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TESTBERICHT: Quatographic Intelli Proof 300 excellence Teil 7


Bildhomogenität

Wir untersuchen die Bildhomogenität anhand von vier Testbildern (Weiß, 75%-, 50%-, 25%-Grau), die wir an 15 Punkten vermessen. Daraus resultieren die gemittelte Helligkeitsabweichung in Prozent und das ebenfalls gemittelte DeltaC (d.h. die Buntheitsdifferenz) in Bezug auf den jeweils zentral gemessenen Wert.

An 15 Messpunkten wurden Helligkeitsverteilung (linkes Bild; Prozent) und Farbreinheit (rechtes Bild; DeltaC) überprüft - ColorComp aus.

An 15 Messpunkten wurden Helligkeitsverteilung (linkes Bild; Prozent) und Farbreinheit (rechtes Bild; DeltaC) überprüft - ColorComp 5.

Der Einsatz von ColorComp macht sich sehr positiv bemerkbar: Die Helligkeitsverteilung liegt nun auf sehr gutem Niveau. Auch die farblichen Abweichungen werden über die Fläche stark reduziert. Hier schrammt der Quato Intelli Proof 300 excellence nur knapp an einer guten Bewertung vorbei. Eingeschränkt auf das zentrale Blickfeld im mittleren Bereich gibt es keinen Anlass zur Kritik mehr.

Wir können daher nur empfehlen, ColorComp generell zu verwenden. Durch den abgesenkten Weißpegel wird zwar der Kontrastumfang reduziert, allerdings überwiegen die positiven Effekte deutlich. Gerade im Softproofing-Bereich ist man weit von einer ernsthaften Einschränkung entfernt.

Helligkeit, Schwarzwert, Kontrast

Die Messungen werden nach einer Kalibration auf D65 als Weißpunkt durchgeführt. Sofern möglich, werden alle dynamischen Regelungen deaktiviert. Aufgrund der notwendigen Anpassungen fallen die Ergebnisse geringer aus als bei Durchführung der Testreihe mit nativem Weißpunkt.

Das Messfenster wird nicht von einem schwarzen Rand umgeben. Die Werte können daher eher mit dem ANSI-Kontrast verglichen werden und geben Realweltsituationen deutlich besser wieder als Messungen von flächigem Weiß- und Schwarzbild.

Helligkeits- und Kontrastverlauf des Quato Intelli Proof 300 excellence (links: ColorComp aus, rechts: CComp Stufe 5)

Die Helligkeitseinstellung erfolgt absolut in cd/m². Auswahl und Ist-Zustand korrelieren dabei meist gut. Mit nativem Weißpunkt erreichen wir im Maximum rund 372 cd/m². Das liegt nur leicht unter der Werksangabe von 400 cd/m². Weißpunktanpassungen führen zwangsläufig zu einem verminderten Weißpegel.

Leuchtdichte Weiß:

Helligkeit (ColorComp: Aus) Nativ D65 5800K D50
100% 372,3 cd/m² 343,5 cd/m² 341,8 cd/m² 307,8 cd/m²
50% - 212,8 cd/m² - -
0% - 39,2 cd/m² - -

Leuchtdichte Schwarz:

Helligkeit (ColorComp: Aus) Unverzerrte Wiedergabe
100% 0,46 cd/m²
50% 0,29 cd/m²
0% 0,16 cd/m²

Ohne ColorComp liegt das Kontrastverhältnis über weite Teile der Helligkeitseinstellung bei rund 730:1. Mit nativem Weißpunkt erreichen wir maximal rund 880:1. Die Werksangabe vermerkt 1000:1. Die Abweichung nach unten ist völlig unproblematisch. Ab etwa 135 cd/m², d.h. in der oberen Grafik zwischen 20 und 30 Prozent, wird die Leuchtdichte nicht mehr über ein Dimmen der Hintergrundbeleuchtung realisiert. Dadurch sinkt das Kontrastverhältnis zwangsweise stark ab. Bei gut 39 cd/m² erreicht es nur noch etwa 250:1.

Nach Aktivierung der ColorComp-Funktion wird der Weißpegel reduziert, und es ergibt sich ein im Mittel verringertes Kontrastverhältnis von knapp 580:1. Das ist auch beim DUE von Eizo oder der ADC in anderen Bildschirmen aus dem Hause Quato der Fall. Im Unterschied zu diesen beiden Funktionen wird aber die maximale Leuchtdichte nicht begrenzt.

Kann die gewünschte Leuchtdichte mit der fünfstufigen ColorComp-Einstellung nicht erreicht werden, wird sie sukzessive verringert. Am oberen Ende wird die Funktion dann ganz deaktiviert. Das OSD spiegelt dieses Verhalten leider nur unzureichend wieder, denn die Zahl färbt sich lediglich magenta, ohne ihren Wert zu verändern.

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