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TESTBERICHT: LG Flatron E2711PY-BN Teil 5


Den sRGB-Farbraum deckt der E2711PY fast vollständig ab: 98,6 Prozent sind für ein Consumergerät mit LED-Backlight ausgezeichnet.

Die Erläuterungen zu den folgenden Charts haben wir hier zusammengefasst: DeltaE Abweichung für Farbwerte und Weißpunkt, DeltaC Abweichung für Grauwerte, und Gradation.

Vergleich der Werkseinstellung mit dem sRGB-Arbeitsfarbraum

Nach dem Reset befindet sich der Monitor im Farbmodus User mit den Farbeinstellungen RGB in der Position 50. Eine sRGB-Option bietet das OSD nicht.

Farbwiedergabe in der Werkseinstellung (User RGB50).

In dieser Werkseinstellung messen wir mit 6270K eine wärmere Farbtemperatur. Die Abweichungen bei den Primärfarben sind durchwachsen, aber akzeptabel. Bei den Graustufen sehen wir allerdings sehr große Abweichungen.

Die Gammakurve verläuft insgesamt gut, hat aber einen merkwürdigen Knick bei den hellsten Graustufen. Für Officezwecke und Filmbetrachtung ist die Farbwiedergabe in dieser Einstellung völlig in Ordnung, Fotoamateure mit Schwarz-Weiß-Ambitionen müssten allerdings vorsichtig sein.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Vergleich des kalibrierten Monitors mit dem sRGB-Arbeitsfarbraum

Durch die Kalibrierung und Profilierung wird eine möglichst hohe Neutralität und Linearität der Farbwiedergabe erreicht. Farbechtheit (im Rahmen der Monitorgrenzen) wird erst im Zusammenspiel mit farbmanagementfähiger Software erreicht.

Farbwiedergabe nach der Kalibrierung.

Nach der Kalibrierung mit iColor liegt die Farbtemperatur mit 6541K fast auf dem Vorgabewert 6500K. Die Abweichungen bei den Primärfarben sind viel kleiner geworden, und die Graustufen stimmen jetzt fast perfekt.

Die vorgegebene Gammakurve wird gut eingehalten, auch der Maximalkontrast sinkt durch die Kalibrierung nicht. Nach weiteren Versuchen könnte die Softwarekalibrierung sicher noch etwas bessere Resultate liefern, angesichts der Blickwinkelabhängigkeit erscheint die Anschaffung eines Colorimeters für diesen Monitor dennoch nicht sinnvoll.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Interpolation

Die im OSD verfügbare Funktion zur Einstellung der automatischen Skalierung funktioniert einwandfrei. Dabei kann zwischen den Einstellungen "Wide" und "Ratio" gewählt werden. Im ersten Fall wird das Bild auf Vollbild gestreckt, im zweiten Fall werden schwarze Balken zugunsten des korrekten Seitenverhältnisses eingefügt. Der E2711PY verfügt im OSD über keine Schärfe-Einstellung.

Im Folgenden betrachten wir die Darstellung der nativen Auflösung im direkten Vergleich zur kleinen HD Auflösung 720p.

Testgrafik, links: nativ; rechts: 1.280 x 720 Vollbild.

Textwiedergabe, links: nativ; rechts: 1.280 x 720 Vollbild.

Der E2711PY zeigt bei nativer Auflösung ein sehr scharfes und gutes Bild. Bei der kleineren Auflösung 720p tritt jedoch eine sichtbare Unschärfe über das gesamte Bild auf, obwohl diese Auflösung das gleiche Seitenverhältnis aufweist, wie die native Auflösung des Monitors.

Wir haben zudem weitere Auflösungen getestet, die allesamt ein eher unscharfes Ergebnis lieferten. Im Gesamten gelingt dem E2711PY die Darstellung kleinerer Auflösungen nur befriedigend. In Spielen fällt die angesprochene Unschärfe dagegen weniger auf.

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