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TESTBERICHT: ViewSonic VP2765-LED Teil 3


Einstellung der Farbtemperatur (aus: Handbuch ViewSonic).

Etwas störend ist die ab Werk aktive Funktion einer Einblendung mit Informationen über das Bildformat und weitere Daten, welche beim Wechsel der Auflösung oder Anwendung zentral und großflächig für einige Sekunden angezeigt wird. Glücklicherweise lässt sich diese Funktion über das OSD deaktivieren.

Bildqualität

Die Oberfläche des Displays ist beim ViewSonic nicht komplett matt, sondern neigt leicht zum glänzen/spiegeln. Selbst bei geringen Lichtquellen lassen sich Teile des Raumes oder die eigene Person vor dem Monitor auf dem Display erkennen. Ab Werk ist das Display viel zu hell eingestellt. Die Farbdarstellung ist klar differenziert aber zu kühl und mit leichtem Blaustich.

Beim Reset stellt der Monitor folgende Werte ein: Helligkeit 100, Kontrast 70, Farbeinstellung 6500K. Diese Werte wurden für die nachfolgende Beurteilung bei Werkseinstellung verwendet.

Graustufen

Der Grauverlauf zeigt ganz leichtes Banding. Dithering ist hingegen kein Thema. Farbschimmer oder Verfälschungen traten nicht auf.

Graustufen und -verlauf.

Die Graustufendarstellung ist mit Werkseinstellung nicht ganz optimal. Dunkle Farbtöne sind erst ab der Stufe 6 differenzierbar. Nach der Kalibrierung verbessert sich dieser Wert auf Stufe 4. Im oberen Bereich lassen sich Werte bis 253 erkennen. Die Helligkeitseinstellung hat kaum Einfluss auf das Ergebnis, die Kontrasteinstellung hingegen sehr wohl. Letztere sollte unangetastet bleiben, da bei Veränderung sofort eine sichtbare Verschlechterung des Bildes eintritt.

Ausleuchtung

Das linke Foto zeigt ein komplett schwarzes Bild ungefähr so wie man es mit bloßem Auge sieht, hier werden die auffälligen Schwächen sichtbar. Das rechte Foto mit längerer Belichtungszeit hebt dagegen die Problemzonen hervor und dient nur der deutlicheren Darstellung.

Bei normaler Sitzposition zeigen sich sichtbare Einstrahlungen aus den unteren beiden Ecken. Bei Änderung der Position zeigt sich der Effekt auch aus den oberen Ecken. Der Effekt ist deutlich blickwinkelabhängig und selbst aus größerem Abstand zum Display noch deutlich sichtbar. Er entsteht aufgrund des verwendeten MVA-Panels. Ansonsten zeigt sich ein sehr tiefes Schwarz, wie von MVA-Panels gewohnt.

Ausleuchtung bei normaler und verlängerter Belichtung.

Helligkeit, Kontrast und Schwarzwert

Helligkeits- und Kontrastverlauf.

Der nutzbare Helligkeitsbereich ist sehr groß und auch günstig gewählt. Der unterste Wert liegt mit 67 cd/m² nicht allzu niedrig, während der höchste Wert von 334 cd/m² auch in sehr hellen Räumen noch gute Reserven bietet. Die Arbeitsplatzhelligkeit von 140 cd/m² wird schon bei 26 Prozent des Regelbereichs erreicht.

Typisch für AMVA-Panels – und bei der Leuchtkraft dieses Panels wieder einmal begeisternd – sind die extrem niedrigen Schwarzwerte. Bei maximaler Helligkeit messen wir nur 0,104 cd/m², daraus errechnet sich ein enorm hohes Kontrastverhältnis von über 3.200:1, das über den gesamten Regelbereich gleich hoch bleibt. Auch typisch für AMVA ist die starke Winkelabhängigkeit des Schwarzwertes: ein wenig von der Seite her gesehen sinkt das Kontrastverhältnis rasch auf etwa die Hälfte des frontal gemessenen Wertes – immer noch hervorragend.

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