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TESTBERICHT: Philips 239C4QHSB Teil 5


Nach Korrektur des Signalpegels wie in unserer Reportage beschrieben, sind Schwarzwert und Bildqualität des Philips 239C4QHSB wieder einem IPS Panel entsprechend. Farbverläufe werden sauber und ohne Abstufungen dargestellt, Dithering ist ebenfalls nur schwach ausgeprägt.

Im Bildmodus "Farbtemperatur" sind folgende Abstufungen einstellbar: 5000, 6500, 7500, 8200, 9300 und 11500 Kelvin. In weiterer Folge bietet der Philips 239C4QH noch einen "sRGB" und "Benutzerdefiniert" Modus. Weitere Bildoptimierungsmodi hat Philips unter dem Begriff "SmartImage" zusammengefasst. Je nach Bildmodus sind unterschiedliche Bildoptimierungsfunktionen wie SmartTxt, SmartResponse oder SmartContrast aktiviert. Auf alle Kombinationen einzugehen würde den Rahmen sprengen aber beispielsweise ist im Bildmodus "Film" SmartContrast aktiviert oder im Bildmodus "Text" SmartTxt. Insgesamt stehen sechs SmartImage Bildmodi zur Auswahl.

Leider lässt sich im "sRGB" Bildmodus die mit 100 Prozent eingestellte Helligkeit nicht reduzieren. Sobald die Helligkeit verändert wird, wechselt der Philips 239C4QH mit einer Warnmeldung in den "Farbtemperatur" Bildmodus zurück. Somit ist der "sRGB" Bildmodus kaum nutzbar. Allerdings unterscheidet sich die Farbtemperatur "6500K" nicht vom "sRGB" Bildmodus und so ist zumindest eine Absenkung der Helligkeit unproblematisch. Dennoch muss man aufpassen, denn wenn im "Farbtemperatur" Bildmodus das Gamma verändert wird, wird diese Änderung auch im "sRGB" Modus übernommen obwohl im OSD das werkseitig eingestellte Gamma von 2.2 angezeigt wird.

In nahezu allen Bildeinstellungen zeigt der Philips 239C4QH gleiche Resultate was die Bildqualität betrifft. Bei der Darstellung von Farbstufen hat der Monitor keine Probleme, lediglich im Modus "Spiel" und "Film" werden Farbstufen im oberen Wertebereich nicht klar differenziert.

Farbverläufe und Farbstufen werden vom Philips 239C4QH sauber dargestellt.

Graustufen

Auch den Schwarz- und Weißstufentest meistert der Philips 239C4QHSB sehr gut. Schwarzstufen können auf unserem Testbild ab der Stufe 3 differenziert werden, Weißstufen heben sich bis 253 vom Hintergrund ab. Der werkseitig eingestellte Kontrast von 50 ist optimal gewählt, denn bereits ab einem Wert von 51 verschwinden erste Weißstufen.

Überprüfung der Weiß- und Schwarzstufen Darstellung beim Philips 239C4QH.

Im Zuge der Profilierung muss die Grafikkarte wegen einer bereits werkseitig ordentlich eingestellten Gradation, wenig korrigieren und die Bildqualität ändert sich faktisch nicht. Lediglich in Grauverläufen und einzelnen Farbverläufen (beispielsweise Grün) ist nun feines Banding zu beobachten, dafür hat sich die Weiß- und Schwarzstufendarstellung leicht verbessert.

SmartTxt und SmartKolor

Unter anderem werden diese beiden Bildoptimierungsfunktionen von Philips besonders hervorgehoben und stehen auch beim 239C4QH zur Verfügung. SmartTxt soll die Lesbarkeit von Text am Bildschirm verbessern und angenehmer machen. Einfach beschrieben, nimmt SmartTxt Einfluss auf die Schärfe.

Je nach Textstärke und -größe hat diese Funktion einen mehr oder weniger sichtbaren Effekt, bis hin zu unschönen Überschärfungen (beispielsweise bei normalem Text in Word) und Veränderung der Schriftfarbe. In der Praxis bringt diese Optimierung nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen eine tatsächliche Verbesserung der Lesbarkeit von Text.

Für subjektiv farbenfroher wirkende Fotos kann SmartKolor durchaus verwendet werden. Das Resultat ist eine buntere und farbintensivere Darstellung, so wie von Philips beschrieben. Mit farbechter Darstellung hat diese Einstellung dann aber nichts mehr zu tun. Der Weißpunkt wird kühler und besonders die Primärfarben Rot, Grün und Blau wirken knalliger als andere Farbtöne. Zusätzlich gehen viele Farbabstufungen im oberen Wertebereich verloren. Somit ist auch diese Funktion nur unter bestimmten Umständen brauchbar und hört sich besser an als sie schlussendlich tatsächlich ist.

Ausleuchtung

Das linke Foto zeigt ein komplett schwarzes Bild ungefähr so wie man es mit bloßem Auge sieht, hier werden die auffälligen Schwächen sichtbar. Das rechte Foto mit längerer Belichtungszeit hebt dagegen die Problemzonen hervor und dient nur der deutlicheren Darstellung.

Das Display des Philips 239C4QH wird sehr gleichmäßig ausgeleuchtet. Es sind keinerlei Aufhellungen im Randbereich erkennbar, noch ist eine Wolkenbildung zu beobachten. Die leicht gelblich eingefärbte linke untere Displayecke ist dem Blickwinkel des IPS Panels geschuldet. Dunkle Tonwerte werden bereits aus zentraler Betrachtungsposition aufgehellt.

Überprüfung der Ausleuchtung.

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