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TESTBERICHT: Samsung S24A650D Teil 5


Vergleich des kalibrierten Monitors mit dem sRGB-Arbeitsfarbraum

Durch die Kalibrierung und Profilierung wird eine möglichst hohe Neutralität und Linearität der Farbwiedergabe erreicht. Farbechtheit (im Rahmen der Monitorgrenzen) wird erst im Zusammenspiel mit farbmanagementfähiger Software erreicht.

Farbwiedergabe nach der Kalibrierung.

Im Benutzermodus können die RGB-Anteile frei eingestellt werden. Mit den Werten 50-50-46 erreichen wir beim Weißabgleich eine Farbtemperatur von 6523 K. Der Helligkeitsregler liefert uns die gewünschten 140 cd/m² in der Position 46. Kontrast und Gamma lassen wir unverändert.

Nach der Kalibrierung sind die Farbtemperatur und der Gammaverlauf nahezu optimal, sogar die Graustufenwiedergabe kann sich noch etwas verbessern. Die Farbabweichungen werden dagegen kaum kleiner, die fehlende Farbraumabdeckung kann auch die Kalibrierung nicht herbeizaubern. Insgesamt kann sich die Farbtreue durch die Kalibrierung nur marginal verbessern. Engagierte Fotoamateure sind damit sicher nicht zufrieden.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Interpolation

Das OSD des S24A650D bietet zwei Einstellungen bezüglich nicht-nativ aufgelöster Bildinhalte. Die Standard-Einstellung "Auto" zeigt solche Bildinhalte mit ihrem korrekten Seitenverhältnis, aber auf maximale Größe gestreckt. Hierbei treten zwar leichte Verschlechterungen der Bildqualität auf, jedoch wird das Bild nicht verzerrt und bleibt auch bei geringen Auflösungen gut lesbar.

Die zweite Einstellmöglichkeit "Breit" streckt alle Inhalte auf Vollbild ungeachtet des originalen Seitenverhältnisses. Hierbei entstehen je nach Auflösung gegebenenfalls stärkere Verzerrungen. Wirklich schlecht wird das angezeigte Bild aber bei keiner Darstellung. Das ist gut, dürfte aber im Büroalltag kaum ins Gewicht fallen, nutzt man hier doch meistens die native Auflösung des Bildschirms.

Der Bildschärferegler wirkt auch an den digitalen Eingängen. Bei der Standardeinstellung 60 ist das Bild einwandfrei. Eine Erhöhung des Werts schärft das Bild leicht nach und führt nur zu geringen Verfälschungen von Konturen. Dafür sorgt eine Absenkung des Werts unter 60 sofort zu einem flauen Bild.

Testgrafik, links: nativ; rechts: 1.280 x 720 Vollbild.

Textwiedergabe, links: nativ; rechts: 1.280 x 720 Vollbild.

Die Schärfe bei nativer Auflösung ist erwartungsgemäß sehr gut. Bei der getesteten Auflösung 1.280 x 720 erkennt man sofort etwas fettere Linien im Gitter. Diese entstehen auch beim Samsung S24A650D LED durch das übliche Einfügen grauer Pixel.

Bei Darstellung von Text ist der subjektive Eindruck weniger ausgeprägt als im Gitter-Bild. Insgesamt ist die Darstellung bei 720p gut.

Reaktionsverhalten

Den S24A650D haben wir in nativer Auflösung bei 60 Hz am DVI- und am DisplayPort-Anschluss vermessen. Der Monitor wurde für die Messung auf die Werkseinstellung zurückgesetzt.

Bildaufbauzeit und Beschleunigungsverhalten

Die Bildaufbauzeit ermitteln wir für den Schwarz-Weiß-Wechsel und den besten Grau-zu-Grau-Wechsel. Zusätzlich nennen wir den Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte.

Der Hersteller nennt im Datenblatt eine Reaktionszeit von 8 Millisekunden (GtG). Wir wissen, dass diese Angaben bei AMVA-Panels immer sehr optimistisch ausfallen, unsere Messungen liefern regelmäßig erheblich längere Schaltzeiten.

Die tatsächlichen Schaltzeiten hängen zudem stark vom verwendeten Overdrive ab, der bei diesem Monitor durch die OSD-Option Reaktionszeit beeinflusst werden kann.

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