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TESTBERICHT: Eizo CG275W Teil 4


Bildqualität und Signalverarbeitung

Allgemein

Der Eizo CG275W verwendet ein 27-Zoll H-IPS Panel von LG. Das LM270WQ2 ist inzwischen ein alter Bekannter, der in Bildschirmen verschiedener Hersteller eingesetzt wird (u.a. DELL U2711, Eizo SX2762W, Fujitsu P27T-6, NEC PA271W). Die enormen Unterschiede zwischen den Geräten erklären sich durch Werkskalibration und Elektronik. Letztere fällt beim Eizo CG275W sehr mächtig aus: Mit Hilfe der programmierbaren 16bit 3D-LUT wird das zugespielte Signal präzise und völlig verlustfrei transformiert.

Unschönes Banding sollte damit, unabhängig von den über OSD oder Color Navigator getroffenen Einstellungen und in Verbindung mit FRC-Dithering, nicht auftreten. Der Praxistest unterstreicht diese Einschätzung: Farbabrisse und Banding treten weder in einem der Bildmodi noch nach beliebigen Veränderungen über das OSD auf. Das gilt auch für jeden Zustand nach der Hardwarekalibration.

Im Rahmen der Bildbearbeitung arbeitet man heute meist mit einer Farbtiefe von 16bit pro Kanal, um während der Retusche Tonwertverluste zu verringern. Der Eizo CG275W kann über seine beiden DisplayPort-Eingänge mit 10bit pro Kanal angesteuert werden und gibt entsprechendes Material damit besser wieder.

Das Panel selbst wird am Ende zwar wieder mit 8bit pro Kanal betrieben, aber das FRC-Dithering verrichtet seine Aufgabe absolut unauffällig. Ein sichtbarer Unterschied zu einem der ganz wenigen Bildschirme mit echtem 10bit Panel ist nicht auszumachen. Problematischer ist schon die Signalzuspielung: Eine Unterstützung durch Grafikkarte, Betriebssystem, Treiber und Anwendung ist notwendig und derzeit noch auch wenige Konstellationen beschränkt.

Testbild um Grauverläufe zu überprüfen

Die subjektive Bildqualität überzeugt vollständig. Der Eizo CG275W liefert bereits in der Werkseinstellung und ohne weitere Anpassungen ein hervorragendes Bild. Durch das H-IPS Panel ist das Kontrastverhältnis etwas limitiert, was auf das Einsatzgebiet des High-Enders aber keinen negativen Einfluss hat. Empfindliche Personen können sich an der aggressiven Antireflexbeschichtung stören, die von LG ab Werk aufgebracht wird. Dafür ist der Entspiegelungseffekt auch unter ungünstigen Umgebungsbedingungen hervorragend.

Interpolation

Der Scaler des Eizo CG275W arbeitet gut. Das Ergebnis ist stets besser als bei einer Skalierung durch aktuelle Grafikkarten. Selbst positive Werte für den "Outline Enhancer" führen allenfalls zu leichter Artefaktbildung. Grafische Inhalte profitieren damit von seiner Verwendung.

Die verzerrungsfreie Wiedergabe von Videosignalen externer Standalone-Player ist etwas eingeschränkt, weil der Scaler ein quadratisches Pixelseitenverhältnis unterstellt. Damit wird ein nicht anamorphes SD-Signal zwangsweise gestreckt oder gestaucht dargestellt. Diese Variante ist heutzutage allerdings nur noch selten anzutreffen. Gleichzeitig kann das Problem durch eine vorherige Skalierung des Materials umgangen werden.

Überprüfung der Skalierung am Eizo CG275W.

Signal Unverzerrte Wiedergabe
SD (16:9 - anamorph) Ja
SD (4:3) Nein
HD (1080p) Ja (auch pixelgenau)
HD (720p) Ja (auch pixelgenau)

Die folgenden Bilder geben einen groben Eindruck über die Qualität der Skalierung wieder. Der Abstand der Kamera zum Bildschirm ist stets identisch und es wird immer seitengerecht auf Vollbild skaliert. Die Schärfereglung verbleibt in Neutralstellung.

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