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TESTBERICHT: AOC d2769Vh Teil 7


Latenzzeit

Die Latenz ist ein wichtiger Wert für Spieler, wir ermitteln sie als Summe der Signalverzögerungszeit und der halben mittleren Bildwechselzeit. Beim d2769Vh messen wir eine kurze Signalverzögerung von 2,3 Millisekunden. Die halbe mittlere Bildwechselzeit ist mit 5,4 Millisekunden (Overdrive Stark) auch nicht lang. 7,7 Millisekunden für die mittlere Gesamtlatenz sind für Gamer durchaus attraktiv.

Backlight

Die Hintergrundbeleuchtung des d2769Vh arbeitet mit White LED. Die Helligkeit wird mit dem verbreiteten PWM-Verfahren gesteuert.

Bei voll aufgedrehtem Regler leuchtet das Backlight kontinuierlich. Abgeregelt auf 140 cd/m² am Arbeitsplatz (gelbe Kurve) zeigt uns das Chart die PWM-typische Rechteckschwingung, die Schaltfrequenz beträgt 240 Hz mit einer Tastrate von 54 Prozent. Backlight-Flimmern ist also vorhanden, sollte aber nur für besonders empfindliche Menschen wahrnehmbar sein.

LED-Backlight mit PWM-Steuerung.

Subjektive Beurteilung

Bei sich schnell bewegten Objekten sieht man eine leichte Schlierenbildung, besonders wenn man ein Textfenster schnell über den Bildschirm zieht. Farbige Schlieren oder ein Corona-Effekt sind aber nicht auszumachen. Bei Spielen und Videos sind so gut wie keine Bewegungsunschärfen erkennbar.

Sound

Der AOC d2769Vh verfügt über zwei eingebaute Lautsprecher die links und rechts des Monitorarms auf der Unterseite des Panels angebracht sind und somit nach unten abstrahlen. Der Sinn und Zweck dieser Lautsprecher ist allerdings fraglich, da die Klangqualität nur als schlecht bezeichnet werden kann. Tiefen kommen so gut wie gar keine rüber und ab 50 Prozent Lautstärke neigen die Lautsprecher bei Musik zu Verzerrungen. Hier empfiehlt sich der Anschluss eines externen Soundsystems über die vorhandene Audiobuchse.

DVD und Video

An die beiden HDMI-Eingänge des D2769VH können HD-Zuspieler wie Blu-Ray-Player, HDTV-Empfänger und Spielekonsolen angeschlossen werden. Der Eingang Nr. 1 ist auch für MHL-Signale von entsprechend ausgerüsteten Smartphones und Tablets geeignet. Für unser Testvideo haben wir den Eingang Nr. 2 benutzt.

Bei der Eco-Option findet sich auch eine Film-Einstellung, bei der aber nicht mehr geschieht als dass die Helligkeitseinstellung 80 fest vorgegeben ist. Wir haben daher die Werkseinstellung Warm mit Helligkeit 65 gewählt, den Overdrive haben wir auf die erste Stufe Schwach eingestellt.

Test der Videoeigenschaften.

Das HD-Bild ist scharf, obwohl bei Schreibtischabstand schon die größeren Pixel des 27 Zoll Bildschirms auffallen (82 dpi bei 0,3114 mm Pixelabstand). Die Farben wirken natürlich, auch blasse oder dunkle Hauttöne werden stimmig wiedergegeben. Schwarzwert und Bildkontrast sind sehr gut, dunkle und helle Szenen werden detailreich durchgezeichnet. Nachteile durch den verminderten Overdrive waren nicht zu bemerken, auch in schnellen Szenen beobachteten wir keine Nachzieheffekte.

Das IPS-Panel glänzt mit der typischen Blickwinkelstabilität bei der Farbwiedergabe. Leider ist aber auch der typische IPS-Glow zu sehen, der bei diesem Monitor schon in der Horizontalen ziemlich auffällig ist. In der Diagonalen ist er noch stärker, der Monitor sollte also möglichst in Augenhöhe aufgestellt werden.

Skalierung, Bildraten und Deinterlacing

Die HD-Auflösungen 720 und 1080 skaliert der D2769VH korrekt als Vollbild. Das war beinahe schon alles, erst wenn tatsächlich SD-Material anliegt, kommt noch die zweite Option 4:3 hinzu. Den Bildschirm ausnutzen kann aber nur 640 x 480 mit 60 Hz (seitengerecht in voller Höhe), während 720 x 576 mit 50 Hz zwar seitengerecht, aber mit schwarzen Balken ringsherum gezeigt wird. Eine 1:1-Option gibt es nicht.

Halbbilder mochte unser D2769VH nicht so richtig. Obwohl 1080i50 und 1080i60 im EDID eingetragen sind, zitterte das Testbild sichtlich. Videos kann man so noch anschauen, Standbilder oder kleinere Schriften sind aber anstrengend.

Progressives HD-Material mit 50 und 60 Hz wird ohne Judder angezeigt. 720p50 erscheint im Vergleich auffällig weich gezeichnet. 24p wird auch akzeptiert, allerdings ist der Judder hier ziemlich stark. Auch bei 576p50 entsteht ein leichter Judder (Mikroruckler).

Sonstiges

Videotypische Optionen für die Anpassung finden sich im OSD des D2769VH nicht: weder Overscan noch RGB-Signallevel oder Farbmodell können beeinflusst werden. Dennoch hatten wir weder am PC noch am BD-Player ein Problem damit, der eingeschränkte RGB-Level wurde ebenso gemeistert wie der Farbraumwechsel.

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