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TESTBERICHT: ViewSonic VP2765-LED Teil 5


Vergleich des sRGB-Modus mit dem sRGB-Arbeitsfarbraum

Farbwiedergabe, Einstellung sRGB.

Die Einstellung sRGB kommt den Vorgaben der gleichnamigen Norm teilweise ein wenig mehr entgegen. Die nochmals höhere Farbtemperatur von über 9000 K zeigt sich bei den weiterhin großen Farbabweichungen, dafür werden die Differenzen bei den Graustufen und dem Gammaverlauf deutlich kleiner. Das KO-Merkmal ist leider der gesperrte Helligkeitsregler: nur noch 87 cd/m² Helligkeit sind einfach viel zu wenig.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Vergleich des kalibrierten Monitors mit dem sRGB-Arbeitsfarbraum

Durch die Kalibrierung und Profilierung wird eine möglichst hohe Neutralität und Linearität der Farbwiedergabe erreicht. Farbechtheit (im Rahmen der Monitorgrenzen) wird erst im Zusammenspiel mit farbmanagementfähiger Software erzielt.

Farbwiedergabe nach der Kalibrierung.

Nach der Kalibrierung ist die Farbwiedergabe erheblich besser als im voreingestellten sRGB-Preset. Die Farbtemperatur und der Gammaverlauf stimmen jetzt erwartungsgemäß sehr gut mit der Norm überein. Die Farbabweichungen sind dagegen immer noch recht groß, die arg begrenzte Abdeckung des Farbraums bei Grün und Rot kann auch die Kalibrierung nicht ausgleichen.

Der Kontrast sinkt ein wenig von den nativen 3.200:1 auf (immer noch exorbitante) 2.765:1. Für die Wiedergabe von Fotos und Filmen im Hobbybereich ist der kalibrierte Monitor dennoch gut geeignet.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Interpolation

Die Interpolation gelingt dem VP2765 nur bedingt gut. Gerade kleinere Auflösungen werden sichtbar unscharf dargestellt. Bei der Auflösung 720p beispielsweise zeigen sich deutlich fettere Konturen.

Das Bild mit der Auflösung 1.280 x 1.024 ist aufgrund des anderen Seitenverhältnisses deutlich verzerrt, subjektiv wirkt das Bild aber qualitativ besser als bei 720p. Die Darstellung der Auflösung 1.440 x 900 gelingt wiederum recht gut. Insgesamt zeigt das Display hier eine durchwachsene und teils sehr unterschiedliche Leistung.

Der Bildschärferegler wirkt auch an den digitalen Eingängen. Mit seiner Hilfe lässt sich auf die genannten Ergebnisse in einzelnen Fällen minimal Einfluss nehmen. Hier sollte jeder Anwender die für ihn geeignete Einstellung bezüglich einzelner Auflösungen selbst ausprobieren. Jedoch lohnt sich das manuelle Nachjustieren meistens kaum, da bei jeder Auflösungsänderung ein erneutes Nachjustieren nötig wäre.

Testgrafik, links: nativ; rechts: 1.280 x 720 Vollbild.

Textwiedergabe, links: nativ; rechts: 1.280 x 720 Vollbild.

Die Schärfe bei nativer Auflösung ist erwartungsgemäß sehr gut. Bei 1.280 x 720 sieht man, wie eingangs schon erwähnt, sichtbar fettere Konturen. Auch beim VP2765 kommt dies durch das zusätzliche Einfügen grauer Bildpunkte zustande.

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