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TESTBERICHT: Philips 241P4QPYES Teil 7


Bildhomogenität

Wir untersuchen die Bildhomogenität anhand von vier Testbildern (Weiß, 75%-, 50%-, 25%-Grau), die wir an 15 Punkten vermessen. Daraus resultieren die gemittelte Helligkeitsabweichung in Prozent und das ebenfalls gemittelte DeltaC (d.h. die Buntheitsdifferenz) in Bezug auf den jeweils zentral gemessenen Wert.

An 15 Messpunkten wurden Helligkeitsverteilung (linkes Bild; Prozent) und Farbreinheit (rechtes Bild; DeltaC) überprüft

Die Helligkeitsabweichungen liegen über die Fläche mit durchschnittlich 12 Prozent in einem befriedigenden Bereich. Auffällig ist der relativ starke Helligkeitsabfall nach oben. Die farblichen Differenzen fallen überraschend gering aus. Unser Testmodell verfehlt eine sehr gute Bewertung hier nur denkbar knapp.

Helligkeit, Schwarzwert, Kontrast

Die Messungen werden nach einer Kalibration auf D65 als Weißpunkt durchgeführt. Sofern möglich, sind alle dynamischen Regelungen deaktiviert. Aufgrund der notwendigen Anpassungen fallen die Ergebnisse geringer aus als mit nativem Weißpunkt.

Das Messfenster wird nicht von einem schwarzen Rand umgeben. Die Werte können daher eher mit dem ANSI-Kontrast verglichen werden und geben Realweltsituationen deutlich besser wieder als Messungen von flächigem Weiß- und Schwarzbild.

Helligkeits- und Kontrastverlauf des Philips 241P4QPYES.

Mit nativem Weißpunkt erreichen wir im Maximum rund 314 cd/m². Das liegt ein gutes Stück über der Werksangabe von 260 cd/m². Veränderungen des Weißpunktes führen zwangsläufig zu einem verminderten Weißpegel.

Leuchtdichte Weiß:

Helligkeit (ColorComp: Aus) Nativ D65 5800K D50
100% 314,3 cd/m² 300,2 cd/m² 270,0 cd/m² 245,8 cd/m²
50% - 183,8 cd/m² - -
0% - 62,3 cd/m² - -

Leuchtdichte Schwarz:

Helligkeit  
100% 0,11 cd/m²
50% 0,07 cd/m²
0% 0,03 cd/m²

Das Kontrastverhältnis liegt, unabhängig von der Helligkeitseinstellung, bei rund 2700:1. Die Schwankungen in der oberen Grafik sind vor allem leichten Messungenauigkeiten bzw. der eingeschränkten Präzision der Messwerte geschuldet. Auch wenn die Werksangabe von 5000:1 damit nicht erreicht wird (mit nativem Weißpunkt ermitteln wir knapp 2860:1), ist das Ergebnis sehr gut. Unter vergleichbaren Bedingungen erzielen auch die aktuellen C-PVA Panels von Samsung keine besseren Resultate.

Blickwinkel

Die Werksangabe für den maximalen Blickwinkel liegt bei 178 Grad in der Horizontalen und Vertikalen. Die Angaben beruhen auf einem Restkontrast von 10:1. Das sind die für moderne IPS- und VA-Panels typischen Werte. Allerdings werden weitere farbmetrische Veränderungen nicht oder nur unzureichend in die Angabe einbezogen.

Blickwinkel des Philips 241P4QPYES.

Das AMVA-Panel ist deutlich blickwinkelstabiler als jedes TN-Panel, muss sich allerdings C-PVA und S-PVA Varianten von Samsung geschlagen geben. Farbton- und Gradationsveränderungen fallen mit zunehmendem Blickwinkel stärker aus. Die Unterschiede sind auch bei frontaler Betrachtung sichtbar. Demgegenüber ist die Kontraststabilität vergleichbar und damit höher als bei aktuellen IPS-Panels. Sie weisen in Summe dennoch die mit Abstand günstigsten Blickwinkeleigenschaften auf.

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