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TESTBERICHT: ViewSonic VX2453mh-LED Teil 6


Interpolation

Auflösungen im 16:9 Format werden vom VX2453mh automatisch auf Vollbild gestreckt. Auch mit Auflösungen im 5:4 und 4:3 Bildformat werden zunächst automatisch gestreckt. Jedoch wird nun im OSD des Monitors die Skalierungsfunktion aktiv geschaltet, sodass man manuell auf eine 4:3-Einstellung wechseln kann.

Tatsächlich wird hier die angezeigte Auflösung im passenden Seitenverhältnis angezeigt. Das gilt auch für das 5:4 Bildformat, welches ebenfalls korrekt dargestellt wird obwohl die Funktion "4:3" heißt. Als Begrenzung dient immer der vertikale Bildschirmrand. Das Bild wird somit im richtigen Seitenverhältnis auf maximale Höhe gestreckt. Overscan tritt hier nicht auf. Eine Einstellung für eine pixelgenaue Anzeige gibt es nicht.

Testgrafik, links: nativ; rechts: 1.280 x 720 Vollbild.

Textwiedergabe, links: nativ; rechts: 1.280 x 720 Vollbild.

Die Schärfe bei nativer Auflösung ist erwartungsgemäß sehr gut. Bei 1.280 x 720 sieht man nahezu keinen Unterschied zur nativen Auflösung. Text wird minimal fetter dargestellt, sieht aber nach wie vor sehr gut aus.

In allen interpolierten Auflösungen ist die Lesbarkeit von Texten und die Abbildung der Testgrafik – dem Skalierungsgrad entsprechend – gut. Die unvermeidlichen Interpolationsartefakte fallen gering aus. Auch Texte mit fetten Buchstaben bleiben gut leserlich.

Reaktionsverhalten

Den VX2453mh haben wir in nativer Auflösung bei 60 Hz am HDMI-Anschluss vermessen. Der Monitor wurde für die Messung auf die Werkseinstellung zurückgesetzt.

Bildaufbauzeit und Beschleunigungsverhalten

Die Bildaufbauzeit ermitteln wir für den Schwarz-Weiß-Wechsel und den besten Grau-zu-Grau-Wechsel. Zusätzlich nennen wir den Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte.

Im Datenblatt zum VX2453mh wird die Reaktionszeit mit 2 Millisekunden (GtG) angegeben. Bei unseren Messungen ermitteln wir den besten Grauwechsel ohne Overdrive (Option Response Time Standard) mit sehr langen 20 Millisekunden. Die über alles gemittelte Bildaufbauzeit (hin und zurück) für unsere 15 Messwerte ist mit 25,7 Millisekunden noch etwas länger, an den meisten Messpunkten messen wir aber sehr ähnliche Zeiten. Die Anstiegszeiten sind sehr lang, die Abfallzeiten von hell nach dunkel dagegen durchgängig sehr kurz. Überschwinger sind nicht zu erkennen.

Standard: sehr lange Schaltzeiten, keine Beschleunigung.

Mit der Einstellung Response Time Ultra Fast ändert sich das Zeitverhalten drastisch: die gemessenen Anstiegszeiten verkürzen sich auf etwa ein Sechstel, die Gesamtzeiten vierteln sich. Dementsprechend zeigen die gemessenen Helligkeitsverläufe jetzt eine starke Beschleunigung mit kräftigen Überschwingern vor allem beim Signalanstieg.

Ultra Fast: sehr kurze Schaltzeiten, starke Beschleunigung.

Die dritte Einstellung Response Time Advanced erwies sich als moderat. Im Ergebnis liefert sie Schaltzeiten, die etwa in der Mitte zwischen den hier dargestellten Einstellungen liegen. Dabei treten kaum Überschwinger auf.

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