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TESTBERICHT: ViewSonic VX2453mh-LED Teil 5


Das Foto zeigt den Bildschirm des VX2453mh bei horizontalen Blickwinkeln von +/- 60 Grad und vertikalen von +45 und -30 Grad. Beim VX2453mh handelt es sich um ein TN-Panel. Seitlich lassen die Farben schon ab etwa 25 Grad deutlich nach. Zunächst tritt eine Verfärbung ein, die dann durch verblassen der Farben verstärkt wird.

In der Vertikalen ist die Blickwinkelabhängigkeit nicht so massiv. Bei der Betrachtung von unten verdunkelt sich das Bild nicht ganz so stark wie bei anderen TN-Panels. Bei der Betrachtung von oben stellt sich ebenfalls erst nach mehr als 30 Grad eine deutliche Verschlechterung ein.

Die Farbverschiebungen sind deutlich sichtbar: bei seitlicher Betrachtung wird das Bild schnell stark gelbstichig. Für ein TN-Panel bewegt sich die Blickwinkelstabilität auf durchschnittlichem bis gutem Niveau.

Farbwiedergabe

Bei Monitoren für den Consumer- und Office-Bereich testen wir zunächst die Farbwiedergabe in der Werkseinstellung nach dem Reset. Zusätzlich geben wir einen Überblick über die Farbwiedergabe in den anderen Voreinstellungen. Für die Messungen verwenden wir ein X-rite i1 Pro Spektrofotometer.

Wenn der VX2453mh am PC genutzt wird, sind im Menü Farbe fünf Voreinstellungen möglich: sRGB sowie 5000K, 6500K, 7500K und 9300K. Ein Benutzermodus mit freien RGB-Reglern ist ebenfalls vorhanden, ein Gammaregler fehlt. In der Werkseinstellung ist die Vorgabe 6500K eingestellt.

Farbwiedergabe in der Werkseinstellung 6500K.

In der Standardeinstellung finden wir eine sehr steile Gammakurve, die Graustufen zeigen recht hohe Abweichungen. Bei den Primärfarben sind die Abweichungen dagegen gering. Mit 6830 K ist die Farbtemperatur nur wenig zu hoch.

Farbwiedergabe, Einstellung sRGB.

Die Einstellung sRGB weist einen deutlich besseren Gammaverlauf auf, der nur leider um etwa 0,2 zu niedrig liegt. Die Abweichungen bei den Graustufen und Primärfarben sind teilweise etwas geringer als in der 6500K-Einstellung. Die Farbtemperatur liegt mit 7340K viel zu hoch.

Beide vorgestellten Profile waren uns vor allem zu blaubetont. Daher haben wir ausprobiert, wie sich die Bildqualität allein durch Optimierung des Weißpunkts verbessern würde. Zunächst zeigte sich, dass der Arbeitsbereich der RGB-Regler nicht bei 100, sondern erst bei 78 beginnt. Viel zu verstellen war für 6500K aber nicht, schon mit R78 G75 B74 hatten wir unser Ziel 6500K erreicht.

Farbwiedergabe, User mit R78 G75 B74.

Ein wenig gebracht hat es schon, denn der Gammaverlauf besserte sich sichtlich. Das Grundproblem der nichtlinearen RGB-Farbanteile kann aber mit Bordmitteln nicht so einfach behoben werden, vor allem Blau nimmt bei den dunklen Graustufen zu und verschiebt die Farbtemperatur auf bis zu 8000K.

Nichtlineare RGB-Farbanteile.

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