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TESTBERICHT: Eizo EV2335W-GB Teil 4


Die Overdrive-Schaltung wird über das OSD ein- oder ausgeschaltet. Während der Zuspielung in nicht nativer Auflösung steht auch ein Regler für die Steuerung der Skalierung zur Verfügung. Die Darstellung erfolgt damit wahlweise seitengerecht, flächenfüllend oder unskaliert.

Weitere Funktionen umfassen unter anderem die Auswahl der Menüsprache und Positionierung des OSD. Eine Rücksetzung in den Werkszustand ist natürlich ebenfalls möglich.

Die insgesamt 5 Bildmodi können separat aufgerufen werden. Zwei "User"-Modi sind vollständig justierbar. Der sRGB-Modus lässt dagegen nur noch die Einstellung der Helligkeit zu.


Das Menü des Eizo EV2335W.

Bildqualität / Signalverarbeitung

Allgemein

Der Eizo EV2335W verwendet mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit das LTM230HL01 von Samsung. Es handelt sich um das aktuelle 23-Zoll PLS Panel des koreanischen Herstellers. Die interne Ansteuerung erfolgt mit 6bit pro Kanal. Eine panelinterne FRC-Stufe nimmt dabei die Daten mit 8bit pro Kanal von der signalverarbeitenden Elektronik entgegen.

Negative Auswirkungen muss der Benutzer nicht befürchten. Das FRC-Dithering ist allenfalls minimal auffälliger als bei Bildschirmen mit nativem 8bit Panel. Erst bei starker Annäherung und dunklen Tonwerten wird ein leichtes Rauschen sichtbar, das auf die Funktionsweise dieser Technologie zurückzuführen ist. Spatiale Muster bleiben komplett aus.

Im Gegensatz zum EV2333 kommt beim Nachfolgermodell leider keine 10bit LUT mehr zum Einsatz. Ihre Präzision ist nun auf 8bit pro Kanal beschränkt, während der Foris FS2332 intern weiterhin mit 10bit pro Kanal arbeitet. Einstellungen über das OSD sind damit in Bezug auf den Tonwertumfang des Ausgangssignals verlustbehaftet.

Diese kleine Einschränkung unterstreicht die Ausrichtung auf eine Verwendung im SOHO-Umfeld. Tendiert das Einsatzgebiet stärker in Richtung Bildbearbeitung, empfehlen wir in diesem Fall eher das neue Foris-Modell.

Testbild um Grauverläufe zu überprüfen

Der Eizo EV2335W zeigt in der Werkseinstellung mit nativem Weißpunkt leichtes aber nicht störendes Banding. Es verstärkt sich bei Veränderungen des Weißpunktes und besonders bei einer Absenkung des Weißpegels über den Kontrastregler. Er sollte aber ohnehin nicht verändert werden.

Aufgrund der guten Neutralität kommt es nach der Kalibration mit einem Gamma von 2.2 kaum zu weiteren Verlusten. Erst mit sRGB- und besonders L*-Gradation verstärkt sich das Banding, da hier entsprechend über die Grafikkarten-LUT eingegriffen werden muss.

Die subjektive Bildqualität überzeugt. Einen großen Beitrag leistet die gute Werkskalibration. Neben den positiven Blickwinkeleigenschaften wird auch die wenig aggressive Antireflexbeschichtung viele Benutzer überzeugen können. Der vielzitierte "Glitzereffekt" fällt vollständig weg, ohne dass starke Reflexionen die Bildqualität beeinträchtigen würden.

Die Antireflexbeschichtung des PLS-Panels ist wenig aggressiv.

Durch den deutlich geringeren Kontrastumfang wirkt die Darstellung des EV2333W mit C-PVA Panel natürlich etwas "dynamischer". Das fällt vor allem bei der Wiedergabe von Filmen oder Spielen auf. Auf der Haben-Seite steht dafür, abseits der bereits genannten Blickwinkeleigenschaften, das erheblich bessere Reaktionsverhalten.

Die Bildqualität wird auch mit Videosignalen überprüft (hier: Die Tudors; Blu-ray)

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