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TESTBERICHT: Packard Bell Maestro 240 TV

Einleitung

Der Packard Bell Maestro 240 TV – oder kurz genannt: M240DML – ordnet sich als Kombination aus Fernseher und PC-Monitor in die Gattung der Hybrid TFTs ein. Auch vom Design lehnt sich der 24-Zoller an den Wohnzimmer-Standard der Fernsehriege an und kann aufgrund der Verwendung einer LED-Hintergrundbeleuchtung mit einer schlanken Bauweise und glänzender Oberfläche aufwarten.

Die inneren Werte scheinen perfekt für den Multimedia-Bereich zugeschnitten: FullHD-Auflösung mit 1920 x 1080, ein ultrahoher Kontrast sowie der digitale und analoge DVB-T/C-Tuner sollen den M240DML zum Mittelpunkt des Home-Entertainment-Systems machen. Bluray-Player, Spielekonsolen und sonstige Gerätschaften finden sicher ihren Platz in der riesigen Anschlussvielfalt, die unter anderem zwei HDCP-fähige HDMI-Anschlüsse beinhaltet.

Dieser Test soll klären, was in dem Packard Bell Maestro 240 TV steckt, welche Stärken aber auch welche Schwächen die Monitor/TV-Kombination besitzt.

Lieferumfang

Der M240DML wird in einem kompakten, auffällig bedruckten und knapp 7 kg schweren Karton geliefert. Das Zubehör fällt sehr enttäuschend aus: Packard Bell legt lediglich die Fernbedienung inkl. Batterien und das externe Netzteil bei, womit der Käufer gezwungen ist, sich für passendes Kabel-Equipment und für eine optionale Fernseh-Antenne im Fachhandel umzusehen.

Desweiteren ist im Lieferumfang eine gedruckte Kurzanleitung sowie eine Garantiekarte enthalten. Eine ausführliche Anleitung befindet sich zudem auf der mitgelieferten CD.

Optik und Mechanik

Ganz typisch für Monitore mit LED-Hintergrundbeleuchtung ist das sehr schlanke Design, was auch der M240DML auf sich vereint. Mit der edlen schwarzen Hochglanzschicht auf Vorderseite und Fuß wird der 24-Zoller wohnzimmertauglich, während sich die Rückseite in angerautem dunkelgrau präsentiert. Die Unterseite ziert eine lange Lautsprecherleiste auf der in der rechten Ecke auch die weiß leuchtende Status-LED untergebracht ist. Sauberkeitsfetischisten seien jedoch gewarnt: unser Test offenbart, der schwarze Lack zieht Staub und Fingerabdrücke regelrecht an und unsachgemäße Reinigung hat Mikrokratzer in der Oberfläche zur Folge. Den einen oder anderen könnten zudem die glänzenden Innenkanten stören, die im Betrieb ablenkende Reflexionen erzeugen.

Zeitlos edles Design mit viel Glanz.

In ergonomischer Hinsicht legt der Packard Bell M240DML ein echtes Armutszeugnis ab: Lediglich mit einer Neigefunktion kann er aufwarten, die diesen Namen jedoch wegen des sehr kleinen Spektrums von 3° nach vorne und 3° nach hinten nicht wirklich verdient. Dies ist besonders schlimm, weil dem schon sehr kleinen Monitor auch keine Höhenverstellung spendiert wurde. So sind großgewachsene Anwender stets gezwungen, das Bild von oben unter ungünstigen Blickwinkeln zu betrachten oder müssen auf eine niedrigere Stuhlhöhe zurückgreifen.

Auch der Fuß kann nicht vollends überzeugen, da er zur Rückseite hin dem Gerät eine zu geringe Stabilität verleiht. Alternativ kann der Packard Bell M240DML über eine VESA-100-Verschraubung an der Rückseite an einem Monitorarm befestigt werden.

Links: Standfuß und Herstellerlogo; Rechts:Seitenansicht.

Die Verarbeitung ist insgesamt auf durchschnittlichem Niveau. Teilweise wirkt sie – wie beispielsweise auf der Rückseite – sehr hochwertig, andererseits sind an den Ecken schlecht verarbeitete und ungleichmäßige Spaltmaße vorzufinden, die bei genauem Hinsehen den Gesamteindruck trüben.

Trotz der Verwendung eines LED-Backlights besitzt der M240DML Lüftungsschlitze – oder besser gesagt: Lüftungspunkte, die er eigentlich gar nicht nötig hat. Denn unser Test zeigt, selbst bei hohen Raumtemperaturen und hoher Helligkeit behält er einen kühlen Kopf. Viel mehr besteht die Gefahr, dass sich im Sommer Gewitterfliegen zwischen Hintergrundbeleuchtung und Panel verirren könnten.

Der Belüftungsschlitze befinden sich nur im oberen Drittel des Monitors.

Wahrscheinlich aus Gründen der Platzersparnis wurde das Netzteil nach außen verlagert. Weil Netzteile des Öfteren eine Geräuschquelle sind, können Silent-Fans diesen Umstand nur begrüßen, indem sie es einfach unter dem Tisch verschwinden lassen.

Das externe Netzteil bleibt im Betrieb recht kühl.

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