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TESTBERICHT: LG Flatron M2382D-PZ Teil 6


Vergleich des kalibrierten Monitors mit dem sRGB-Arbeitsfarbraum

Durch die Kalibrierung und Profilierung wird eine möglichst hohe Neutralität und Linearität der Farbwiedergabe erreicht. Farbechtheit (im Rahmen der Monitorgrenzen) wird erst im Zusammenspiel mit farbmanagementfähiger Software erreicht.

Farbwiedergabe nach der Kalibrierung.

Trotz kaum vorhandener Einstellmöglichkeiten konnte der gewünscht Weißpunkt fast genau getroffen werden. Die Abweichungen bei den Farbwerten und der Grauwerte waren ebenfalls sehr gering. Auch der Gammawert ist fast optimal, so dass sich der Monitor im Amateurbereich nach einer Kalibrierung auch für die Bildbearbeitung eignet.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Interpolation

Vorhanden sind bei der Formatwahl theoretisch viele verschiedene Optionen, diese sind im PC-Betrieb allerdings alle nicht auswählbar. Gewählt werden kann nur zwischen den beiden Möglichkeiten 16:9 oder 4:3, alle anderen gewünschten Darstellungsweisen müssen daher über die Grafikkarte erzwungen werden.

Testgrafik, links: nativ; rechts: 1.280 x 720 Vollbild.


Textwiedergabe, oben: nativ; unten: 1.280 x 720 Vollbild.

Der Schärferegler ist auf 50 voreingestellt und zeigte in diesem Wert auch durchgängig das beste Ergebnis und sollte daher gar nicht oder nur vorsichtig verändert werden. Insgesamt lieferte der Monitor bei verschiedenen getesteten Auflösungen stets ein gutes Ergebnis ab, die Auflösungen wurden aber teilweise verzerrt dargestellt, da keine seitengerechte Anzeige ausgewählt werden konnte.

Reaktionsverhalten

Den M2382D haben wir in nativer Auflösung bei 60 Hz am HDMI-Anschluss vermessen. Der Monitor wurde für die Messung auf die Werkseinstellung zurückgesetzt.

Bildaufbauzeit und Beschleunigungsverhalten

Die Bildaufbauzeit ermitteln wir für den Schwarz-Weiß-Wechsel und den besten Grau-zu-Grau-Wechsel. Zusätzlich nennen wir den Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte. LG nennt eine Reaktionszeit von 5 Millisekunden (ohne weitere Spezifikation), für ein IPS-Panel ist das ein sehr ambitionierter Wert.

Wir wählen die höchste Overdrive-Einstellung "ODC hoch", dann messen wir den kürzesten Grauwechsel mit 7,0 Millisekunden und Schwarz-Weiß mit 10,1 Millisekunden. Die über alles gemittelte Bildaufbauzeit (hin und zurück) für unsere 15 Messpunkte ist mit nur 8,5 Millisekunden ebenfalls sehr kurz.

ODC hoch: sehr kurze Schaltzeiten werden mit sehr starken Überschwinger erkauft.

Bei der Messung liefert das Panel tatsächlich Ergebnisse, die nahe bei der Herstellerangabe liegen. Allerdings ist dafür ein extrem starker Overdrive nötig, der für auffällige Überschwinger im gesamten Helligkeitsbereich sorgt.

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