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TESTBERICHT: Philips 241P4LRYES Teil 5


Helligkeitsverteilung und Farbhomogenität

Messwerte des weißen Testbilds; links: Helligkeitsverteilung, rechts: Farbhomogenität.

Bei der Helligkeitsverteilung deckt die Messsonde Schwächen in den Randbereichen auf, die mit bloßem Auge aber noch nicht sichtbar werden. Der Durchschnittswert liegt bei guten 91 Prozent.

Die Homogenität ist in den unteren zwei Dritteln des Panels recht gleichmäßig, während das obere Drittel zu leichten Farbabweichungen tendiert. Hier finden wir Maximalwerte bis zu 3,6. Mit einem mittleren deltaC von 1,6 sind das für einen Consumermonitor aber noch hinreichend gute Werte.

Blickwinkel

Befriedigende Blickwinkelstabilität beim Philips 241P4LRY.

Die Blickwinkelstabilität des Philips 241P4LRY ist befriedigend. Bei horizontaler Betrachtung eines Bildes unter einem Winkel von +/-60 Grad gibt der Monitor für ein TN-Panel durchaus ein gutes Bild ab. Bei vertikaler Betrachtung von +45 und -30 Grad werden hingegen schon deutliche Farbverschiebungen sichtbar.

Insbesondere wenn man von unten auf den Monitor schaut, ändern sich die Farben drastisch. Für einen ergonomisch ausgerichteten Büro-Monitor sollte dies jedoch eine eher unübliche Sitzposition zum Bildschirm darstellen. Für Bildschirmpräsentationen sind TN-Panels allgemein nur bedingt geeignet.

Farbwiedergabe

Bei Monitoren für den Consumer- und Office-Bereich testen wir zunächst die Farbwiedergabe in der Werkseinstellung nach dem Reset sowie – falls vorhanden - in einem sRGB-Modus. Anschließend wird der Monitor mit Quato iColor Display kalibriert. Für die Messungen verwenden wir eine hauseigene Software, als Messgeräte werden ein X-rite i1 Display Pro Colorimeter und ein X-rite i1 Pro Spektrofotometer eingesetzt.

Farbraumabdeckung

Video: Abdeckung des sRGB-Farbraums (Erläuterung der 3D Ansichten).

Der 241P4LRY deckt den sRGB-Farbraum zu noch befriedigenden 86,7 Prozent ab.
Die Erläuterungen zu den folgenden Charts haben wir zusammengefasst: DeltaE Abweichung für Farbwerte und Weißpunkt, DeltaC Abweichung für Grauwerte und Gradation.

Vergleich der Werkseinstellung mit dem sRGB-Arbeitsfarbraum

Nach dem Reset befindet sich der Monitor im Modus "SmartImage aus" mit der Farbeinstellung 6500K. Den Ergo-Sensor haben wir für die nachfolgenden Messungen abgeschaltet.

Farbwiedergabe in der Werkseinstellung (Farbeinstellung 6500K).

In der Werkseinstellung messen wir eine Farbtemperatur von 6560K. Die Abweichungen bei den Primärfarben sind durchweg hoch aber akzeptabel, bei den Graustufen dagegen sehr gering. Die Gammakurve verläuft zu niedrig und mit fallender Tendenz gegen die Norm. Für Officezwecke ist die Farbwiedergabe in dieser Einstellung in Ordnung, für Fotoamateure dagegen nicht sehr brauchbar.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

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