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TESTBERICHT: BenQ GW2750HM Teil 3


OSD Hauptmenü. (aus: Handbuch BenQ).

Auf jeder Ebene werden maximal sieben Einstellungen angezeigt. Je nach Betriebsart können einige Funktionen deaktiviert oder mit einem Untermenü versehen sein, was jedoch nicht unmittelbar erkennbar ist. Im Menüpunkt Bild werden Helligkeit, Kontrast, Schärfe, Gamma, Farbe und Overdrive-Funktion AMA als Option angeboten. Schärfe und Gammawert können in fünf Stufen geregelt werden.

Mit AMA soll die Graustufen-Reaktionszeit der LCD-Fläche verbessert werden. Navigiert man über den Menüpunkt Farbe, wird schließlich durch das Aufleuchten eines grünen Entersymbols das Vorhandensein eines Untermenüs signalisiert, das nun mit der Entertaste aufgerufen werden kann. Beim Aufruf von Untermenüs reagiert das OSD leider etwas träge.

Im Untermenü des Menüpunkts Farbe weist die Farbtemperatur die vier Modi Normal, Bläulich, Rötlich und Benutzer auf. Auf eine Ausrichtung der Farbtemperatur an der Kelvin-Temperaturskala wurde verzichtet. Im Modus Benutzer kann die Mischung der RGB-Farben justiert werden. Farbton und Sättigung bleiben bei der Nutzung von digitalen Bildsignalen ausgegraut.

Links: Menü Bild; rechts: Menü Farbe.

Im dritten Hauptmenü "Bild Erweitert" kann zwischen den Bildmodi Standard, Film, Spiele, Foto, sRGB und Spar gewählt werden. Mit der Funktion Demo Senseye bietet BenQ eine direkte Vergleichsmöglichkeit der unterschiedlichen Bildschirmmodi mit dem Standardmodus an. Die Funktion Dynamischer Kontrast erkennt bei analogen Bildsignalen automatisch die Verbreitung des Signals und stellt anschließend einen optimalen Kontrastwert ein.

Hinter dem Menüpunkt Anzeigenmodus verbirgt sich ein weiteres Untermenü. Dort können, je nach angelegtem Bildsignal, die Einstellungen für Vollbild, Overscan und Seitenverhältnis angepasst werden. Liegt ein analoges Bildsignal an, kann unter dem Menüpunkt Farbformat zwischen der Farbräumen RGB und YUV gewechselt werden. Wird ein HDMI-Eingangssignal verwendet, kann auch der RGB-Farbbereich angepasst werden.

Im Hauptmenü Audio werden die Regelung und die Stummschaltung der Lautstärke der beiden eingebauten Lautsprecher ermöglicht. Dort kann auch die Audioquelle ausgewählt werden, sofern sowohl der Audioeingang als auch der HDMI-Eingang genutzt werden. Sprache und Position des OSD-Menüs können im Hauptmenü System angepasst werden. Dort kann auch eine OSD-Sperre aktiviert werden, so dass das OSD-Menü erst durch ein 15 Sekunden langes Drücken der Menü-Taste wieder nutzbar ist. Wird die Funktion DDC/CI aktiviert, kann der Monitor über die auf dem PC installierte Software eingestellt werden.

Bildqualität

Die Bildqualität des hochauflösenden Panels macht auf den ersten Blick einen leuchtend hellen und sehr kontrastreichen Eindruck. Hauttöne gibt der GW2750HM realistisch wieder. Helle Bildbereiche mit leichten Schattierungen wirken häufig etwas ausgewaschen. Die glatte Oberfläche des Panels ist ordentlich entspiegelt.

Seitlich einfallendes Licht oder auch ein Betrachter mit heller Kleidung erzeugen, je nach Helligkeit und Umgebung, gedämpfte Reflexionen auf dem Bildschirm.

Beim Reset stellt der Monitor folgende Werte ein: Helligkeit 100, Kontrast 50, Schärfe 1, Farbtemperatur Normal mit RGB (100,100, 97) und Gamma Modus 3. Diese Werte wurden für die nachfolgende Beurteilung bei Werkseinstellung verwendet.

Graustufen

Der Grauverlauf gelingt dem GW2750HM in der Werkseinstellung zufriedenstellend. Farbschimmer treten nicht auf. Insbesondere in den dunklen Grautönen ist ein leichtes Banding auszumachen. Der Übergang zu reinem Weiß in den hellen Tönen wirkt etwas abrupt.

Graustufen und -verlauf.

Bei der Graustufendifferenzierung schneidet der GW2750 hingegen äußerst gut ab. In den dunklen Grautönen können nahezu alle unmittelbar benachbarten Schwarzwerte von 1 bis 24 voneinander unterschieden werden. Da der Monitor sehr kontrastreich ist, kann diese Tonwertabstufung bereits auf die begrenzte Tonwertdifferenzierung von 8 Bit je Farbkanal zurückzuführen sein und damit auch das Banding im kontinuierlichen Grauverlauf verursachen. Bei den hellen Farbtönen ist hingegen ein deutlicher Helligkeitswechsel ab Stufe 250 wahrzunehmen, auch wenn die Farbtöne bis 254 noch vom weißen Untergrund differenziert werden.

Bei seitlicher Betrachtung bleiben die hellsten und die dunkelsten Tonwerte weiterhin deutlich vom Untergrund getrennt. Die dunklen Farbtöne hellen gegenüber dem dunklen Untergrund weiter auf. Der kontinuierliche Übergang zu reinem Weiß erhält nun jedoch einen leichten Gelbstich.

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