte Unterschied ist die Hintergrundbeleuchtung. Der SpectraView 231 nutzt nach meiner Kenntnis CCFL und der SpectraView 232 LED. Ich würde deshalb zum SpectraView 232 raten.
bitte löschen
Wohl wahr ;-) Habs editiert, sollte SpectraView heißen.
Vielen Dank für den Rat! werde ihn (den 232) also bestellen

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