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TESTBERICHT: Eizo CG246 Teil 18


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1.499,00 €
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Datenblatt

Diskussion im Forum

Detailinformationen auf der EIZO Produktseite

Lesertest zum EIZO CG246


Fazit

Die Erwartungen an einen Bildschirm aus der ColorGraphic-Reihe von Eizo sind stets hoch. Der CG246 kann sie ausnahmslos erfüllen und ist damit eine gelungene Weiterentwicklung des Eizo CG245.

Unsere Testergebnisse belegen die hervorragende Werksabstimmung, die dem EBV-Boliden – in Kombination mit der hochwertigen Elektronik – bereits vor der Hardwarekalibration zu einer beeindruckenden Neutralität und präzisen Darstellung verhilft. Die Flächenhomogenität ist dank des DUE ideal. Der Kontrastverlust ist gering und kann durch eine neue Konfigurationsmöglichkeit vollständig umgangen werden.

Color Navigator ist zu einer sehr umfangreichen Softwarelösung angewachsen, deren Kernfunktionalität aber ohne ausgewiesenes Fachwissen nutzbar ist: Die Hardwarekalibration kann in wenigen Schritten konfiguriert und dann mit sehr guten Ergebnissen durchgeführt werden. Die flexible Farbraumemulation ist in diesen Ablauf voll eingebunden und arbeitet mit hoher Präzision, da die notwendigen Farbraumtransformationen auf Basis von Bildschirm- und Simulationsprofil mit definiertem Rendering-Intent vorberechnet werden.

Der Eizo CG246 verarbeitet Signale mit verschiedensten Bildfrequenzen. Die Darstellung ist dabei immer judderfrei. Über den HDMI-Eingang können Halbbildsignale (interlaced) zugespielt werden, auch wenn der Deinterlacer nicht immer perfekt arbeitet. Die Skalierungseinstellungen ermöglichen die verzerrungsfreie Videodarstellung. Wünschenswert wäre eine erweiterte Anpassung des Dynamikbereichs für Videosignale ohne wtw-Anteil (Wertebereich 16-235 bei 8bit pro Kanal).

Die neuartige LED-Hintergrundbeleuchtung erweitert den Farbumfang des blickwinkelstabilen IPS-Panels auf das Niveau von Varianten mit WCG-CCFL-Röhren. Damit ist das Einsatzgebiet des Eizo CG246 ausgesprochen flexibel. Gleichzeitig wurden Maßnahmen getroffen, die die Kontraststabilität deutlich erhöhen. Die Schwarzdarstellung ist entsprechend homogen.

Aufgrund des internen, gut abgestimmten Colorimeters kann auf eigene Messgeräte verzichtet werden. Die Selbstkalibration stellt die Einhaltung von Kalibrationszielen auch über längere Zeit sicher.

Wir halten das Betriebsgeräusch des integrierten Lüfters für unproblematisch. Trotzdem kann es empfindliche Personen in ruhigen Umgebungen gegebenenfalls stören.

Mit einem Straßenpreis von gut 1700 Euro gehört der Eizo CG246 zu den hochpreisigen Exemplaren im 24-Zoll-Segment. In Anbetracht der gebotenen Leistung ist das dennoch angemessen.

Gesamturteil: SEHR GUT


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7 Kommentare vorhanden


Ich habe den fast baugleichen CX240 auf Grund der Geräuschentwicklung sofort wieder zurückgeschickt. Ich bin fast vom Stuhl gefallen nach dem Anschalten. Ein Lüfter hat in einem Monitor von der Größe nicht verloren. Ein Gerät dieser Preisklasse soll einfach ein vernünftiges Bild machen, nicht mehr aber auch nicht weniger. Jeder aktuelle Aldi-PC ist leiser. Für den Betrieb im Schlafzimmer absolut untauglich. Mein Tinnitus hat sich gleich bedankt, als ich den Monitor wieder ausgeschaltet habe. Das sollte mein dritter Eizo werden und mir den Traum von einem hardwarekalibrierbaren Monitor erfüllen. Leider wurde er zum Alptraum. Wie man bei weniger Wärmeentwicklung (LED Technik) einen Lüfter verbauen kann, der noch dazu unentwegt gleichmäßig pustet (keine Temperaturregelung), ist mir ein Rätsel. Das Geräusch hört man noch in 4 Meter entfernung - meinen Core i2600k mit GeForce 56ooTi nicht. Dazu kommt, dass so ein Monitor im Gegensatz zum Rechner direkt vor der Nase steht. Das es auch anders geht, beweisen CG245 wie auch die entsprechenden NEC-Geräte. Eine diesbezügliche Anfrage an Eizo hat bis heute zu keiner Antwort geführt. Schade, wirklich schade. Ich bin fassungslos (immernoch).
Die Wahrnehmung ist in diesem Fall doch unterschiedlich. Auch wenn der Lüfter durchaus hörbar ist, von unangenehme kann keine Rede sein. Zumal es sich hier um einen Grafikmonitor für den Produktiveinsatz und weniger für das Schlafzimmer handelt.

Auch wenn die LED-Technologie weniger Wärme entwickelt, so kommt hier sehr komplexe Technik zum Einsatz. Eine Erwärmung wäre absolut kontraproduktiv für die Bildstabilität und bei der Entwicklung stand die Bildqualität sicherlich vor der Geräuschentwicklung.
CG246 - Lüftergeräusch! Trotz dieses sehr informativen Test bestand weiter die Unsicherheit wegen der Geräuschwahrnehmung. Denn die Einsatzumgebung ist normal/nicht störend. Bei üblichen Grafikkarten-Test werden Lüftergeräusche in dB gemessen, in diesem Test leider nicht.
Zum Geräusch dieses Eizo CG246 mit Lüfter. PC unter dem Tisch, Dell XPS 630i (Grafikkarte Quadro 2000) > leises Summen.

Meßwerte :

PC AUS - Meßwert 35 dB - CG246 AUS

PC AN - Meßwert 42 dB - CG246 Aus

PC AN - Meßwert 43 dB - CG246 AN

Mein subj. Empfinden, CG246-Lüftergeräusch erhöht nicht das übrige Grundgeräusch, Differenz kaum meßbar, sehr gut!

Das Lüftergeräusch im CG246 macht konzentriertes Arbeiten in ruhiger Umgebung praktisch unmöglich. Ein absolutes No Go für einen Monitor dieser Preisklasse. Das Lüfterrauschen übertönt die 6 Lüfter in meinem PC selbst wenn dieser im Vollastbetrieb läuft. Der Lüfter selbst ist zudem nicht temperaturgeregelt, läuft also unabhängig von der Umgebungstemperatur stets mit voller Lautstärke.
6 Lüfter in meinem PC selbst wenn dieser im Vollastbetrieb läuft...

solche Behauptungen können geschäftsschädigend sein. Das mit dem Lüfter kann kaum sein und man muss hier aufpassen, dass man nicht wegen unlauterem Wettbewerb drankommt. Ich kann bei meinem EIZO nichts hören und bin sicher nicht schwerhörig. Von wegen 6 Lüfter. Ich bitte Sie, diesen Text zu überprüfen und gegebenenfalls zu entfernen, danke
Na ja wir haben noch Meinungsfreiheit und ich denke jeder wird erkennen, dass es sich hier um eine maßlose Übertreibung handelt. Jeder hat ein anderes Empfinden und solche Monitore werden in der Regel im Kreativ-Büro eingesetzt. Da wird es kaum so still sein, dass man den Lüfter hört. Wer aber einen absolut auf leise getrimmten Rechner hat, vermag den Lüfter bei absoluter Stille wohl wahrnehmen.
Noch ein allgemeiner Kommentar zum Thema Geräuschentwicklung bei (IT-)Geräten. Es ist leider so, dass die Leute, die nicht so empfindliche Ohren haben wie andere, das manchmal als ziemliche "Anstellerei" wahrnehmen, wenn man sich über ein "flüsterleises" Geräusch beschwert. Andere Leute haben aber leider empfindlichere Ohren. Und wenn es auch nicht darum geht, dass man vom Lüftungsgeräusch eines Notebooks oder Monitors direkt "weggeblasen" wird, so nervt es doch einfach tierisch, dieses monotone Surren/Rauschen/Fiepen den lieben langen (in meinem Fall) 8 bis 14 Stunden dauernden Arbeitstag, Tag für Tag für Tag für Tag..., um die Ohren zu bekommen.

Und für empfindlichere Ohren ist es leider auch keine Alternative, einfach die ganze Zeit mit lauter Musik gegenzusteuern -- das nervt ja noch mehr. Nicht in den ersten 15 Minuten, klar. Die ersten 2 bis 3 Stunden werden auch noch OK sein -- aber irgendwann geht's einem einfach auf die Nerven.

Eine Lösung könnte darin bestehen, mehrere Tage hintereinander die Disco zu besuchen, und die Ohren abwechselnd direkt an die Basslautsprecher zu halten, so lange bis man seine Ohren auf eine einigermaßen "allgemeinverträgliche" Unempfindlichkeit runtergewirtschaftet hat. ;-) Aber das dürfte für die meisten meiner "Leidensgenossen" auch keine Alternative sein. Wir *hören* einfach das Surren der Netzteile, das Rauschen der Notebooks und das Fiepen der Lichtdimmer. Das können sich einige Leute nicht vorstellen, weil sie selbst es eben nicht hören, und gehen davon aus, dass sich hier völlig überzogen angestellt wird. Aber wenn man zu den betroffenen "Katzenohren" gehört, dann ist man für jedes Gerät dankbar, dass keine zusätzlichen Geräusche verursacht.

Da die neuen EIZOs offenbar alle Lüfter verbaut haben, werde ich nach rund 20 Jahren EIZO-Fanschaft mich wohl leider anderweitig umsehen müssen. :-( Sehr schade... wird nicht einfach werden, was adäquates zu finden.

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