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TESTBERICHT: Hazro HZ27WC Teil 5


Interpolation

Der Monitor besitzt keine einstellbaren Formate. Kleine Auflösungen werden daher immer im richtigen Seitenverhältnis vergrößert dargestellt, also in der Regel mit schwarzen Balken an den Seiten. Andere gewünschte Formate, wie zum Beispiel eine 1:1 Darstellung müssen daher über die Grafikkarte erzwungen werden.

Testgrafik, links: nativ; mittig: 1.920 x 1.080 Vollbild; rechts: 1.280 x 720 Vollbild.



Textwiedergabe, oben: nativ; mittig: 1.920 x 1.080 Vollbild; unten: 1.280 x 720 Vollbild.

Getestet haben wir die üblichen 16:9 Auflösungen 1.920 x 1.080 und 1.280 x 720. Die 1080p Variante zeigte leichte Unschärfen, die in Spielen allerdings weniger stören, als beim Surfen oder Arbeiten. Bei der kleinere 720p Auflösung verschwand die Unschärfe hingegen fast vollständig, so dass diese Auflösung fast perfekt interpoliert dargestellt werden kann.

Reaktionsverhalten

Den HZ27WC haben wir in nativer Auflösung bei 60 Hz am Dual Link DVI-Anschluss vermessen. Der Monitor wurde für die Messung auf die Werkseinstellung zurückgesetzt.

Bildaufbauzeit und Beschleunigungsverhalten

Die Bildaufbauzeit ermitteln wir für den Schwarz-Weiß-Wechsel und den besten Grau-zu-Grau-Wechsel. Zusätzlich nennen wir den Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte.

Das Handbuch gibt die Reaktionszeit mit 6 Millisekunden (GtG) an. Wir messen 12,8 Millisekunden für Schwarz-Weiß und 15,7 Millisekunden für den schnellsten Grauwechsel. Die über alles gemittelte Bildaufbauzeit (hin und zurück) für unsere 15 Messwerte ist mit 20,7 Millisekunden noch deutlich länger.

Wenig verkürzte Schaltzeiten für IPS, sehr neutrale Beschleunigung ohne Überschwinger.

Eine Overdrive-Option im OSD gibt es nicht. Die gemessenen Helligkeitsverläufe zeigen eine sehr zurückhaltende Beschleunigung, die die Schaltzeiten gerade eben so stark verkürzt, dass an keinem unserer Messpunkte nennenswerte Überschwinger zu sehen sind.

Diese Charakteristik vermeidet unerwünschte Bildartefakte und ist daher ideal für Videos. Für schnelle Computerspiele wäre allerdings ein etwas aktiverer Overdrive wünschenswert.

Latenzzeit

Die Latenz ist ein wichtiger Wert für Spieler, wir ermitteln sie als Summe der Signalverzögerungszeit und der halben mittleren Bildwechselzeit. Die Signalverzögerung ist beim HZ27WC mit 7,2 Millisekunden noch kurz, Hinweise auf einen Bildzwischenspeicher haben wir nicht gefunden.

Die Soll-Helligkeit wird allerdings erst 10,3 Millisekunden später erreicht, die mittlere Gesamtlatenz liegt daher mit insgesamt 17,5 Millisekunden schon etwas höher als Hardcore Gamer sich das wünschen würden.

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