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TESTBERICHT: Asus VS239H Teil 3


Links: Menü Farbe; rechts: Menü Bildeinrichtung.

Durch den HDMI-Anschluss muss die Eingangswahl meist über die zweite Drucktaste von rechts vorgenommen werden, da der Monitor in diesem Fall das Bildsignal leider nicht automatisch abgreift und auch das Menü nicht aufrufbar ist. Die Eingangswahl kann in diesem Fall also nicht über das Menü vorgenommen werden. Im PDF-Handbuch wird dieser Umstand nicht explizit erwähnt. Das ist ärgerlich, wenn man gleich zu Beginn vor einem schwarzen Monitor sitzt und nicht weiß, ob man überhaupt noch ein Bild bekommt.

Als Besonderheit weist der Asus VS239H sechs Bildschirm-Modi (Solenoid-Menü) auf, die für eine brillantere Bildwiedergabe sorgen sollen. Das mag für manche Filme und Videospiele stimmen und bleibt den Vorlieben des Benutzers überlassen. Wenn man allerdings Fotos betrachtet, sollte man sich auf den Standardmodus oder den sRGB-Modus beschränken, sonst wirken die Hauttöne stark gerötet oder gelblich verfärbt.

Darüber hinaus kann mit der QuickFit-Funktionstaste (zweite Taste von links) ein Gitter zur maßstabsgetreuen Ausrichtung von Fotos in gängigen Formaten eingeblendet werden. Dass auch Papiergrößen eingeblendet werden können, stellt bislang den einzigen Unterschied zum kleineren Bruder VS229H dar. Über den Menüpunkt Bildeinrichtung kann schließlich das VGA-Eingangssignal angepasst oder das Videosignal am HDMI-Eingang optimiert werden.

Bildqualität

Die Oberfläche des Panels ist matt und wirksam entspiegelt. Seitlich einfallendes Licht oder auch ein Betrachter mit heller Kleidung erzeugt nur schwache Reflektionen auf dem Bildschirm. Auch die Innenkannten des spiegelnden Panelrahmens sind matt gehalten und vermeiden so zumindest im unmittelbaren Bildbereich störende Reflexionen.

Beim Reset stellt der Monitor folgende Werte ein: Helligkeit 100, Kontrast 80, Farbtemperatur Anwender mit RGB (100, 100, 100), Bildmodus Standard. Diese Werte wurden für die nachfolgende Beurteilung bei Werkseinstellung verwendet.

Graustufen

Der Grauverlauf gelingt dem VS239H in der Werkseinstellung gut. Weder Dithering noch Banding sind zu erkennen. Farbschimmer treten nicht auf. Allerdings ist der feine Graustufenverlauf in den Tiefen nicht ganz einheitlich, was auf eine geringere Differenzierung der Farbtöne und eine ungleichmäßige Helligkeitsverteilung des Displays zurückzuführen ist.

Graustufen und -verlauf.

Auch bei der Graustufendifferenzierung schneidet der VS239H ordentlich ab: die hellsten Stufen werden sehr gut differenziert und die dunklen Töne sind ab der Stufe 3 wahrnehmbar, auch wenn sie sich nicht so deutlich abheben wie die hellen Grautöne. Die Auflösung der hellen Farbtöne bleibt selbst bei großen Blickwinkeln gewährleistet. Die tiefen Töne laufen hingegen bei größeren Blickwinkeln zu. Einzig im Nachtmodus des Splendid-Menüs gewinnen die Tiefen an Feinzeichnung, was jedoch auf Kosten einer geringeren Differenzierung in den Höhen geschieht. Die dunkelsten Grüntöne werden dabei nachtblau dargestellt.

Ausleuchtung

Die gleichmäßige Ausleuchtung eines Schwarzbildes in einem abgedunkelten Raum gelingt dem Asus VS239H nur zufriedenstellend. Das linke Foto zeigt es ungefähr so wie man es mit bloßem Auge sieht, hier werden die auffälligen Schwächen sichtbar. Das rechte Foto mit längerer Belichtungszeit hebt dagegen die Problemzonen hervor und dient nur der deutlicheren Darstellung.

Am linken unteren Rand fällt ein flächig ausstrahlender Lichthof auf, der violettfarben schimmert. Am rechten Rand zeigt sich darüber hinaus ein deutlicher Grünstich. Bei längerer Belichtungszeit werden schließlich auch violette Wolkenbildungen in allen Ecken des Bildes sichtbar.

Ausleuchtung bei normaler und verlängerter Belichtung.

Bei frontaler Ansicht weist der VS239H in den mittleren Bereichen ein tiefes Schwarz auf. Die Ausleuchtung ist nicht gleichmäßig, wirkt jedoch gleichmäßiger als beim kleineren Bruder VS229H, der in unserem Test einen stärkeren Grünstich aufwies und auch in der Bildmitte eine stärkere Wolkenbildung zeigte. Dieser Unterschied scheint charakteristisch zu sein. Er könnte aber auch auf eine allgemeine Serienstreuung zurückzuführen sein, was im Rahmen dieses Tests jedoch nicht festgestellt werden kann. Seitlich betrachtet hellt sich auch beim VS239H der Schwarzwert leicht auf und erhält im gesamten unteren Drittel eine leicht violette Tönung, die für IPS-Panels typisch ist.

Helligkeit, Kontrast und Schwarzwert

Helligkeits- und Kontrastverlauf.

Selbst in sehr dunklen Räumen wird man das untere Ende des Helligkeitsbereichs mit nur 54 cd/m² kaum einmal nutzen können. Voll aufgedreht ist der Bildschirm dagegen schön hell, der Maximalwert von 269 cd/m² reicht auch für sehr helle Umgebungen aus. Die empfohlene Arbeitsplatzhelligkeit von 140 cd/m² wird bei 40 Prozent des Regelbereichs erreicht.

Die gemessenen Schwarzwerte sind sehr niedrig, wir messen 0,24 cd/m² bei maximaler Helligkeitseinstellung. Daraus ergibt sich ein sehr gutes Kontrastverhältnis von 1.100:1, das über den gesamten Regelbereich konstant bleibt.

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