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TESTBERICHT: BenQ RL2240H Teil 2


Bildqualität

Die Oberfläche des matten Panels ist wirksam entspiegelt. Seitlich einfallendes Licht oder auch ein Betrachter mit heller Kleidung erzeugt nur schwache Reflektionen auf dem Bildschirm.

Blickwinkel

Horizontale und vertikale Blickwinkel.

Das Foto zeigt den Bildschirm des RL2240H bei horizontalen Blickwinkeln von +/- 60 Grad und vertikalen von +45 und -30 Grad. Seitlich verblassen die Farben ab etwa 35 Grad deutlich, der Kontrast geht stark zurück.

Wie bei allen TN-Panels ist die Blickwinkelabhängigkeit in der Vertikalen noch wesentlich stärker, doch hier verdunkelt sich das Bild von unten her betrachtet schon bei ungewöhnlich kleinen Winkeln, selbst Inversionseffekte sind zu sehen. Nach oben hin ist der nutzbare Blickwinkel dagegen deutlich größer.

Beim Reset stellt der Monitor folgende Werte ein: Helligkeit 100, Kontrast 50, Bildmodus RTS.

Helligkeit, Kontrast und Schwarzwert

Im Datenblatt wird die maximale Helligkeit mit 250 cd/m² angegeben, unsere Messung liefert mit 236 cd/m² etwas weniger. Für nicht allzu lichtdurchflutete Räume reicht dies völlig aus. Der Schwarzwert ist mit 0,227 cd/m² niedrig, daraus errechnen wir ein sehr gutes Kontrastverhältnis von 1.050:1.

Helligkeitsverteilung

Helligkeitsverteilung beim Weißbild (Bezugspunkt: Bildmitte).

Bei der Helligkeitsverteilung wird ein guter Durchschnittswert von 90 Prozent erreicht. Das Messgerät zeigt die aufgehellte Bildschirmmitte, zu allen Rändern hin fällt die Leuchtdichte um mehr als 10 Prozent ab. In den beiden rechten Ecken wird fast die Sichtbarkeitsgrenze von 20 Prozent erreicht, mit dem bloßen Auge ist dies aber noch nicht wahrzunehmen.

Grauverläufe stellt der RL2240H ordentlich dar, allerdings ist ein leichtes Banding zu sehen. Vereinzelt treten auch grünliche und violette Verfärbungen auf. Diese Effekte verschwinden nahezu, wenn der Black eQualizer auf Null gestellt wird.

Ausleuchtung des schwarzen Testbildes.

Die Ausleuchtung des schwarzen Testbilds zeigt aufgehellte Randbereiche rechts und links, die im auch mit dem bloßen Auge sichtbar sind, ohne dabei allerdings groß zu stören. Bildränder mit lästigem Durchlicht z.B. bei Filmen mit extremem Breitformat wies unser Testexemplar nicht auf.

Farbwiedergabe

Auch wenn der RL2240H als Spielemonitor konzipiert wurde, finden wir doch eine sRGB-Einstellung im OSD. Die Messungen zeigen allerdings, dass diese Bezeichnung weit hergeholt ist, denn die Ergebnisse weichen doch sehr stark von den Normvorgaben ab.

Das Bild wirkt recht kühl, die Farbtemperatur liegt mit 7700 K ziemlich hoch. Die Farbabweichungen sind durchweg sehr groß, bei den Graustufen sieht es etwas besser aus. Auffällig ist auch der steil nach unten weisende Verlauf der Gammakurve.

Farbwiedergabe, Einstellung sRGB.

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