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TESTBERICHT: AOC g2460Pqu Teil 4


Das OSD-Menü kann zusätzlich über die beiliegende Software "i-Menu" geöffnet werden. Das stellt sich als recht komfortabel dar, weil sich hier das Menü über die Maus verstellen lässt. Das hat auch den Vorteil der leichtgängigen Drehkonstruktion zu trotzen, welche auch beim Drücken der Tasten, den Monitor gleich automatisch mit dreht.

OSD-Menü Software "i-Menu" (aus: Handbuch AOC).

Weitere Software

Zusätzlich befindet sich auf der CD noch die Software "Screen+" und "e-Saver".

Mit "Screen+" besteht die Möglichkeit, den Bildschirm in mehrere Bereiche aufzuteilen, während "e-Saver" weitere Stromsparfunktionen konfigurieren kann.

Beiliegende Software "E-Saver" (aus: Handbuch AOC).

Bildqualität

Das mattschwarze Panel ist wirksam entspiegelt und schluckt das Licht sehr gut. Störende Reflexionen, die den Spielgenuss schmälern, müssen also nicht befürchtet werden. Beim "Reset" stellt der Monitor folgende Werte ein: Helligkeit 90, Kontrast 50, Schärfe, Gamma1, DCR: Aus, Overdrive: Mittel, Farbtemperatur: Warm. Diese Werte wurden für die nachfolgende Beurteilung bei Werkseinstellung verwendet.

Graustufen

Anhand eines Testbildes wird der Grauverlauf beurteilt. Der g2460Pqu schneidet im dunklen Bereich die ersten 3, sowie im hellen Bereich nur die letzte Stufe ab. Da wir ein TN-Panel vor uns haben ist dies jedoch sehr von der Sitzposition abhängig. Die Differenzierbarkeit von dunklen Bereichen ist also nicht so die Stärke dieses Monitors. Dagegen bleibt jedoch die Farbgebung in dunklen Bereichen auch bei Veränderung der Sitzposition nahezu identisch, was ihm wiederum bei den hellgrauen Farben nicht gelingen will. Hier wandert grau zu gelb und selbst bei der frontalen Ansicht ist ein leichter Violettstich zu sehen.

Graustufen und -verlauf.

Ausleuchtung

Ein gleichmäßig gut ausgeleuchtetes Bild ist ein Muss für einen Entertainment Monitor, wie dem AOC g2460Pqu, denn Lichthöfe oder zu hell durchschimmerndes Backlight stören enorm bei dunklen Szenen.

Das linke Foto zeigt ein komplett schwarzes Bild ungefähr so wie man es mit bloßem Auge sieht, hier werden die auffälligen Schwächen sichtbar. Das rechte Foto mit längerer Belichtungszeit hebt dagegen die Problemzonen hervor und dient nur der deutlicheren Darstellung.

Ausleuchtung bei normaler und verlängerter Belichtung.

Das schwarze Testbild in abgedunkelter Umgebung lässt das Gerät in puncto Ausleuchtung recht gut dastehen. Ganz nah an den Rändern sieht man einen leichten Lichtsaum, welcher aber nicht stört. Wolkenbildung ist auch bei langer Belichtungszeit nur leicht zu erkennen. Jedoch sollte man frontal vor dem Bildschirm sitzen. Seitlich betrachtet bricht dieses tolle Ergebnis leider vollends in sich zusammen und das Backlight wird so dominant, dass das Bild stark aufgehellt wird.

Helligkeit, Kontrast und Schwarzwert

Helligkeits- und Kontrastverlauf.

Mit dem Helligkeitsregler des g2460Pqu kann die Leuchtdichte (Weißwert) zwischen 88 und 408 cd/m² eingestellt werden. Im Datenblatt stehen 350 cd/m², unser Testmuster schafft sogar 16 Prozent mehr. Der Regelbereich ist gut ausgelegt, auch in dunklen Räumen kann man weit genug herunter regeln. Für sehr helle Umgebungen bietet der g2460Pqu viel Leistung, selbst sonnendurchflutete Räume dürften in der Regel kein Problem darstellen. Bei unserer empfohlenen Arbeitsplatzhelligkeit von 140 cd/m² steht der Helligkeitsregler erst in Position 17.

Die gemessenen Schwarzwerte liegen zwischen 0,10 und 0,48 cd/m², das reicht für ein gutes Kontrastverhältnis von durchschnittlich 860:1. Ein typischer Wert für Geräte mit TN-Technik, die IPS-Konkurrenten bieten heute aber meistens mehr.

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