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TESTBERICHT: Iiyama ProLite B2776HDS-B1 Teil 6


Latenzzeit

Die Latenz ermitteln wir als Summe der Signalverzögerungszeit und der halben mittleren Bildwechselzeit. Beim iiyama B2776HDS messen wir eine Signalverzögerung von 6,4 Millisekunden. Bis zur Soll-Helligkeit vergehen in der Overdrivestufe 2 im Durchschnitt nur weitere 4,2 Millisekunden, die mittlere Gesamtlatenz fällt daher mit insgesamt 10,6 Millisekunden auch für Spieler noch kurz aus. In den übrigen Overdrivestufen variieren die Ergebnisse entsprechend.

Subjektive Beurteilung

Der iiyama B2776HDS verfügt über eine Overdrive-Schaltung, die im OSD in fünf Stufen regelbar ist. Bei abgeschaltetem Overdrive ist die Schlierenbildung deutlich sichtbar und stört. Die ersten Stufen des Overdrive zeigen hier eine deutliche Verbesserung und zeigen noch recht geringe Corona-Effekte. Ab der Stufe 3 zeigt sich keine wirkliche Verbesserung mehr, nur die Corona-Effekte nehmen massiv zu und sind selbst bei geringen Bewegungen schon deutlich sichtbar.

Insgesamt wirkt das bewegte Bild zudem etwas abgehackt. Die Bewegungen sind nicht optimal flüssig. Gerade bei hoher Overdrive-Einstellung fällt das auf. Brauchbar erscheinen nur die Stufen 1 und 2. Ohne Overdrive macht die bewegte Darstellung ebenfalls keine gute Figur.

Ein Inputlag war zu keinem Zeitpunkt spürbar. Für Gelegenheitsspieler und Film-Liebhaber reichen diese Ergebnisse allemal aus. Hardcore-Spieler sollten das Gerät zunächst in Aktion sehen und sich dann festlegen.

Sound

Wir haben den analogen Audio-Eingang des iiyama B2776HDS kurz angetestet. Erwartungsgemäß ist die Qualität und Leistung des Gehörten begrenzt. Zunächst muss man im OSD die Lautstärke annähernd voll aufdrehen bei gleichzeitig mindestens 20 Prozent Lautstärke im Betriebssystem um überhaupt eine brauchbare Lautstärke zu erhalten. Darunter sind die Lautsprecher schlicht zu leise.

Das gehörte Frequenzspektrum beschränkt sich größtenteils auf den Bereich, wie er auch beim Telefonieren zum Einsatz kommt. Bässe werden gänzlich abgeschnitten, Höhen sind wenig ausgeprägt und unpräzise. Zudem klingt der Rest im Mittelton-Bereich extrem blechern und dröhnt schon ab mittlerer Lautstärke. Es empfiehlt sich der Einsatz separater Lautsprecher.

DVD und Video

Für den Multimedia-Einsatz steht am iiyama B2776HDS ein HDMI-Eingang zur Verfügung. Hiermit lassen sich Zuspieler wie Spielekonsole oder BluRay-Player direkt anschließen. Der HDMI-Eingang wie auch der DVI-Eingang verfügen über HDCP-Unterstützung. Besondere Funktionen wie Bild-in-Bild oder eine Fernbedienung bietet der iiyama B2776HDS nicht.

Test der Videoeigenschaften. DVD "The Fast and the Furious: Tokyo Drift".

Über das OSD-Menü gelangt man zum Untermenü "i-Style". Hier befinden sich mehrere Bildschirmprofile. Die Profile "Spiel" und "Video" sehen sich dabei recht ähnlich, wirken beide deutlich kühler als die restlichen Profile und unterscheiden sich lediglich durch die Overdrive-Grundeinstellung. Diese ist im Profil "Spiel" auf 4 eingestellt. Im Profil "Video" ist gar der Maximalwert gewählt. Wir empfehlen in jedem Fall eine Absenkung unter den Wert 3. Bei der jeweiligen Grundeinstellung treten selbst bei Filmen deutliche Corona-Effekte auf.

Der Schwarzwert ist in allen Profilen ordentlich. Gerade bei Filmen kann der iiyama B2776HDS somit punkten und zeigt schöne Kontraste. An IPS-, MVA- oder PVA-Panel kommt der Wert freilich nicht heran. Für TN-Verhältnisse ist der Wert aber wirklich brauchbar. Einzig die Blickwinkelabhängigkeit bleibt für Filmliebhaber zu beachten.

Overscan

Der iiyama B2776HDS bietet im OSD keine Overscan-Funktion an. In unserem Test konnten wir zudem kein eigenständiges Overscan des Monitors feststellen.

Farbmodelle und Signallevel

Für den Test des Signallevels haben wir den Monitor per HDMI-Adapter an den Zuspieler angeschlossen. Während des Tests konnten wir keine Beschränkung des Farbraumes feststellen. Im OSD findet sich keine separate Einstellung für den Schwarzwert. Der Signalumfang lässt sich somit nicht beeinflussen. Bei Playern, die nur ein reduziertes Signal (RGB 16-235) ausgeben können, führt die fehlende Tonwertspreizung zu einer leichten Verschlechterung des Bildes.

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