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TESTBERICHT: Samsung S27B970D Teil 3


Bedienung

Bildschirm und OSD werden über fünf berührungssensitive Tastenfelder gesteuert. Im ausgeschalteten Zustand sind sie nicht auszumachen, weil sie vollständig in den unteren Bereich der Standfußhalterung integriert wurden.

Im Betrieb werden sie sanft beleuchtet. Durch Doppelbelegungen kann der Benutzer direkt zwischen den verschiedenen Signaleingängen und Bildmodi wechseln oder die Wiedergabelautstärke anpassen. Die Navigation durch das OSD gelingt problemlos und intuitiv, auch wenn eine haptische Rückmeldung natürlich fehlt.

Die Tasten zur Menüsteuerung.

OSD

Das OSD gliedert sich in fünf Hauptmenüpunkte und beinhaltet alle notwendigen Einstellmöglichkeiten.

Über den Helligkeitsregler kann die Intensität der Hintergrundbeleuchtung angepasst werden. Drei RGB-Gain-Steuerelemente erlauben die präzise Anpassung des Weißpunktes. Zusätzlich stehen diverse Voreinstellungen in Kelvin zur Verfügung. An dieser Stelle sollte der Benutzer Vorsicht walten lassen: Unabhängig von der gewählten Farbtemperatur verbleiben die Regler in Mittelstellung von der aus aber keine Erhöhung der Intensität mehr möglich ist. Um den maximalen Kontrastumfang sicherzustellen, empfehlen wir, während der Kalibration von der Einstellung Standard auszugehen. Sie dürfte dem nativen Weißpunkt am nächsten kommen.

Die Gradation wird über einen Gamma-Regler verändert, der Werte von 1.6-2.7 erlaubt. Andere Charakteristiken stehen nicht zur Verfügung. Weitere wichtige Menüpunkte beinhalten unter anderem einen Kontrastregler. Im Farbmodus Hohe Helligkeit kann darüber hinaus eine dynamische Kontrastanpassung aktiviert werden, von deren Benutzung wir aber im Sinne einer normativen Darstellung dringend abraten. Für RGB-Signale, die via HDMI zugespielt werden, wird der Signalpegel über einen eigenen Schalter (HDMI-Schwarzwert) angepasst.

Samsung parametrisiert auch die Overdrive-Schaltung: Der Benutzer kann zwischen drei Betriebsmodi wählen (Normal, Schneller, Schnellstens). Eine vollständige Deaktivierung ist dagegen nicht vorgesehen.

Im PC-Modus stehen zwei Skalierungsoptionen zur Verfügung, die eine seitengerechte und flächenfüllende Anzeige von Signalen mit quadratischem Pixelseitenverhältnis erlauben. Im problematischen AV-Modus verändert sich die Auswahl inklusive der angebotenen Bildmodi. Wir gehen darauf im entsprechenden Abschnitt (Interpolation) noch genauer ein.

Das OSD beinhaltet weitere Funktionen, darunter die Auswahl der Menüsprache und seine Positionierung auf dem Bildschirm. Der Bildschirm kann ebenfalls in den Werkszustand zurückgesetzt werden – auch wenn uns das gegen Ende der Testreihe nicht vollständig gelang.


Auszüge aus dem OSD.

Bildqualität und Signalverarbeitung

Allgemein

Samsung stattet den S27B970D mit einem 27-Zoll großen PLS-Panel aus, das in den eigenen Produktionsstätten gefertigt wurde. Es entspricht in allen wesentlichen Eigenschaften aktuellen IPS-Varianten von LG. Ein gutes Panel ist allerdings nur der erste Schritt zu einer gelungenen Darstellung. Mindestens ebenso wichtig ist die Elektronik, an der glücklicherweise nicht gespart wurde.

Über die 16bit LUT werden Werkskalibration und Benutzereinstellungen exakt und verlustfrei umgesetzt. Für die abschließende Reduktion auf 8bit pro Farbkanal zur Panelansteuerung kommt, wie üblich, FRC-Dithering zum Einsatz. Die Algorithmen arbeiten einwandfrei und führen zu keinen sichtbaren Störungen.

Tonwertabrisse treten in keinem der verfügbaren Bildmodi auf. Benutzerdefinierte Einstellungen über das OSD ändern an diesem positiven Bild nichts. Das gilt natürlich auch für die Hardwarekalibration mit Natural Color Expert. Aufgrund der recht umfangreichen Einstellmöglichkeiten und der hohen Neutralität muss man selbst nach einer Softwarekalibration nur wenige Verluste befürchten.

Ob der Samsung S27B970D über seinen DisplayPort-Eingang Signale mit 10bit pro Farbkanal verarbeitet, konnten wir mangels geeigneter Grafikkarte nicht überprüfen.

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2 Kommentare vorhanden


Erstmal danke für diesen Test. Ich dachte, es könnte eine Alternative und ein StepUp zu meinem jetzigen Dell U2410 sein, bin aber vom Fazit doch eher ernüchtert, dass es mehr ein Allrounder, als, wie von Samsung angepriesen, um eine EBV-Kanone handelt.

Nun meine Frage: werdet ihr auch das neue Modell, den 971 testen? Er soll ja einige Verbesserungen bieten, was Panel und Elektronik etc angeht.
Würde ich mich sehr drüber freuen!
Gemäß dem Vergleich auf PCMonitors.info (http://pcmonitors.info/samsung/samsung-s27b971d-and-s27b970d-compared) gibt's keinen Unterschied hinsichtlich Elektronik - durch den Wegfall der Glasscheibe gibt's dafür aber dennoch Verbesserungen hinsichtlich der Darstellung.

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