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TESTBERICHT: Philips 241P4LRYES Teil 2


Einfache Höhenverstellung und Pivot-Funktion.

Das Netzteil ist in die Rückwand integriert. Lüftungsschlitze befinden sich unauffällig an der oberen Seite der gestuften Rückwand und sind durch einen zusätzlichen Steg vor herabfallendem Staub geschützt. Viel Abwärme sollte für ein Display mit LED-Backlight nicht anfallen.

Einfache Drehung und Neigung des Displays.

Technik

Ergo-Sensor

"Sitzen Sie bitte 20 cm näher am Monitor" - mit solchen Einblendungen meldet sich hin und wieder der Philips-Monitor, wenn der Ergo-Sensor im OSD-Menü aktiviert ist. Die mittig im oberen Displayrahmen eingefügte CMOS-Kamera, die Philips als Ergo-Sensor bewirbt, registriert die Zeitdauer, die Körperhaltung und den Abstand des Nutzers und gibt nach einer gewissen Zeitspanne eine kleine Meldung auf dem Display heraus, sobald der Sensor der Meinung ist, dass sich der Nutzer nicht mehr in einer ergonomisch günstigen Körperhaltung für dauerhaftes Arbeiten befindet. Philips möchte mit dem Ergo-Sensor eine gesündere Arbeitsweise fördern und damit einen Beitrag zur Reduzierung der zahlreichen Arbeitsausfälle durch Rückenbeschwerden liefern.

Langes Arbeiten am Monitor kann zu Schmerzen im Rücken, im Nacken, zu Kopfschmerzen oder auch zu einem Brennen oder Stechen in den Augen führen. Solchen negativen Folgen von zu langen und zu intensiven Monitorarbeiten möchte Philips mit dem neuen Ergo-Sensor entgegenwirken. Daher liefert der Ergo-Sensor hin und wieder Tipps für eine gerade Körperhaltung oder für eine bessere Einstellung der Neigung und der Höhe des Displays. Oder aber er lädt den Nutzer dazu ein, eine Kaffeepause zu machen, wenn man sich schon zu lange vor dem Monitor befindet. So weit kam es in unserem Falle leider nicht.

Lehnt man sich für längere Zeit entspannt zurück, aktiviert der Monitor den Stromsparmodus, reduziert die Bildschirmhelligkeit und führt den Monitor schließlich in den Schlummermodus. Ob das der Benutzer auch so wünscht, interessiert, den Ergo-Sensor nicht. Das geschieht leider auch im Minuten-Takt, wenn man konzentriert am Monitor arbeiten möchte und dabei Tastatureingaben tätigt oder die Maus bewegt. Hier entpuppt sich Philips ehrgeiziges Ziel, mit aktiviertem Ergo-Sensor auch bis zu 80 Prozent Energie einzusparen, als wenig förderlich, zumal der Monitor nicht registriert, dass man intensiv mit der Maus oder mit der Tastatur beschäftigt ist.

So muss man dem Ergo-Sensor schon händeringend ein deutliches Bewegungszeichen geben oder mit einer kurzen Berührung das OSD-Menü aufrufen und wieder ausblenden, damit die Bildschirmhelligkeit wiederhergestellt wird. An ein flüssiges Arbeiten ist bei solch drastisch durchgeführten Energiesparmaßnahmen nicht mehr zu denken und das Deaktivieren des Ergo-Sensors ist der einzig aufkeimende Wunsch und bislang auch die einzige Maßnahme, die diesen Umstand zuverlässig beseitigt.

Betriebsgeräusch

Ein Betriebsgeräusch ist beim Philips 241P4LRY nicht auszumachen. Auch bei abgeregelter Helligkeit war keinerlei Brummen oder Pfeifen zu hören. Genauso wenig sind auf der Rückseite störende Geräusche zu vernehmen, so dass der Monitor als unhörbar bezeichnet werden kann.

Stromverbrauch

  Helligkeit Hersteller Gemessen EU 2010 Effizienz
Betrieb (ohne Sound) 100 % 21,4 W 24,2 W - -
Werkseinstellung 100 % - 24,2 W - -
Arbeitsplatz 140 cd/m² 39 % - 15,9 W - 4,6 cd/W
Betrieb minimal 0 % - 10,8 W - -
Standby-Modus - 0,1 W 0,4 W 2,0 W -
Ausgeschaltet - 0,0 W 0,1 W 1,0 W -

Bei den Verbrauchswerten sind die Herstellerangaben ein wenig zu optimistisch, unsere Messwerte liegen stets ein wenig darüber. Dennoch zeigt die hervorragende Effizienz von 4,6 cd/W bei der Arbeitsplatzhelligkeit, dass auch große 24 Zoll Monitore mit TN-Panel und White-LED-Technik richtige Stromsparer sein können.

Den ausgeschalteten Zustand kennt der 241P4LRY gleich zweimal: der Fronttaster hinterlässt einen (kaum noch messbaren) Restverbrauch unter 0,1 Watt, der Wippschalter an der Rückseite beseitigt auch dies noch.

Anschlüsse

Der Philips 241P4LRY weist unterhalb der Tragarmbefestigung drei Signaleingänge auf: DisplayPort, DVI-D (HDCP) und D-Sub-VGA. Damit decken die Eingänge alle gängigen Standards ab. Audiosignale können über einen 3,5 Zoll Klinkenstecker oder via DisplayPort eingespielt werden und werden über den am unteren Displayrahmen befindlichen Kopfhörerausgang oder über die beiden integrierten Lautsprecher (2 x 1,5 Watt) ausgegeben. Auch mit einem USB-Hub ist der Philips ausgestattet. Neben einem USB 2.0 Upstream-Anschluss befinden sich vier USB 2.0 Downstream-Anschlüsse.

Anschlüsse des Philips 241P4LRY.

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