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TESTBERICHT: AOC d2757Ph Teil 5


Vergleich sRGB-Modus mit dem sRGB-Arbeitsfarbraum

Nach dem Reset im OSD sind folgende Werte vorgegeben: Farbeinstellung Warm, Gamma 1, Helligkeit 90 und Kontrast 50.

Außer der Farbeinstellung Warm gibt es noch Kühl, Normal und sRGB. Beim kurzen Durchprobieren fiel uns auf, dass die Einstellung Normal bereits recht kühl wirkt, während Warm und sRGB das natürlichste Bild bieten.

Die Messung ergibt, dass Warm und sRGB trotz unterschiedlicher Namen identische Ergebnisse liefern. Wir beschränken die detaillierte Beschreibung daher auf den sRGB-Modus. Ein wesentlicher Unterschied besteht nur darin, dass die Bildregler für Helligkeit, Kontrast und Gamma bei Warm zugänglich sind, während sie bei sRGB gesperrt werden.

Farbwiedergabe in der sRGB-Einstellung.

Mit 6690K ist die Farbstimmung im sRGB-Modus etwas kühler als die Vorgabe. Die mittleren Graustufen sind mit 6550K nahezu normgerecht, die deltaC-Abweichungen und auch der Rangewert fallen sehr schön klein aus. Die Abweichungen bei einigen Primär- und allen Sekundärfarben sind dagegen extrem hoch, und die Gammakurve folgt einem absteigenden Kurs, der genau entgegen der Norm verläuft.

Die sRGB-Vorgaben werden hier nur schlecht eingehalten, für farbverbindliches Arbeiten kann diese Einstellung sicherlich nicht empfohlen werden. Ein großer Nachteil liegt auch darin, dass im sRGB-Modus sogar der Helligkeitsregler versperrt bleibt, zum dauerhaften Arbeiten ist die vorgegebene Helligkeit von über 210 cd/m² viel zu hoch.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Vergleich des kalibrierten Monitors mit dem sRGB-Arbeitsfarbraum

Durch die Kalibrierung und Profilierung wird eine möglichst hohe Neutralität und Linearität der Farbwiedergabe erreicht. Farbechtheit (im Rahmen der Monitorgrenzen) wird erst im Zusammenspiel mit farbmanagementfähiger Software erreicht.

Farbwiedergabe nach der Kalibrierung.

Vor der Kalibrierung mit iColor 3.8 und Xrite’s Colorimeter i1 Display Pro haben wir zunächst den Weißpunkt im Anwendermodus justiert, dafür mussten die Grün- und Blau-Regler ein wenig abgesenkt werden. Der anschließend gemessene Gammawert von 2,28 war in Ordnung. Für die Farbkorrektur des Colorimeters wählten wir das beigepackte White-LED Profil.

Die Charts zeigen, dass die Nichtlinearitäten der Monitorelektronik durch die Kalibration nicht zufriedenstellend ausgeglichen werden können. Die Gammakurve ist jetzt einigermaßen glatt, doch schon bei den Graustufen hat sich statt einer Verbesserung nur eine Verschiebung der weniger guten Messwerte ergeben.

Bei den Farben sind die Abweichungen nach wie vor sehr groß, die Mischung gelingt gar nicht. Positiv ist, dass der Kontrastwert unter der Kalibration nicht leidet. Für farbkritische Anwendungen kann der D2757PH auch nach der Kalibrierung nicht empfohlen werden.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Interpolation

Sämtliche 16:9 Einstellungen werden auf Vollbild skaliert. Bei anderen Seitenverhältnissen wird die Darstellung seitengerecht abgebildet. Der Monitor verwendet zur Darstellung trotzdem die native Auflösung von 1920 x 1080.

Der Bildschärferegler wirkt nur am VGA-Eingang. Am HDMI ist der Regler im OSD ausgegraut.

Testgrafik, links: nativ; rechts: 1.280 x 720 Vollbild.

Textwiedergabe, links: nativ; rechts: 1.280 x 720 Vollbild.

Bei nativer Auflösung zeigt sich die Schärfe überaus souverän. Schriften sind auch noch bei Arial 7 Punkt gut lesbar. Schwächen zeigen sich erst bei der Interpolation. Bei einer Auflösung von 1280 x 720 Pixel lässt sich die Schrift ab 10 Punkt abwärts kaum bis gar nicht mehr lesen. Außerdem wirkt die Schrift fett und verschwimmt. Selbst bei großer Schrift lässt sich Unschärfe erkennen.

Es ist fraglich, warum der 720p Standard derartig problematisch ist. Auflösungen von 1650 x 1050 oder 1280 x 1024 scheinen unauffällig. Die Schrift ist klarer lesbar. Selbst niedrige Auflösungen wie 1024 x 768 wirken schärfer. Abgesehen von 720p kann die Interpolation als befriedigend bis gut betrachtet werden.

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4 Kommentare vorhanden


Perhaps it would be a good idea to state the differences between the three 27' aoc monitors (i2757fm, i2757Fh and d2757ph) Are they using the same panels?
Diesen Monitor habe ich wieder an den Händler zurückgeschickt, da ich mit dem AOC gewisse Probleme hatte.


Negativ:

1)
Die sichtbaren Zeilen waren bei meinem Sitzabstand von ca. 60cm nach kurzer Zeit unerträglich, da sich ein "Jalousieeffekt" eingestellt hatte, wobei jede zweite Zeile dunkel erschien.

2)
Es gibt schlichtweg keinerlei Möglichkeit über die HDMI-Ports das Seitenverhältnis einzustellen - das Bild wurde stets in die Breite gezogen.

3)
Das Display spiegelt leider zu deutlich, weshalb eine möglichst dunkle Tischauflage vor den Monitor gelegt werden sollte, um das Spiegeln weitgehend zu unterbinden.


Positiv:

1)
Das 3D-Bild ist wahrlich ausgezeichnet, wobei das Gerät ganz nach hinten gekippt werden muss, um in den 3D-Sehgenuss zu gelangen.
Wieso gibt es in dem ganzen Testbericht keine Seite mit kompletten Technischen Daten?

Ich kann nach einiger Zeitverschwendung die maximale Refresh Rate fuer den Monitor nirgendwo finden.

Die Entscheidet fuer mich ob ich den Rest des Tests ueberhaupt lesen muss.
Im Dropdownmenü Bildaufbauzeit auswählen, wie schwer kann das sein?

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