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TESTBERICHT: Eizo CG275W Teil 3


Stromverbrauch

Die CCFL-Hintergrundbeleuchtung und das 27-Zoll große IPS-Panel wirken sich natürlich negativ auf die Leistungsaufnahme auf. Bei maximaler Helligkeit ermitteln wir gut 120 Watt. Eine Absenkung auf 140 cd/m² reduziert den Stromverbrauch auf rund 80 Watt. Damit ist der Eizo CG275W etwas stromhungriger als die bislang getesteten Bildschirme mit vergleichbaren Kenndaten.

Eine USB-Verbindung mit dem Rechner erhöht die Leistungsaufnahme um etwa 6 Watt. In diesem Fall sollte der Bildschirm mit dem separaten Netzschalter ausgeschaltet werden. Er trennt den Bildschirm vollständig vom Stromnetz.

  Hersteller Gemessen
Betrieb maximal < 160 W 120,6 W
140 cd/m² k.A. 82,6 W
Betrieb minimal k.A. 55,2 W
Energiesparmodus k.A. 7,8 W
Energiesparmodus ohne USB < 1 W 1,6 W
Ausgeschaltet k.A. 6,1 W
Ausgeschaltet ohne USB < 0,8 W 0,0 W

Anschlüsse

Der Eizo CG275W verfügt über insgesamt drei Videoschnittstellen. Die Gehäuserückseite beherbergt jeweils einen Display-Port-, Mini-Display-Port- und DVI-Eingang. Sie nehmen ausschließlich digitale RGB-Signale entgegen und reichen für den Einsatz in professioneller Umgebung völlig aus.

Die Signaleingänge des Eizo CG275W.

Ein USB-Ausgang verbindet den integrierten USB-Hub mit dem Rechner. Seine beiden Eingänge wurden ebenfalls rückwärtig positioniert. Ein seitlicher Eingang fehlt.

Bedienung

Bildschirm und OSD werden über sieben Tasten gesteuert. Sie wurden im unteren Rahmen eingelassen und ausreichend beschriftet. In dunkler Umgebung hilft die Einblendung der Belegung auf dem Bildschirm.

In Normalfall wird man nur die Power-Taste benötigen und das OSD sehr selten aufrufen. Alle Bildeinstellungen werden im Rahmen der Hardwarekalibration über Color Navigator festgelegt.

Die Tasten zur Menüsteuerung.

OSD

Obwohl ein OSD beim Eizo CG275W fast verzichtbar wäre, fällt es dennoch sehr umfangreich aus. Über seine sechs Hauptmenüpunkte lassen sich alle wichtigen Funktionen des Bildschirms ansprechen.

Mit dem obligatorischen Helligkeitsregler wird die Intensität der Hintergrundbeleuchtung variiert. Der gewünschte Weißpunkt kann über Voreinstellungen in Kelvin oder drei RGB-Gain-Regler eingestellt werden. Eine Veränderung der Gradation ist über den Gamma-Regler möglich. Die Auswahl beschränkt sich auf fixe Werte (1.6-2.7). sRGB- oder L*-Charakteristik sind an dieser Stelle nicht möglich.

Eine weitere Einstellmöglichkeit betrifft den sogenannten "Outline-Enhancer". Es handelt sich dabei um einen inzwischen aus vielen Eizo-Modellen bekannten Schärfefilter. Er liefert etwas bessere Ergebnisse als einfache Gradientenfilter.

Die Overdrive-Schaltung wird über das OSD ein- oder ausgeschaltet. Während der Zuspielung in nicht nativer Auflösung steht auch ein Regler für die Steuerung der Skalierung zur Verfügung. Die Darstellung erfolgt damit wahlweise seitengerecht, flächenfüllend oder unskaliert.

Weitere Funktionen umfassen unter anderem die Auswahl der Menüsprache und Positionierung des OSD. Eine Rücksetzung in den Werkszustand ist natürlich ebenfalls möglich.

Die insgesamt sieben Bildmodi können separat aufgerufen werden. Der "Custom"-Modus bietet dabei Zugriff auf alle Bildeinstellungen. Dazu kommen drei weitere Speicherplätze, die die Ergebnisse der Hardwarekalibration, getrennt für jeden Signaleingang, halten.

Der Selbstkalibrationsfunktion wurde ein eigener Hauptmenüpunkt spendiert. Ihre Konfiguration kann allerdings ebenfalls vollständig über Color Navigator erfolgen.

Für den Benutzer ist vor allem der "Power Manager" interessant. Die "EcoView Sense" Funktion aktiviert den Bewegungssensor an der Front des Bildschirms. Er erkennt Bewegungen des Benutzers und aktiviert beim Verlassen des Erfassungsbereiches den Energiesparmodus. In unseren Tests funktionierte das erstaunlich gut.


Das Menü des Eizo CG275W.

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