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TESTBERICHT: LG Flatron IPS234V-PN Teil 2


Wie bei modernen LED-Monitoren üblich, wurde auch beim IPS234V aus Platzgründen das Netzteil aus dem Monitorgehäuse ausgelagert. LG wählte in diesem Fall ein Steckernetzteil, welches im Sinne einer ordentlichen Kabelführung gegenüber einem Netzteil mit eigenem Gehäuse gewisse Vorteile bietet; nur leider ist das Anschlusskabel mit ca. 1,5 Meter etwas kurz geraten. Dadurch kann es nötig werden, ein Verlängerungskabel zu verwenden, was den ursprünglichen Vorteil des Steckernetzteils ad absurdum führt.

Dem IPS234V wird von einem kompakten Steckernetzteil versorgt.

Technik

Betriebsgeräusch

Im Test war keinerlei Geräuschentwicklung seitens des IPS234V zu vernehmen. Lediglich das Schaltnetzteil weist das typische Fiepen, allerdings sehr leise, auf. Unter normalen Bedingungen wird man das wohl kaum wahrnehmen können.

Allerdings kann gerade die Geräuschentwicklung einer großen Serienstreuung unterliegen, weshalb diese Beurteilung nicht für alle Geräte der Serie gleichermaßen zutreffen muss.

Stromverbrauch

  Helligkeit Hersteller Gemessen EU 2010 Effizienz
Betrieb 100 % 27,0 W 23,2 W - -
Werkseinstellung 100 % - 23,2 W - -
Arbeitsplatz 140 cd/m² 26 % - 15,7 W - 4,8 cd/W
Betrieb minimal 0 % - 13,1 W - -
Standby-Modus - < 0,3 W 0,1 W 2,0 W -
Ausgeschaltet - < 0,3 W 0,0 W 1,0 W -

Beim Stromverbrauch werden die Herstellerangaben deutlich unterschritten. Trotz seines im Allgemeinen weniger lichtdurchlässigen IPS-Panels erweist sich der IPS234V als äußerst sparsam: mit seiner rechnerischen Effizienz von 4,8 cd/W belegt er einen Spitzenplatz.

Im Standby-Modus ist der Verbrauch mit 0,1 Watt bereits kaum messbar. Ein "echter" Ausschalter fehlt, aber im ausgeschalteten Zustand bleiben nur noch wenige Milliwatt übrig.

Der IPS234V verfügt über eine (nicht konfigurier- oder deaktivierbare) Energiesparfunktion, die das Backlight bei komplett schwarzem Bild (z.B. Bildschirmschoner) komplett deaktiviert. Eine Anzeige informiert den Anwender, psychologisch wertvoll, regelmäßig darüber, wie viele Bäume dadurch bereits gerettet wurden.

Anschlüsse

Was die Anschlussvielfalt angeht, kann man sich beim IPS234V nicht beklagen: Die im Heimgebrauch üblichen Schnittstellen sind vollständig vorhanden. Dazu gehören neben dem obligatorischen analogen VGA-Anschluss auch die digitalen Varianten DVI und HDMI. Über letztgenannte Schnittstelle unterstützt der Monitor sogar die Audioübertragung zum Beispiel von einem BluRay-Player und kann die Tonspur über seinen analogen 3,5mm-Klinke-Ausgang an einen Kopfhörer weiterreichen.

Auf der Rückseite finden sich alle relevanten Schnittstellen.

Bedienung

Zur Navigation im OSD sind fünf Knöpfe am unteren Rand des Displaygehäuses vorgesehen, die ausreichend groß geraten sind, um sie in ergonomischer Handhaltung mit dem Fingerrücken noch sicher betätigen zu können. Der Druckpunkt ist deutlich. Leider gerät der Monitor dadurch beim Navigieren im OSD durch die instabile Aufhängung in starke seitliche Schwingungen.

Die Tastenbeschriftungen sind in leichten Grau auf dem Rahmen aufgedruckt, was sie bei schlechten Lichtverhältnissen kaum lesbar macht. Für diesen Fall hat LG vorgesorgt, indem die Beschriftungen am unteren Rand des OSD nochmals eingeblendet werden.

Die rote LED, die im Betrieb den transparenten Einschaltknopf beleuchtet, ist zwar nicht dimmbar, aber über das OSD komplett abschaltbar.

OSD

Das Menü des IPS234V ist recht unübersichtlich geraten. Über die MENU-Taste gelangt man zunächst in eine Art Hauptmenü, in dem man Helligkeit, Kontrast und Seitenverhältnis konfigurieren kann. Alle anderen Einstellungen finden sich erst in einer zweiten Menü-Ebene – diese wiederum erreicht man nur, indem man im Hauptmenü komplett nach unten scrollt.

Haupt- und Bildmenü (Quelle: Handbuch des Herstellers).

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