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TESTBERICHT: Asus VS229H Teil 3


Die Farbtemperatur lässt sich nur eingeschränkt über die drei voreingestellten Farbmodi (Kühl, Normal, Warm) und einen Anwendermodus verändern. In dem Modus Anwender können die Farbkanäle Rot, Grün und Blau auch für eine Kalibrierung justiert werden. Über eine Option den Gammawert einzustellen, verfügt der Monitor nicht. Mit SmartView kann bei starken Blickwinkeln die Helligkeit des Bildes angehoben werden. Allerdings werden dabei auch die Kontrastwerte reduziert.

Das Bildsignal greift der Monitor leider nicht immer automatisch vom angeschlossenen Eingang ab. In diesem Fall muss man über die Eingangstaste (zweite von rechts) den richtigen Eingang auswählen. Sonst bleibt der Bildschirm dunkel. Selbst der Aufruf des Menüs funktioniert in diesem Fall nicht, so dass die Eingangswahl über das Menü nur bei bereits vorhandenem Bild nutzbar ist. Lediglich der Wechsel zwischen DVI- und VGA-Eingang gelingt dem VS229H von selbst. Der HDMI-Eingang ist in diesen Automatismus noch nicht eingebunden.

Als Besonderheit weist der Monitor sechs Bildschirm-Modi (Splendid-Menü) auf, die für eine brillantere Bildwiedergabe sorgen sollen. Das mag für manche Filme und Videospiele stimmen und bleibt den Vorlieben des Benutzers überlassen. Bei der Betrachtung von Fotos, sollte man sich auf den Standardmodus oder den sRGB-Modus beschränken, sonst wirken Hauttöne stark gerötet oder gelblich verfärbt. Darüber hinaus kann ein Gitter zur maßstabsgetreuen Ausrichtung von Fotos eingeblendet werden. Über den Menüpunkt Bildeinrichtung kann schließlich das VGA-Eingangssignal angepasst oder das Videosignal optimiert werden.

Bildqualität

Anders als beim Panelrahmen ist die Oberfläche des Panels matt und wirksam entspiegelt. Seitlich einfallendes Licht oder auch ein Betrachter mit heller Kleidung erzeugt nur schwache Reflektionen auf dem Bildschirm.

Beim Reset stellt der Monitor folgende Werte ein: Helligkeit 100, Kontrast 80, Farbtemperatur Anwender mit RGB (100, 100, 100), Bildmodus Standard. Diese Werte wurden für die nachfolgende Beurteilung bei Werkseinstellung verwendet.

Graustufen

Der Grauverlauf gelingt dem VS229H in der Werkseinstellung gut. Weder Dithering noch Banding sind zu erkennen. Farbschimmer treten nicht auf. Allerdings ist der feine Graustufenverlauf in den Tiefen nicht ganz einheitlich, was wohl auf eine ungleichmäßige Helligkeitsverteilung des Displays zurückzuführen ist.

Graustufen und -verlauf.

Auch bei der Graustufendifferenzierung schneidet der VS229H ordentlich ab: die hellsten Stufen werden sehr gut differenziert und die dunklen Töne sind ab der Stufe 3 wahrnehmbar, auch wenn sie sich nicht so deutlich abheben wie die hellen Grautöne. Die Auflösung der hellen Farbtöne bleibt selbst bei großen Blickwinkeln gewährleistet. Die tiefen Töne laufen hingegen bei größeren Blickwinkeln zu.

Ausleuchtung

Schwächen zeigt der VS229H bei der gleichmäßigen Ausleuchtung eines Schwarzbildes. In einem abgedunkelten Raum sind grüne Farbsäume in der rechten und besonders in der linken unteren Ecke erkennbar. Dies könnte bei Videos mit schwarzem Balken störend auffallen. Auch die oberen Ecken weisen Lichthöfe auf. Bei längerer Belichtungszeit ist eine deutliche Wolkenbildung mit Farbschimmer erkennbar.

Ausleuchtung bei normaler und verlängerter Belichtung.

Bei frontaler Ansicht weist der VS229H nur in den mittleren Bildbereichen ein dunkles Schwarz auf. Seitlich betrachtet hellt sich der Schwarzwert leicht auf und erhält im unteren Drittel eine violette Verfärbung.

Helligkeit, Kontrast und Schwarzwert

Helligkeits- und Kontrastverlauf.

Das untere Ende des Helligkeitsbereichs ist mit 50 cd/m² selbst für einen sehr dunklen Raum schon niedrig, während der Maximalwert von 253 cd/m² auch für taghelle Umgebung ausreichen kann. Die Arbeitsplatzhelligkeit von 140 cd/m² liegt bei 44 Prozent des Regelbereichs.

Die gemessenen Schwarzwerte sind beeindruckend gut, wir messen nur 0,18 cd/m² bei maximaler Helligkeitseinstellung. Der hervorragende Kontrastwert von 1.350:1 ist über den gesamten Regelbereich konstant.

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