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TESTBERICHT: NEC SpectraView 241 Teil 4


Weitere Funktionen umfassen unter anderem die Konfiguration von ColorComp (eine Funktion zur Verbesserung der Flächenhomogenität), Bildmodus und Menüsprache sowie eine zuschaltbare Overdrive-Schaltung.

Auszüge aus dem erweiterten OSD.

Bildqualität und Signalverarbeitung

Allgemein

Der NEC SpectraView 241 basiert auf einem 24-Zoll P-IPS Panel von LG, das sich bereits in vielen Bildschirmen unterschiedlicher Hersteller bewährt hat. Die programmierbare 14bit 3D-LUT bildet das Herzstück der Signalverarbeitung und verspricht präzise und verlustfreie Tonwerttransformationen.

Das Ergebnis wird per FRC-Dithering auf 8bit pro Farbkanal reduziert. Wir konnten während unserer Tests dann auch tatsächlich keinerlei Farbabrisse – unabhängig von den OSD-Einstellungen – ausmachen. Nach der Hardwarekalibration ändert sich an diesem positiven Bild nichts. Aufgrund der neutralen und linearen Darstellung sowie den umfangreichen Bordmitteln müsste auch bei einer Softwarekalibration nur wenig über die Grafikkarten-LUT eingegriffen werden.

Über seinen DisplayPort-Eingang verarbeitet der Bildschirm Signale mit bis zu 10bit pro Farbkanal. Das erfordert allerdings eine Unterstützung durch Grafikkarte, Betriebssystem, Treiber und Anwendung und ist derzeit noch auf wenige Konstellationen beschränkt.

Testbild um Grauverläufe zu überprüfen

Die subjektive Bildqualität ist über jeden Zweifel erhaben und überzeugt schon direkt nach dem Einschalten. In der akkuraten Darstellung liegt auch der große Vorteil des EBV-Boliden. Natürlich liefern Bildschirme mit VA-Panel heute knackigere Bilder, zielen aber auf ein anderes Marktsegment ab.

Der NEC SpectraView 241 macht trotzdem auch in Spielen oder während der Wiedergabe von Filmen eine gute Figur.

Interpolation

Der Scaler des NEC SpectraView 241 arbeitet gut. Das Ergebnis ist immer besser als nach einer Skalierung durch die Grafikkarte, sofern der Schärferegler höchstens leicht in den positiven Bereich verschoben wird. Andernfalls vermindern Doppelkonturen die Qualität unnötig.

Die benutzerdefinierte Skalierung erlaubt eine flexible Anpassung der Darstellung an unterschiedlichste Formate. Damit ist die verzerrungsfreie Wiedergabe von SD-Signalen, die darüber hinaus auch noch "letterboxed" sein dürfen, möglich.

Überprüfung der Skalierung.

Signal Unverzerrte Wiedergabe
SD (16:9 - anamorph) Ja
SD (4:3) Ja
HD (1080p) Ja (auch pixelgenau)
HD (720p) Ja (auch pixelgenau)

Die folgenden Bilder geben einen groben Eindruck über die Qualität der Skalierung wieder. Der Abstand der Kamera zum Bildschirm ist stets identisch und es wird immer seitengerecht auf Vollbild skaliert. Die Schärfereglung verbleibt in Neutralstellung.

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