Grafik Grafik Grafik Grafik
image
Grafik Grafik Grafik Grafik

TESTBERICHT: Samsung C24A650X Teil 2


Neigung des C24A650X

Das AMVA-Panel des C24A650X weist eine glänzende Oberfläche auf, die bei ungünstigen Lichtbedingungen auch zu störenden Reflexionen führt. Diese sind jedoch bedeutend geringer als bei nicht entspiegelten Displays. Die schwarz gebürstete Optik des Standfußes und auf Teilen der Rückseite zeigt sich empfindlich gegenüber Fingerabdrücken. Als ungewöhnlich hart und beständig erweist sich dagegen die Oberflächenbeschichtung des Panels. Sie gibt wenig nach und ist daher unempfindlich gegenüber Berührungen oder kleineren Stößen, so dass sie sich auch problemlos unter robusteren Bedingungen bewährt. Eine Bohrung für die Anbringung eines Diebstahlschutzes ist ebenfalls vorhanden, so dass sich der Monitor auch für den öffentlichen Einsatz eignet.

Ergonomisch zeigt sich der C24A650X sehr flexibel. Verstellbar ist die Neigung des Monitors um etwa 2 Grad nach vorn und 25 Grad nach hinten. Seitlich lässt sich das Display um jeweils 45 Grad drehen. Wird der Sicherungsstift am Tragarm entfernt, ergibt sich ein Hub von 150 Millimetern, womit genügend Freiraum für die Auto-Pivot-Funktion (Porträtmodus) geboten wird, in dem das Display um 90 Grad gedreht wird und die beiliegende Rotations-Software den Bildschirminhalt automatisch mitdreht. Hierfür muss lediglich die beiliegende Software auf einem Windows 7 Rechner installiert werden.

Modulartiger Aufbau: Schacht für Netzteil und WLAN-Adapter.

Technik

Netzwerkfähigkeit

Als Besonderheit des Samsung C24A650X ist seine Netzwerkfähigkeit zu betrachten. Ziel dieser Bemühungen ist es, nicht nur einen USB-Hub für einen Rechner zu ersetzen, sondern bei der zusätzlichen Verwendung eines Notebooks auf den erneuten mechanischen Anschluss anderer Geräte wie Drucker, Maus, Festplatte, Monitor oder dem stationären Netz zu verzichten. Das Notebook kommuniziert nunmehr nicht mehr über zahlreiche Kabel oder über eine Dockingstation, die teuer mit dem Notebook zu erwerben ist, sondern über ein USB-Kabel oder gar kabellos über einen USB-Dongle, der sich mit dem in den Monitor eingesteckten WLAN-Adapter verbindet und auch eine Verbindung zum festen Netz des stationären Arbeitsplatzes ermöglicht.

Kleiner USB-Dongle am Notebook. Wird der Monitor erkannt, muss er noch aktiviert werden.

Wird der USB-Dongle in ein Notebook eingesteckt, kommuniziert der Monitor mit diesem Notebook, sofern die auf der CD mitgelieferte Software auf dem Notebook installiert ist. Je nach Länderbestimmung kann die dabei verwendete Frequenz der Funkwellen höher oder niedriger sein und den Empfang eingeschränken. Dabei werden von Samsung, ähnlich wie bei dem standardisierten Wireless USB-Verfahren, Frequenzen zwischen 30 Mhz und 10,6 Ghz genutzt. Funkwellen höherer Frequenz können mehr Daten übertragen, werden jedoch stärker reflektiert, während langwellige Funkwellen größere Entfernungen abdecken und leichter Hindernisse durchdringen. Samsung gibt eine Reichweite von 1,5 Metern für den Empfang der Signale des WLAN-Adapters an.

Samsung orientiert sich dabei an der Wireless-USB-Technik, weicht von den dort etablierten Standards jedoch geringfügig ab. Der Monitor und sein USB-Hub werden auch in einem WLAN-Netz erkannt. Das Notebook mit dem USB-Dongle bleibt für andere Teilnehmer hingegen unsichtbar.

Wird der Monitor erstmals erkannt, muss er unmittelbar im Wireless-Verbindungsmanager per Doppelklick aktiviert werden, ansonsten sucht der Monitor an den anderen Signaleingängen nach einem eingehenden Bildsignal und die gewünschte Verbindung kann nicht eingerichtet werden, da die Funkverbindung nicht mehr aktiv ist. Dieser Umstand ist im Handbuch leider nur unzureichend dokumentiert und erschwert dem unbedarften Nutzer den Einstieg in diese neue Technik. Ist der Monitor im Verbindungsmanager erst einmal über die rechte Maustaste als Standard definiert, ergibt sich die Verbindung nach dem Einstecken des USB-Dongles und dem Betätigen der Eingangswahltaste am Monitor automatisch.

Für eine optimale Datenrate sind eine hindernisfreie Ausrichtung des USB-Dongles auf den Monitor-Dongle und ein Abstand von 70 cm empfehlenswert. Damit kann, wenn sich zum Beispiel die USB-Anschlüsse am Notebook nur auf einer Seite befinden, der Einsatz eines USB-Kabels einfacher und für den Nutzer angenehmer sein als die optimale Ausrichtung des Notebooks quer zum Monitor. In unserem Test erwiesen sich diese Vorsichtsmaßnahmen jedoch als unbegründet, so dass wir selbst in einer Entfernung von 3 Metern bequem mit dem Monitor kommunizieren konnten. Und auch im Abstand von rund 8 Metern war noch eine gute Datenübertragung möglich. Erst hinter einer dickeren Wand verschwand das Signal und somit auch das Bild auf dem Notebook, das danach leider neu gestartet werden musste.

 << < 2 3 4 5 6 7 8 9 > >>

Keine Kommentare vorhanden


Anzeigen
© 2002 - 2017 PRAD ProAdviser GmbH & Co. KG | Alle Rechte vorbehalten! | Impressum | Datenschutzerklärung
Ausgewiesene Warenzeichen und Markennamen gehören ihren jeweiligen Eigentümern.
PRAD übernimmt keine Haftung für den Inhalt verlinkter externer Internetseiten!
Hinweis: Unsere Internetseite wird mit aktiviertem Adblocker teilweise nicht korrekt angezeigt!