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TESTBERICHT: Samsung C24A650X Teil 4


OSD

Die Gestaltung des Menüs ist übersichtlich. Mit Druck auf die linke Menütaste gelangt man in die erste Einstellungsebene mit den fünf Bereichen Bild, Farbe, Größe & Position, Setup & Reset und Informationen. Um in die zweite und dritte Ebene zur Einstellung der gewünschten Werte zu gelangen, muss man die vierte Taste von rechts drücken, die sich neben dem Helligkeitssensor befindet und daher immer wieder ein Umgreifen erfordert. Das erschwert ein flüssiges Arbeiten mit dem OSD-Menü. Zurück geht es wieder mit der Menütaste ganz links, mit der man das Menü auch wieder verlässt. Das Eingangssignal sucht der Monitor automatisch. Es kann aber auch manuell durch wiederholtes Drücken der vierten Taste ausgewählt werden.

OSD Hauptmenü. (aus: Handbuch Samsung).

Auf jeder Ebene werden maximal sieben Einstellungen angezeigt. Je nach Betriebsart können einige Funktionen ausgegraut sein. Im Menüpunkt Bild stößt man zunächst auf die Option Magic. Damit bewirbt Samsung verschiedene Modi zur unterschiedlichen Einstellung von Helligkeit und Kontrast für Filme, Spiele, Kino und andere Szenarien. Darüber hinaus bietet Samsung hier noch eine weitere Option zur Erzielung lebendiger und natürlicher Farben. Damit gleicht Samsung den kühlen Bildeindruck, der uns zunächst begegnete, etwas aus. So wirken die Farben weniger grünstichig und die Hauttöne etwas natürlicher. Was für den Bildbetrachter angenehm erscheinen mag, ist für den Bildbearbeiter natürlich nicht ganz unproblematisch. Die Einstellungen Grob und Fein regeln die Bildschirmaktualisierungsrate und sind nur im Analog-Modus justierbar.

Verzichtet man auf gewisse MagicBright Modi, wie Kino oder Optimalkontrast, so können im Menü Farbe die Farbkanäle Rot, Grün und Blau, sowie die Farbtemperatur und der Gammawert eingestellt werden. Allerdings werden hier keine grafisch verbindlichen Einstellungsmöglichkeiten angeboten. So kann beim Gamma-Wert nur zwischen den Modi 1, 2 und 3 gewählt werden. Und die Farbtemperatur bietet die Einstellungen Kalt 1+2, Normal, Warm 1+2 und Benutzerdefiniert an. Werden die Farbkanäle separat justiert, befindet man sich automatisch im benutzerdefinierten Modus, der sich für eine Kalibrierung des Monitors eignet.

Links: Menü Bild; rechts: Menü Farbe.

Über Setup & Reset oder direkt über die zweite Taste von Links gelangt man ins Hub-Menü, das den Status der angeschlossenen USB-Geräte anzeigt. Ist der WLAN-Adapter im Monitor eingesteckt erscheint der Eintrag Auto-Drahtlos-Erkennung und der Monitor erhält eine mehrstellige Wireless-ID, die dem Monitor eindeutig zugeordnet ist. Diese ID wird von der Samsung-Software, die auf dem Notebook mit dem USB-Dongle installiert werden muss, ausgelesen und für den Datenaustausch genutzt.

Links: das Hub-Menü ; rechts: Menü ECO.

Mit dem ECO-Menü bietet Samsung unterschiedliche Möglichkeiten zur Reduzierung des Stromverbrauchs an. Ist der Bewegungssensor aktiv und stellt keine Bewegung im Raum fest, wird der Monitor nach einer wählbaren Zeitspanne entweder automatisch ausgeschaltet oder die Hintergrundbeleuchtung wird reduziert. Mit der Aktivierung des Lichtsensors wird die Bildschirmhelligkeit an die Raumhelligkeit angepasst. Dabei werden drei Empfindlichkeitsstufen des Sensors und drei Helligkeitsstufen für die Anpassung des Monitorbildes angeboten. Im Öko-Sparmodus wird lediglich die Bildschirmhelligkeit auf 60 oder auf 20 Prozent des Maximalwertes reduziert.

Bildqualität

Die Oberfläche des Panels ist zwar nicht glänzend, aber deutlich weniger entspiegelt, als man es von matten Displays gewöhnt ist. Seitlich einfallendes Licht oder auch ein Betrachter mit heller Kleidung erzeugen durchaus Reflektionen auf dem Bildschirm und können je nach Umgebung auch störend wirken. Sie sind in ihrer Struktur besser erkennbar als auf matten Displays, wirken jedoch gedimmt. Der Rahmen und der breite Standfuß sind matt gehalten und erzeugen keine Reflexionen.

Beim Reset stellt der Monitor folgende Werte ein: Helligkeit 100, Kontrast 75, Schärfe 60, Farbtemperatur Normal mit RGB (50, 50, 50) und Gamma Modus 1. Diese Werte wurden für die nachfolgende Beurteilung bei Werkseinstellung verwendet.

Graustufen

Der Grauverlauf gelingt dem C24A650X in der Werkseinstellung gut. Weder Dithering noch Banding sind zu erkennen. Farbschimmer treten nicht auf.

Graustufen und -verlauf.

Auch bei der Graustufendifferenzierung schneidet der C24A650X gut ab: die hellsten Stufen werden sehr gut differenziert und die dunklen Töne sind ab der Stufe 3 wahrnehmbar, auch wenn sie sich nicht ganz so deutlich abheben wie die hellen Grautöne. Die Auflösung der dunklen Farbtöne bleibt selbst bei seitlicher Betrachtung gewährleistet. Die hellsten Tonwerte laufen hingegen bei größeren Blickwinkeln zu.

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