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TESTBERICHT (KURZTEST): Philips 248C3LHSB (neue Revision)

Einleitung

Philips selbst bezeichnet den LED-Monitor 248CL3HSB als Kunstwerk und verpasst ihm den Zusatz Moda (dt. Mode). Man könnte das Design des 23,6 Zoll Schönlings auch einfach mit iPad am Stiel bezeichnen. Lediglich der im unteren Teil geschwungene Rahmen verhindert einen 1:1 Vergleich. Dennoch ist der Philips 248CL3HSB wie ein riesiges Tablet, was an einem Fuß befestigt wurde. Eben ein iPad am Stiel. Kunstwerk ist vielleicht etwas hoch gegriffen, aber ein cooles Design besitzt der Monitor auf alle Fälle.

Bereits im November 2011 testeten wir den 248CL3HSB, der jetzt in einer neuen Revision verfügbar ist. Die von uns festgestellte Bildaufbauzeit lag bei der vorherigen Version deutlich unter der vom Hersteller gemachten Angabe. Jetzt soll ein neu implementiertes Overdrive diesen Makel beheben. Da beide Modelle ansonsten identisch sind, haben wir nur die Bildaufbauzeit erneut getestet. Die anderen Daten in diesem Test entsprechen dem Gerät, was im November 2011 getestet wurde.

Philips Moda 248C3LHSB: Kunstwerk oder iPad am Stil? (Bild: Philips)

Der Lieferumfang, neben dem Display selbst, sieht folgendermaßen aus: Stromkabel, externes Netzteil, D-Sub Kabel, HDMI-Kabel, Standfuß, Quick Start Broschüre und eine CD mit Handbuch, Treibern und der Software SmartControl. Das Handbuch gibt es aber auch bei Philips direkt zum Download.

Kurze Eindrücke des Philips Moda 248C3LHSB als Video.

Da der Monitor zwei digitale HDMI-Eingänge besitzt, muss für Grafikkarten die lediglich einen DVI-Ausgang besitzen, entweder ein HDMI zu DVI Kabel oder ein entsprechender Adapter verwendet werden. Zumindest für diejenigen, die eine digitale Verbindung herstellen wollen. Beides befindet sich allerdings nicht mit im Lieferumfang.

Optik und Mechanik

Der Philips 248C3LHSB ist ein echter Eye-Catcher. Komplett im Klavierlack-Finish, vorne in Schwarz, hinten in Weiß, macht der Monitor während unseres Tests einen edlen Eindruck. Nachteile der hochglänzenden empfindlichen Oberflächen sind hinlänglich bekannt. Der Standfuß wirkt filigran und ist laut Hersteller aus Aluminiumdruckguss. Die Bodenplatte hat im sichtbaren Bereich aber lediglich einen Aluminium-Kranz und besteht ansonsten aus mattem Kunststoff.

Lüftungsöffnungen sind so gut wie keine vorhanden. Lediglich im oberen hinteren Bereich sind winzig feine Schlitze zu finden. Die Verarbeitungsqualität ist insgesamt überzeugend. Größere Menschen werden im unteren Bereich des Rahmens die Metalleinfassung des Panels bemerken, hier liegt der Rahmen nicht nah genug an.

Philips Moda 248C3LHSB: vordere, hintere und seitliche Ansicht. (Bilder: Philips)

Der Monitor wird ohne montierten Standfuß geliefert, der mit einer simplen Schraubverbindung, ohne zusätzliches Werkzeug, montiert werden kann. Ergonomisch kocht der 248C3LHSB auf absoluter Sparflamme: das Display kann lediglich etwa 5 Grad nach vorne und 20 Grad nach hinten geneigt werden.

Philips Moda 248C3LHSB: das Metall der Panelumrandung ist deutlich sichtbar.

Das Verstellen des Neigungswinkels geht komfortabel und leichtgängig. Der Standfuß gewährleistet einen weitestgehend sicheren Stand, ein Stoß an den Schreibtisch oder ein Antippen an den Panelrahmen, hat ein sichtbares Wippen zur Folge. Allerdings wirkt die Konstruktion keinesfalls instabil.

Der Abstand vom unteren Panelrand zur Tischplatte beträt ca. 9,5 Zentimeter. Der Rahmen oben und seitlich ist ca. 3 Zentimeter und unten in der Rahmenmitte 4,5 Zentimeter breit. Der innere Rahmen besteht aus mattem Kunststoff, so dass Spiegelungen des Bildinhalts vermieden werden.

Philips Moda 248C3LHSB: Berührungsempfindliche Sensor-Tasten.

Die Bedienelemente wurden als Sensortasten mittig unterhalb des Philips Logos positioniert, wobei die Power-Taste aufgedruckt ist. Die anderen Elemente leuchten erst auf, wenn man den Bereich mit den Fingern berührt. Das klappt nicht immer sofort. Eine schnöde Power LED gibt es nicht, dafür wird unterhalb des Philips Logos ein Bereich dezent beleuchtet, wobei die Helligkeit nach außen abnimmt; sieht sehr stylisch aus. Die Power-LED Beleuchtung kann von 0 (aus) bis 4 geregelt werden. Im Standby-Modus blinkt die weiße LED.

Drei der Tasten haben direkte Funktionen: so kann auf die vordefinierten Modi (SmartImage), SmartResponse und die Signaleingänge direkt zugegriffen werden. Um die Helligkeit oder die Lautstärke anzupassen, ist ein Umweg über das OSD zwingend. Die Bedienelemente sind eher optisch gelungen als tatsächlich funktional. Von den vielen unschönen Fingerabdrücken, die sich auf der Hochglanzoberfläche verewigen mal ganz abgesehen.

Philips Moda 248C3LHSB: hinten seitliche Ansicht und der Standfuß von vorne und hinten. (Bilder: Philips)

Auf der Rückseite sind die Anschlüsse zu finden. Eine VESA Mounting Bohrung sucht man vergeblich, deshalb ist eine alternative Befestigung an einen Monitorarm oder eine Wand ausgeschlossen. Ein Kabelmanagement gibt es ebenfalls nicht, so wird das aufgeräumte Design etwas gestört. Aber wenn man die Kabel hinten mit Kabelbindern fixiert, dürfte die Optik nicht allzu sehr leiden.

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