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TESTBERICHT: Philips 249C4QHSB Teil 4


Die Helligkeit (Weißwert) kann zwischen 56 und 246 cd/m² eingestellt werden. Der untere Wert dürfte selbst in sehr dunklen Räumen recht niedrig sein, während der obere für sehr helle Umgebungen ausreicht, aber nicht mehr viele Reserven bietet. Der Helligkeitsregler arbeitet linear, bei der empfohlenen Arbeitsplatzhelligkeit von 140 cd/m² steht der Regler bereits auf 44 Prozent.

So wie viele aktuellen VA-Panels zeigt auch das Panel des 249C4QHSB extrem niedrige Schwarzwerte. Gemessen haben wir Werte zwischen 0,022 und 0,094 cd/m², damit ergibt sich ein sehr hohes Kontrastverhältnis von 2.600:1. Mit dem bloßen Auge erscheint Schwarz hier wirklich als Schwarz, bei seitlichem Draufblick lässt der Effekt allerdings etwas nach.

Helligkeitsverteilung und Farbhomogenität

Messwerte des weißen Testbilds; links: Helligkeitsverteilung, rechts: Farbhomogenität.

Weniger perfekt ist die Helligkeitsverteilung: der Mittelwert von 92 Prozent sieht noch ganz gut aus, aber in den Randbereichen fehlt stellenweise doch schon etwas mehr Licht. Die linke untere Ecke liegt sehr nahe an der Wahrnehmungsgrenze für das bloße Auge.

Bei der Homogenität ist das Ergebnis deutlich besser. Unten rechts und links liegt das deltaE knapp über 2, ansonsten sehen wir vorwiegend Werte um 1,0. Der Mittelwert von 1,2 ist für ein Consumergerät richtig gut. Farbabweichungen innerhalb des weißen Testbilds fallen mit bloßem Auge nicht auf.

Blickwinkel

Der BenQ GW2750HM besitzt ein VA-Panel, das der MVA-Panel-Technik zuzuordnen ist und allgemein eine höhere Blickwinkelstabilität als TN-Panels aufweist. Entsprechend testen wir MVA-Panels, ebenso wie IPS-Panels, unter größeren seitlichen Blickwinkeln. Diese allgemeine Einschätzung konnten wir bei diesem Modell jedoch nicht in diesem Umfang bestätigen.

Horizontale und vertikale Blickwinkel.

Das Foto zeigt den Bildschirm des Philips 249C4QHSB bei horizontalen Blickwinkeln von +/- 60 Grad und vertikalen von +45 und -30 Grad.

Der subjektive Eindruck des Blickwinkelverhaltens ist hier sehr gut. Aus normaler Sitzposition sind praktisch keine Veränderungen zu den Rändern hin sichtbar. Die leichte Bewegung des Kopfes ändert daran nichts.

Aus stärkeren Blickwinkeln ist ein leichter Kontrastverlust erkennbar, das Bild bleibt aber sehr lange sehr stabil, gerade was die Farbdarstellung betrifft.

Einziges Manko hier ist die Darstellung von sehr dunklen Bildinhalten beziehungsweise einem komplett schwarzen Bild. Hier zeigt sich eine leichte, großflächige blaue Aufhellung des Bildes aus seitlichen Betrachtungswinkeln. Im Praxiseinsatz stört das aber nicht.

Farbwiedergabe

Bei Monitoren für den Consumer- und Office-Bereich testen wir zunächst die Farbwiedergabe in der Werkseinstellung nach dem Reset sowie – falls vorhanden - in einem sRGB-Modus. Anschließend wird der Monitor mit Quato iColor Display kalibriert.

Für die Messungen verwenden wir eine eigene Software, als Messgeräte werden ein X-rite i1 Display Pro Colorimeter und ein X-rite i1 Pro Spektrofotometer eingesetzt.

Farbraumabdeckung

Abdeckung des sRGB-Farbraums (Erläuterung der 3D Ansichten).

Den sRGB-Farbraum deckt der 249C4QHSB zu 92 Prozent ab. Für ein Consumergerät ist dieser Wert völlig in Ordnung.

Die Erläuterungen zu den folgenden Charts haben wir hier zusammengefasst: DeltaE Abweichung für Farbwerte und Weißpunkt, DeltaC Abweichung für Grauwerte, und Gradation.

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