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TESTBERICHT: Dell U2711

Autor: Benedikt B.
23.07.2012

Dieser Monitortest ist im Rahmen einer Dell Aktion zur Ultraharp Serie entstanden. Alle in diesem Artikel gemachten Äußerungen und Anmerkungen geben ausschließlich die Meinung des Produkttesters wieder und nicht die von PRAD. Alle Informationen zur Dell UltraSharp Serie finden Sie auf der speziell eingerichteten Homepage. (Anm. d. Red.)

Einleitung

Der Abgabetermin für die Abschlussarbeit rückt näher. Auf dem Monitor (19 Zoll LCD) ploppen mehrere Word-Dateien auf. Schnell gesellen sich ein paar Excel-Dokumente, PDF, Ordner und unzählige Browser-Fenster dazu. Von einem Überblick kann hier nicht die Rede sein. Der digitale Desktop ist mindestens genauso voll, wie der analoge (=Schreibtisch), auf dem sich neben den großen Aktenordnern auch Fachbücher, Magazine und Skripte stapeln. Während der Schreibtisch dank eines schwedischen Möbelhauses mit vier Buchstaben schnell erweitert werden kann, gestaltet sich die Erweiterung des digitalen Schreibtisches deutlich schwieriger.

Das 4:3-Seitenformat des bisherigen 19-Zoll-Desktops ist nicht sonderlich arbeitsfreundlich. Da hilft auch die Auslagerung auf den Laptop-Bildschirm nicht viel. Als freier Foto-Reporter wäre natürlich ein größerer und vor allem farbintensiverer Monitor für mich eine deutliche Arbeitserleichterung. Der Entschluss steht fest, ein "Neuer" muss her. Die wichtigsten Anforderungen sind eine ausreichend dimensionierte Bildschirmdiagonale (vorzugsweise mit mattem Panel), eine gute Farbwiedergabe sowie gute Schwarzwerte, eine gute Verstellbarkeit bzw. Gesamtergonomie und ein angemessener Preis.

Endlich ist er da: Der Dell U2711 noch jungfräulich verpackt.

Der Monitortest von Prad und Dell kommt wie gerufen. Bei der Auswahl verfügbarer Bildschirme steht schnell das Modell U2711 der UltraSharp-Reihe im Fokus. 27 Zoll – das klingt vielversprechend. In der Größenordnung ist keine Alternative mit vergleichbarem Preis-Leistungs-Verhältnis auf dem Markt. Der Dell Ultrasharp U2711 verspricht ein vielseitiges Arbeitsgerät mit hohem Komfort, Qualität und vor allem auch viel Bilddiagonale zu sein und meinen Anforderungen somit gerecht zu werden.

Lieferumfang

Wenige Minuten nach dem das gelbe Postauto die Hauseinfahrt verlassen hat, steht der Karton mit dem wertvollen Inhalt bereits geöffnet auf dem Wohnzimmerfußboden, um von allen Seiten begutachtet zu werden.

Der Paketinhalt ist mehr als großzügig ausgefallen. Zu dem gut in Styropor verpackten Monitor, dem passenden Stromkabel, Anleitung und Treiber-CD liefert Dell gleich noch die passenden Anschlusskabel mit. Neben einem DisplayPort-Kabel, Duallink-DVI gehört auch ein USB-Kabel mit zum Lieferumfang. Eine Prüfkarte weist darauf hin, dass der Dell U2711 ab Werk farbkalibriert ausgeliefert wird. Alles in allem sehr löblich, was Dell für seine Kunden mitgeliefert.

Links: Das Display ist gut eingehüllt und gegen Verkratzen geschützt. Rechts: Mitgeliefertes Zubehör.

Optik und Mechanik

Schon auf dem ersten Blick weiß der Dell mit seinem schicken Äußeren zu begeistern. Das Schwarz und Grau wirkt schlicht und elegant. Besonders der Verzicht auf eine Klavierlack-Optik gibt einen Zusatzpunkt, da sich keine störenden Reflexionen zeigen. Der Rahmen ist nicht ganz dünn, aber auch nicht so breit, dass er als störend empfunden wird. Rein subjektiv betrachtet ist das Verhältnis genau passend. Die matte Oberfläche des Displays lässt nahezu keine Spiegelung zu, was das Arbeiten sehr angenehm gestaltet.

Dell U2711 frontale Ansicht und maximale Drehung nach links.

Für seine beachtliche Größe bringt der Dell natürlich auch ein respektables Gewicht auf die Waage. Da er aber auf einem stabilen Schreibtisch steht und kaum bewegt wird, spielt das eigentlich keine Rolle. Der Monitor lässt sich gut anpassen und erlaubt sowohl eine Höhenverstellung, als auch eine Schwenkbewegung nach links und rechts.

Da sich der Dell U2711 auch kippen lässt, bleiben eigentlich keine Wünsche offen. Neben der Swivel- und Tilt-Funktion hätte man vermutlich auch eine Pivot-Funktion einbauen können. Bei der Größe des Displays ist das aber nicht zwingend erforderlich. Da der Monitor direkt zusammengebaut war, kann der Schraubenzieher in der Schublade bleiben und weiter getestet werden. Die Kabel verschwinden in der Aufhängung hinter dem Ständer und hinterlassen einen aufgeräumten Schreibtisch.

Anschlüsse

Bei den Anschlüssen bleibt kein Wunsch offen. An zwei DVI-Anschlüssen, einem HDMI und einem DisplayPort findet nahezu jedes Endgerät ein digitales Gegenstück. Darüber hinaus spendiert Dell dem 27-Zöller aber auch noch drei analoge Video-Anschlussmöglichkeiten: Component, Composite und VGA.

Das Fehlen eines Scart-Anschlusses kann ich verschmerzen, da ich inzwischen keine Endgeräte mit diesem Anschluss mehr habe. Optional kann man unter den Monitor sogar noch eine Soundbar von Dell anschließen. Passende Audio-Anschlüsse sind vorhanden. An der linken Gehäuseseite sind zusätzlich noch ein Speicherkartenlesegerät (leider nicht für Compact-Flash, sondern nur SD) und ein 2-Port-USB-Hub implementiert.

Die vielfältigen Anschlussmöglichkeiten sind ein großes Plus.

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