Grafik Grafik Grafik Grafik
image
Grafik Grafik Grafik Grafik

TESTBERICHT: Packard Bell Maestro 240 TV Teil 4


Für den PC-Betrieb wurde der nutzbare Helligkeitsbereich ungünstig ausgelegt, denn der unterste Wert ist mit 142 cd/m² zu hoch. Die Reserve bei maximaler Einstellung reicht mit 254 cd/m² auch für den TV-Betrieb aus, in taghellen Räumen könnte es aber gern auch ein wenig mehr sein.

Weil statt des Backlights nur der Kontrast geregelt wird, bleibt der gemessene Schwarzwert mit 0,28 cd/m² in jeder Helligkeitseinstellung gleich. Dafür erhalten wir eine ansteigende Kontrastwertkurve mit einem Maximum von 860:1, bei Arbeitsplatzhelligkeit bleiben davon nur noch 510:1 übrig. Der sinnvoll nutzbare Einstellbereich des Helligkeitsreglers endet bei 50 Prozent. Darüber geht der Schwarzwert steil nach oben und der Kontrastwert fällt in den Keller, ohne dass ein nennenswerter Helligkeitszuwachs zu verzeichnen wäre.

Helligkeitsverteilung und Farbhomogenität

Helligkeitsverteilung und Farbhomogenität

Messwerte des weißen Testbilds; links: Helligkeitsverteilung, rechts: Farbhomogenität.
Bei der Helligkeitsverteilung wird ein guter Durchschnittswert von 93 Prozent erreicht. Die meisten äußeren Messpunkte liegen 10 Prozent und mehr unter dem Mittelwert, die Sichtbarkeitsgrenze von 20 Prozent wird aber nicht erreicht.

Die Homogenitätsmessung ergibt ein mittleres deltaC von 1,6, maximal werden 3,2 erreicht. Subjektiv betrachtet wirkt das Weißbild etwas ungleichmäßig, größere Helligkeitsunterschiede oder Farbstiche sind aber nicht zu erkennen.

Blickwinkel

Horizontale und vertikale Blickwinkel.

Auf dem Bild ist die Bildfläche des Packard Bell M240DML unter horizontalen Betrachtungswinkeln von +/- 60 Grad sowie unter vertikalen Winkeln von +45 und -30 Grad zu sehen. Bei seitlicher Betrachtung kommt es ab Winkeln von über 30 Grad zu Farbverschiebung insbesondere von hellen Grautönen in den grünlich-gelben Bereich, bei zunehmend nachlassendem Kontrast durch ein Abdunkeln der hellen Töne. Bei der Draufsicht von oben kommt es dagegen eher aufgrund von einer Aufhellung der dunkeln Partien zu einem Kontrasteinbruch ab Winkeln von etwa 45 Grad. Von unten betrachtet kommt es zu dem – für TN-Panels üblichen – Negativeffekt, der Farben umkehrt und das Bild extrem abdunkelt.

Ein weiteres Manko unter dem die Blickwinkel leiden, ist die mangelnde Neigefähigkeit und die fehlenden Höhenverstellung, weshalb der Nutzer in normaler Sitzhaltung die Bildfläche stets etwas von oben betrachten muss. Aufgrund dessen kommt es insbesondere in der unteren Bildhälfte – denn hier ist der Blickwinkel höher – zu ungewünschten und störenden Aufhellungen und Farbverschiebungen. Davon abgesehen ist die Blickwinkelstabilität auf befriedigendem Niveau.

Farbwiedergabe

Bei Monitoren für den Consumer- und Office-Bereich testen wir zunächst die Farbwiedergabe in der Werkseinstellung nach dem Reset. Zusätzlich geben wir einen Überblick über die Farbwiedergabe in den anderen Voreinstellungen. Für die Messungen verwenden wir ein X-rite i1 Pro Spectrophotometer.

Wenn der Packard Bell M240DML am PC genutzt wird, sind im Menü „Farbtemperatur“ nur drei Voreinstellungen möglich: Standard, Warm und Kühl. In der Werkseinstellung ist die Vorgabe Standard eingestellt. Einen Benutzermodus mit freien RGB-Reglern gibt es ebenso wie einen Gammaregler leider nicht.

Im TV-Modus sind weitere Profile für bestimmte Verwendungszwecke verfügbar (Film, Sport, Konzert und Spiel).

Farbwiedergabe in der Werkseinstellung Standard.

 << < 1 2 3 4 5 6 7 8 > >>

Keine Kommentare vorhanden


Anzeigen
© 2002 - 2017 PRAD ProAdviser GmbH & Co. KG | Alle Rechte vorbehalten! | Impressum | Datenschutzerklärung
Ausgewiesene Warenzeichen und Markennamen gehören ihren jeweiligen Eigentümern.
PRAD übernimmt keine Haftung für den Inhalt verlinkter externer Internetseiten!
Hinweis: Unsere Internetseite wird mit aktiviertem Adblocker teilweise nicht korrekt angezeigt!