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TESTBERICHT: NEC SpectraView 241 Teil 7


Die Helligkeitseinstellung erfolgt absolut in cd/m². Auswahl und Ist-Zustand korrelieren dabei – mit Ausnahme des obersten Bereiches, der allerdings auch über der garantierten Leuchtdichte liegt – gut. Interessant: Ausgehend vom nativen Weißpunkt bleibt die Helligkeit im Bereich von etwa 5800K bis 7800K (Blackbodykurve) im Maximum stabil bei über 370 cd/m².

NEC setzt damit das eingangs erwähnte Regelungskonzept konsequent um. Der durch die Weißpunktanpassungen reduzierte Weißpegel wird mit Reserven der Hintergrundbeleuchtung ausgeglichen. Um dies zu verdeutlichen, haben wir den Schwarzwert ebenfalls für die verschiedenen Einstellungen aufgeführt.

Leuchtdichte Weiß:

Helligkeit Nativ D65 5800K D50
400 cd/m² 373,0 cd/m² 376,8 cd/m² 374,6 cd/m² 355,3 cd/m²
220 cd/m² - 208,2 cd/m² - -
40 cd/m² - 40,1 cd/m² - -

Leuchtdichte Schwarz:

Helligkeit Nativ D65 5800K D50
400 cd/m² 0,44 cd/m² 0,47 cd/m² 0,50 cd/m² 0,50 cd/m²
220 cd/m² - 0,25 cd/m² - -
40 cd/m² - 0,15 cd/m² - -

Ohne ColorComp liegt das Kontrastverhältnis über weite Teile der Helligkeitseinstellung bei etwa 820:1. Mit nativem Weißpunkt erreichen wir maximal rund 850:1. Ab etwa 140 cd/m², das ist in der oberen Grafik knapp unter 30 Prozent, wird die Leuchtdichte nicht mehr über die Intensität der Hintergrundbeleuchtung reduziert. Dadurch sinkt das Kontrastverhältnis zwangsweise stark ab. Bei 40 cd/m² verbleiben etwa 270:1.

Mit ColorComp sinkt der Weißpegel, und es ergibt sich ein im Mittel verringertes Kontrastverhältnis von gut 620:1. Kann die gewünschte Leuchtdichte nicht erreicht werden, wird der Einstellwert von ColorComp sukzessive reduziert. Deswegen steigt das Kontrastverhältnis in der oberen rechten Grafik gegen Ende wieder an. Das OSD spiegelt dieses Verhalten leider nur unzureichend wieder, denn die Zahl färbt sich lediglich magenta, ohne ihren Wert zu verändern.

Blickwinkel

Die Werksangabe für den maximalen Blickwinkel liegt bei 178 Grad in der Horizontalen und Vertikalen. Die Angaben beruhen auf einem Restkontrast von 10:1. Das sind die für moderne IPS- und VA-Panels typischen Werte. Allerdings werden weitere, farbmetrische Veränderungen nicht oder nur unzureichend in die Angabe einbezogen.

Blickwinkel des NEC SpectraView 241.

Das P-IPS Panel des NEC SpectraView 241 besticht durch eine sehr hohe Blickwinkelstabilität. Farbton- und Gradationsveränderungen sind gegenüber Bildschirmen mit VA-Panel auch aus steileren Winkeln deutlich reduziert. Varianten mit TN-Panel sind für ernsthafte Bildbearbeitung von vornherein nicht geeignet.

Ein kleiner Wermutstropfen: Die Kontraststabilität ist weniger optimal und führt zu einem Aufscheinen dunkler Tonwerte aus dem Winkel. Dieser Effekt kann, abhängig vom Sichtabstand, bereits bei frontaler Betrachtung sichtbar werden. Leider stattet LG keine LC-Panels mehr mit der A-TW Polarisationsfolie aus. Sie verminderte das Problem deutlich.

Sichtbare Aufhellungen bei seitlicher Betrachtung.

Farbmetrische Tests

Farbraumvergleich in Lab (D50)

Die folgenden Darstellungen basieren auf den farbmetrischen Daten nach einer Kalibration auf D65 als Weißpunkt. Das Bezugsweiß für die Aufbereitung in Lab ist D50 (adaptiert mit Bradford).

Weißes Volumen: Bildschirmfarbraum
Schwarzes Volumen: Referenzfarbraum
Buntes Volumen: Schnittmenge
Vergleichsziele: sRGB, AdobeRGB, ECI-RGB 2.0, ISO Coated v2 (ECI)

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