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TESTBERICHT: Dell S2740L Teil 3


OSD

Ein Druck auf eine beliebige Taste öffnet die erste Instanz des OSD. Hier sind per Schnellzugriff die Einstellungen für Farbmodus und Kontrast / Helligkeit zu erreichen. Ein weiterer Tastendruck öffnet dann das vollständige OSD-Hauptmenü. Allgegenwärtig ist die Anzeige des aktuellen Energieverbrauchs, der sich allerdings nur durch Ändern der Displayhelligkeit beeinflussen lässt.

Schnellzugriff-Menüs für Farbmodus und Helligkeit / Kontrast

Im Hauptmenü angekommen, findet man sich intuitiv zurecht. Alle Einstellmöglichkeiten sind selbsterklärend, allerdings holpert die Bedienung per Sensortasten an einigen Stellen durch die sich ändernde Funktionszuordnung.

Das OSD gibt keine Rätsel auf.

Teilweise belustigend, in dieser Preisklasse aber eher peinlich sind diverse Übersetzungsfehler in den Texten des OSD. Da wird aus einem "An" ein "Auf" und für das VGA-Signal kann man die "Pixeluhr" einstellen.

Weitere Funktionen unter <Sonstige Einstellungen>

Energiesparen ist heutzutage ein großes Thema und auch im Monitorbereich wird durchaus versucht, dies umzusetzen. Zumindest die Anzeige des aktuellen Energieverbrauchs ist auf jeder OSD-Seite zu finden, beeinflussbar ist er jedoch nur durch Dimmen der Displayhelligkeit. Dies übernimmt der S2740L auch selbständig nach aktivieren der Option <Intelligente Energieeinsparung>. Abhängig von der Helligkeit des dargestellten Bildinhalts wird das Backlight nachgeregelt, in der Praxis kann dies jedoch sehr störende Pump-Effekt verursachen.

Über die DDC-Schnittstelle der digitalen Eingänge kann der S2740L mittels der mitgelieferten "Display Manager" Software gesteuert und eingestellt werden. Warum an dieser Stelle im OSD diese Möglichkeit nochmals explizit zu deaktivieren ist, kann nur Sicherheitsgründe haben.

Herstellerangaben zufolge haben aktuelle LCD-Panels im Gegensatz zu frühen Modellen nicht mehr den Hang zu "Image Sticking", d.h. sichtbare Geisterbilder bleiben nach dem langfristigen Anzeigen statischer Inhalte stehen. Umso verwunderlicher stimmt daher die Existenz des Menüpunkts <LCD-Konditionierung>, der gegen diesen Effekt angehen soll. Hier werden zyklisch Grund- und Primärfarben durchgeschaltet.

Bildqualität

Wie schon eingangs erwähnt, dominiert die glänzende Deckscheibe die Front des Dell Monitors. In heller Umgebung ist das rückwärtige Spiegelbild besser erkennbar als der Bildschirminhalt, daher sollte schon bei der Auswahl des Aufstellungsorts auf Lichtquellen und Fenster geachtet werden.

Nach dem Zurücksetzen auf Werkseinstellung stellt der Monitor folgende Werte ein: Helligkeit: 75, Kontrast: 75, Farbmodus: Standard, Bildverbesserung: Aus, Schärfe: 5. Diese Werte wurden für die nachfolgende Beurteilung bei Werkseinstellung verwendet.

Graustufen

Der Grauverlauf ist in der Werkseinstellung perfekt. Weder Banding noch Fehlfarben sind zu beobachten.

Graustufen und -verlauf.

Auch bei der Graustufendarstellung schneidet der S2740L super ab: von der hellsten bis zur dunkelsten Stufe sind alle Abstufungen deutlich erkennbar. Bei den dunkelsten Stufen ist dieses Ergebnis allerdings stark vom vertikalen Blickwinkel abhängig: ab ca. 30 Grad saufen die unteren 3 Stufen geradezu ab.

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