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TESTBERICHT: Fujitsu P23T-6 FPR 3D Teil 3


Bedienung

Am unteren Rand des Frontrahmens befinden sich sieben beschriftete Bedientasten, die die sich durch ihre angenehme Größe einfach und leicht mit hörbarem Knacken bedienen lassen. Allen Tasten sind unmittelbar Funktionen hinterlegt, die auch über das OSD-Menü aufgerufen werden können.

Darüber hinaus werden die Tasten zur Navigation im OSD-Menü benötigt, wobei ihre Funktion durch eine symbolische Anzeige auf dem Display eingeblendet wird. Links befindet sich die Taste für den Aufruf des OSD-Menüs. Ganz rechts befindet sich die Einschalttaste für den Monitor, die mit einer breiten LED-Statusanzeige versehen ist.

Die Bedientasten des Fujitsu und die Einschalttaste mit breiter LED-Anzeige.

Die LED leuchtet bei eingeschaltetem Monitor blau, nach Druck auf die ECO-Taste meist grün und im Standby ist sie orange oder gar aus. Letzteres ist der Fall, wenn die 0-Watt-Einstellung am Schalter hinten neben dem Stromanschlusskabel aktiviert ist. Trotz ihrer ungewöhnlichen Größe wirkt die Leuchtstärke der LED dezent. Ganz abschalten lässt sie sich jedoch nicht.

OSD

Die OSD-Menü des Fujitsu ist sachlich strukturiert und mit den großen Tasten einfach zu bedienen. Mit Druck auf die Menü-Taste gelangt man in das Hauptmenü mit den sieben Bereichen Helligkeit/Kontrast, Modus, Bildabgleich, Audio, Farbeinstellung, Einstellungen und Information. Der Aufruf des Menüs ist etwas träge, die Navigation gestaltet sich hingegen praktisch und flott. Mit der Menü-Taste gelangt man auch in die zweite und dritte Ebene zur Einstellung der gewünschten Werte.

Mit den beiden daneben befindlichen Pfeiltasten kann ein Menüpunkt ausgewählt werden. Leider muss man umgreifen, wenn Zahlwerte einzustellen sind. Das geht nicht mit den beiden Auf-und Ab-Tasten, sondern erst mit den nebenstehenden Tasten, für die nun ein Plus- und ein Minus-Symbol eingeblendet werden. Zum bestätigen des eingestellten Werts muss man wieder auf die Menü-Taste links umgreifen. Zurück geht es schließlich mit der Auto-Taste rechts, die sich direkt neben der Einschalttaste mit der LED befindet.

OSD Hauptmenü.

Die Gestaltung des Menüs ist klar und übersichtlich. Alle Menüebenen und Menüpunkte sind stets sichtbar und die aufgeführten Begriffe sind weitgehend selbsterklärend. Blättern muss man nicht. Je nach Betriebsart können einige Optionen ausgegraut sein oder tauchen erst gar nicht auf. So bietet der Menüpunkt Bildabgleich vier zusätzliche Funktionen zur Justierung des analogen Bildsignals, die bei digitalem Eingangssignal nicht benötigt werden und daher auch nicht vorhanden sind. Mit der Taste Auto kann ein analoges Bildsignal auch ohne Menüaufruf automatisch eingestellt werden.

Im Menüpunkt Modus werden vier Anwendermodi angeboten, wobei nur der Büro-Modus für eine Kalibrierung geeignet ist. In den drei anderen Modi D-Mode, Foto und Video sind die Werte für die Farben und auch andere Einstellungen wie Sättigung, Schärfe und Dynamischer Kontrast (ACR) festgelegt. Der Menüpunkt Farbeinstellung ist in diesen Modi ausgegraut. Wir bevorzugen den Büro-Modus oder auch den sRGB-Modus für die Betrachtung von Fotos, da im Foto-Modus zwar die Farbgebung etwas intensiver, dafür aber auch die Feinzeichnung in den Tiefen geringer ausfällt. Eine Besonderheit stellt der D-Mode dar, in dem der Monitor sich an dem DICOM-Standard für medizinische Bildanzeige orientiert und einen sehr genauen Grauwertverlauf mit DICOM-optimierter Gammaeinstellung liefert.

Links: Menü Farbe; rechts: Menü Bildeinrichtung.

Für den Weißpunkt werden im Menü Farbeinstellung, das nur im Büro-Modus zugänglich ist, sechs Möglichkeiten angeboten: sRGB, 6500K, 7500K, 9500K, nativ und benutzerdefiniert. Nur im letzten Fall können die einzelnen Werte für die RGB-Farben selbst angepasst werden. Kalibriert man den Monitor, möchten manche Nutzer auch das OSD-Menü auf dem Bildschirm verschieben können. Das Menü wird zwar getrennt von den Funktionen der Tasten angezeigt, verschieben lässt es sich jedoch nicht.

Die für Grafiker interessante Möglichkeit der Justierung des Gammawerts bietet der Monitor leider nicht. Dafür lässt sich im Menü Helligkeit/Kontrast, neben der Helligkeit auch der Kontrast von hellen und mit der Option Schwarzwert der Kontrast von dunklen Farbtönen des Monitors anpassen oder die automatische Helligkeitsanpassung aktivieren. Die voreingestellten Werte sind durchaus sinnvoll gewählt.

Im Menü Einstellungen lässt sich die angeschlossene Signalquelle auswählen, was auch ohne Menü-Aufruf direkt über die Input Taste erfolgen kann. Mit der Aktivierung des DDC/CI-Modus können die Monitorparameter auch über ein PC-Programm eingestellt werden. Um eine unbeabsichtigte oder unbefugte Veränderung der Bildschirmeinstellung zu verhindern, hat Fujitsu auch eine Funktion zur Sperrung des OSD-Menüs eingebaut, die durch ein Drücken der Einschalttaste während des längeres Drückens der Menü-Taste aktiviert und deaktiviert werden kann.

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