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TESTBERICHT: Quatographic Intelli Proof 240 LED excellence Teil 6


Die Ausleuchtung ist gut. Größere Aufhellungen sind auch bei maximaler Helligkeitseinstellung nicht zu erkennen. Minimale Wolkenbildungen stören den Gesamteindruck kaum und werden erst bei Aufnahmen mit hoher Belichtungszeit deutlicher sichtbar. Der Schwarzwert profitiert im üblichen Arbeitsabstand stark von der bei diesem Panel noch verbauten A-TW Polarisationsfolie. Blickwinkelbedingte Aufhellungen bleiben aus.

Ausleuchtung des Monitors bei kurzer Belichtungszeit (links) und langer Belichtungszeit (rechts).

Ohne spezielle, dynamische Regelungen für die Hintergrundbeleuchtung (insbesondere "local dimming") ist der Kontrast eines Bildschirms mit LED-Hintergrundbeleuchtung nicht per se höher als bei "herkömmlichen", CCFL-basierenden Geräten. Das zeigt auch der Quato IP240ex LED. Erschwerend kommt hinzu, dass die Kompensationsschaltung zur Verbesserung der Bildhomogenität (Quato Nomenklatur: "ADC") zwangsweise aktiv ist. Eine sinnvolle Entscheidung (analog zu Eizos "DUE"), die das Kontrastverhältnis aufgrund des verringerten Weißpegels aber merklich drückt.

Der Schwarzpunkt liegt in der Werkseinstellung bei 0,36 cd/m². Die Helligkeit erreicht knapp 193 cd/m². Das entspricht einem Kontrastverhältnis von gut 530:1 und bleibt damit deutlich unter den nativen Paneleigenschaften, die einen maximalen Kontrast von bis zu 1000:1 versprechen. Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass wir nicht mit nativem Weißpunkt messen konnten (siehe "Auswertung der farbmetrischen Tests") und die "ADC" aktiv war, relativiert sich das Ergebnis etwas. Unter vergleichbaren Bedingungen erreichten weder Eizo CG noch NEC PA deutlich bessere Resultate. Klar ist aber bereits an dieser Stelle, dass die "ADC" recht stark eingreift. Wir erwarten daher nur geringe Helligkeits- und Homogenitätsabweichungen über die Fläche.

Die Helligkeitseinstellung erfolgt komplett über ein Dimmen der LEDs. Das Kontrastverhältnis bleibt über den gesamten Einstellungsbereich stabil. Im Maximum ermitteln wir knapp 210 cd/m² bei einem Schwarzpunkt von 0,38 cd/m². Das liegt unter der Werksangabe von 250 cd/m², die aber vermutlich mit nativem Weißpunkt ermittelt wurde. Mit minimaler Helligkeitseinstellung messen wir rund 46 cd/m² bei einem Schwarzpunkt von noch 0,09 cd/m².

Die Weißpunkteinstellung ist auf Panelbasis umgesetzt. Entsprechende Änderungen über die RGB-Gain-Regler oder im Rahmen der Hardwarekalibrierung vermindern den Schwarzpunkt nicht.

Helligkeits- und Kontrastverlauf des Quato IP240ex LED (Achtung: Kein nativer Weißpunkt).

Helligkeitsverteilung und Bildhomogenität

Wir untersuchen Helligkeitsverteilung und Bildhomogenität an einem weißen Testbild, das wir an 15 Punkten vermessen. Daraus resultieren die Helligkeitsabweichung in Prozent und das DeltaC (d.h. die Buntheitsdifferenz) in Bezug auf den zentral gemessenen Wert.

Das deutlich reduzierte Kontrastverhältnis lieferte bereits einen Hinweis auf das starke Eingreifen der verbauten Kompensationsschaltung. Tatsächlich bleiben Helligkeits- und Farbabweichungen über die Panelfläche auf sehr geringem Niveau. Der Quato IP240ex LED kann hier voll überzeugen. Die Ergebnisse liegen etwa im Bereich des von uns getesteten NEC PA241W mit höchster "ColorComp"-Stufe. Das ist sehr gut. Sichtbare Farbstiche bleiben völlig aus.

An 15 Messpunkten wurde die Helligkeitsverteilung (linkes Bild) und Bildhomogenität (rechtes Bild) überprüft.

Blickwinkel

Die Werksangabe für den maximalen Blickwinkel liegt bei 178 Grad in der Horizontalen und Vertikalen. Die Angaben beruhen auf einem Restkontrast von 10:1. Das sind die für moderne IPS- und VA-Panels typischen Werte. Allerdings fließen farbmetrische Veränderungen höchstens unzureichend in die Angabe ein.

Wichtiger als die Blickwinkelangabe unter Einbeziehung des Restkontrastes ist daher die tatsächliche, subjektive Blickwinkelstabilität ohne sichtbare Farbverfälschungen, Negativeffekte oder Veränderung anderer Bildparameter.

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5 Kommentare vorhanden


Hallo,

I apologize I can't write in german; I'd like to ask you something about your final statement where you say that this is the best LED display you have ever tried: does this mean that this is even better than the 21 nec reference LED?
Because of your final rating it seems not, but maybe it menas that this is the best display and had had the same evaluation than the 21 but its misbehaviour in unmanaged application and due to the low cr it has to be judged just as "gut"?

It shares the panel with the hp dreamcolor that doesn't seem to work perfectly, does it behave properly within the quato?

thank a lot, best regards

esse
This test is from 2011! And meanwhile we test a lot of monitors with excellent quality.
Thanks Andi,

but the test you have done on the NEC 21's was previous than this one; if this quato is, as much as the review says, better than the nec 21, it should still be considered a top level, even after two years. I've never owned anything better than the 21 ref, so I'm just wondering if "a lot" of high-end monitors offer today better performance (7 years have passed) and quato is one of them, but not the best one, or if the led rgb technology is still unmatched, and so quato is one of the few that can be in that olympus (even if with flaws)
thanks again
Yes Quatos implementation is just fine. The LM240WU5 is EOL now but offers a big color gamut due to its RGB-LED blu. Regarding the color space emulation – which is important for color critical work in non-color-managed applications – you will find very precise solutions in current high-end/ prosumer screens.

As mentioned a RGB-LED blu leads to an impressive color gamut. However: Panels coupled with WCG-CCFL or brand new GB-r-LED respectively Quantum-Dot solutions don't remain too far behind.
Thanks Denis,

I appreciate your help

best regards

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