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TESTBERICHT: Samsung C27A750X Teil 7


Das Resultat der Messungen macht deutlich dass beim Samsung C27A750X die Beleuchtung des Displays von unten erfolgt und leider ist die Helligkeitsverteilung nicht besonders gut gelungen. Während im unteren Displaybereich die durchschnittliche Helligkeit 11 Prozent über dem zentralen Ausgangswert liegt, ist das Resultat der Messungen im oberen Bereich genau umgekehrt und liegt hier durchschnittlich 10 Prozent unter dem Referenzwert. Lediglich um den Displaymittelpunkt bleiben die Abweichungen niedrig.

Im Durschnitt liegt die Helligkeitsabweichung bei 8,8 Prozent. Adäquat dazu fallen die DeltaC Messungen aus. Da die Abweichungen besonders im oberen Displaybereich großflächig hoch auftreten, ist mit freiem Auge ein Abfallen des Weißpunktes sichtbar, allerdings hat hier auch noch der Blickwinkel Auswirkungen auf dieses subjektive Empfinden. Von gröberen Farbstichen oder gar einem Regenbogeneffekt kann aber keinesfalls die Rede sein.

Blickwinkel

Der Blickwinkel eines Displays ist ein sehr entscheidender Faktor sowohl bei professioneller Bildbearbeitung wie auch für das subjektive Empfinden der Bildqualität. Besonders TN Panels haben technisch bedingt einen sehr geringen Blickwinkel. Selbst aus exakt mittiger Betrachtungsposition ist ein TN Panel nicht in der Lage eine an sich einfarbige Fläche auch so darzustellen. Stattdessen zeigt sich ein Farbverlauf von oben nach unten. Die Herstellerangaben für den Blickwinkel sind diesbezüglich besonders für TN Panels wenig aussagekräftig und beziehen sich nur auf den Restkontrast, was in der Praxis unerheblich ist. Samsung nennt für den C27A750X einen Betrachtungswinkel von 170 ° horizontal und 160 ° vertikal. In der Praxis können diese Werte jedoch keinesfalls eingehalten werden.

Am ehesten stimmt die Angabe noch für die horizontale Betrachtung, aber je weiter sich das Auge von der Mitte entfernt, desto stärker nimmt Farbbrillanz und Kontrast ab. Es legt sich ein Grauschleier über das Bild, aber immerhin bleibt die Farbwiedergabe noch relativ konstant. Eine vertikale Betrachtungsänderung hat weit dramatischere Folgen, besonders mit Blick von unten auf das Display des C27A750X. Sehr bald dunkelt die Anzeige ab und es stellt sich eine Negativdarstellung der Farben ein. Wegen der großen Bildschirmdiagonale des Samsung C27A750X sind bereits aus mittiger Sitzposition Farbveränderungen und leichtes Abdunkeln zum oberen Displayrand sichtbar.

Blickwinkel des Samsung C27A750X.

Samsung Macig-Angle

Um dem empfindlichen Blickwinkel eines TN Panels entgegen zu wirken, bietet auch der Samsung C27A750X die Magic-Angle Funktion. Damit kann die Darstellung je nach Betrachtungswinkel verbessert werden und tatsächlich funktioniert diese Art der Darstellungsmanipulation recht gut, Voraussetzung ist jedoch dass zumindest ein Betrachtungsabstand von etwa einem Meter eingehalten wird. Kleinere Blickwinkeländerungen am Schreibtisch sitzend können damit nicht korrigiert werden. Aus zentraler Betrachtungsposition kann lediglich „Gruppenbetrachtung“ eine subjektive Verbesserung bringen. Schwarze Bildinhalte wirken durch den Verlust von ein paar Schwarzstufen etwas dunkler und die Darstellung allgemein kontraststärker.

Auswirkungen von Magic-Angle mit Betrachtungswinkel von unten: Aus, Zurücklehnmodus1, Zurücklehnmodus2 (von links nach rechts).

Ausmessung und Kalibration

Wir haben im Folgenden den Samsung C27A750X vor und nach Kalibration und Profilierung umfangreich vermessen und die Ergebnisse ausgewertet. Die Ergebnisse sind insbesondere für die elektronische Bildverarbeitung interessant. Für den Office-Betrieb und Spiele ist zumindest eine ausreichende Neutralität des Bildschirms wichtig. Die Messungen werden in einer eigenen Software ausgewertet. Das ermöglicht exakte und detaillierte Aussagen zum vorliegenden Testgerät.

Farbraumvergleich in Lab (D50)

Zunächst haben wir ermittelt, wie gut der Samsung C27A750X verschiedene Farbräume abdeckt. Als Referenz nutzen wir den Arbeitsfarbraum sRGB. Da es sich um einen Bildschirm ohne erweiterten Farbraum handelt, ist ein Arbeiten mit AdobeRGB oder ECI-RGB 2.0 nicht sinnvoll möglich. Zusätzlich haben wir mit dem "ISOcoated_v2_eci.icc"-Profil verglichen. Es basiert auf den FOGRA39-Charakterisierungsdaten und repräsentiert die Standard-Druckbedingungen für den Offset-Druck auf bestimmten Papiertypen. Die exakten Bedingungen können hier nachgelesen werden.

3D-Farbraumvergleich

Erläuterung der 3D Ansichten und Informationen zu ihrer Erstellung.

ISOcoated (FOGRA39): 84 % Abdeckung

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